In den neu veröffentlichten Epstein-Akten taucht eine besonders erschütternde Datei auf: EFTA00164984.pdf.
Sie enthält Berichte über einen Fall, der selbst erfahrene Ermittler sprachlos zurücklässt. Im Zentrum steht die Geschichte einer elfjährigen Schwangeren, deren Baby eine DNA-Übereinstimmung mit einem hochrangigen US-amerikanischen Würdenträger aufweist. Doch das ist nur der Anfang.
Die Spur nach Mexiko
Die Datei wirft schwere Vorwürfe gegen US-Behörden auf: CIA und Justizministerium sollen in die Vertuschung von Epstein-Kunden und deren Geschäfte in Mexiko verwickelt sein. Dort wurden Videos von Minderjährigen beschlagnahmt, die auf ein Netzwerk von Kinderhandel hindeuten. Doch wer immer tiefer gräbt, gerät in Gefahr. Ein mexikanischer Richter, der den Fall verfolgte, wurde erschossen – von einem Amerikaner. Die Frage drängt sich auf: Ist das Zufall oder System?
„Wer weiß, was wir wissen?“
In einer E-Mail, die in der Datei zitiert wird, warnt ein Ermittler: „Wir hatten vier bewaffnete Angriffe gegen uns. Mein Partner hat zwei amerikanische Agenten erschossen und fünf verletzt. Jorge verlor seinen Arm. Wer in Ihrem Team weiß, dass wir mit Ihnen sprechen?“ Die Andeutung ist klar: Innerhalb der US-Behörden gibt es Informanten, die bereit sind, für die Vertuschung zu töten.
Der Fall Earl Anthony Wayne
Die Datei nennt auch den Namen des ehemaligen US-Botschafters in Mexiko, Earl Anthony Wayne. Ihm wird vorgeworfen, 2014 an einer Party mit Minderjährigen in einer vom US-Konsulat kontrollierten Wohnanlage teilgenommen zu haben. Wayne soll ein elfjähriges Mädchen geschwängert haben – die DNA des Kindes stimmt zu 100 % mit seiner überein. Doch statt selbst zu haften, sitzt ein ehemaliger Marine für ihn im Gefängnis. Ein Deal, der angeblich vom US-Außenministerium ausgehandelt wurde.
„Das ist erst der Anfang“
Die Ermittler in Mexiko glauben, dass ihr Fall mit dem Epstein-Netzwerk verbunden ist. „Prinz Philip ist ein kleiner Kerl im Vergleich zu dem, was wir aufgedeckt haben“, heißt es in der Datei. Die Spur führt zu Richard Marcinko, dem Gründer des SEAL Team Six, und zu Epstein selbst. Doch je näher sie der Wahrheit kommen, desto brutaler wird der Widerstand.
Fazit: Ein System des Schweigens
Die Datei EFTA00164984.pdf zeigt nicht nur Einzelschicksale, sondern ein System: Machtmissbrauch, Vertuschung und Gewalt. Die Frage bleibt: Wer schützt die Täter? Und wer wird als Nächster zum Schweigen gebracht?
Hinweis: Die Originaldatei ist über das US-Justizministerium einsehbar, erfordert jedoch eine Altersverifikation. Die aktuellen Medienberichte bestätigen, dass die Epstein-Akten zahlreiche neue Details über Verbindungen zu Politik, Wirtschaft und Geheimdiensten enthalten, wobei viele Passagen jedoch geschwärzt oder zurückgenommen wurden