Dieser Tage wurde bekannt, dass der rechtsradikale Möchtegernpräsident von Venezuela, Juan Guidao, gemeinsam mit Paramilitärs aus Kolumbien, einen Terroranschlag auf die Maduro-Regierung verüben wollte. Sein Stabschef Roberto Marrero wurde verhaftet. In dessen Wohnung wurden angeblich diverse Waffen gefunden. Überprüfen kann das freilich keiner, doch dürfte diese überaus "freundliche" Regierung in Venezuela von Hinterhältigkeiten weit entfernt sein, da sie Guaido längst wegen Hochverrats hätte festnehmen können. Er hat diese Befürchtung ja mehrmals geäußert, weiß wohl, wie viel Dreck er am Stecken hat. Dennoch ist er noch ein freier Mann.

Der Stabschef Guaidós, Roberto Marrero, war am vergangenen Donnerstag verhaftet worden. Er wird beschuldigt, eine "terroristische Zelle" zu leiten. Laut Rodriguez sei Marrero die Verbindung zur Einstellung mittelamerikanischer Söldner.

Der Minister zeigte außerdem Fotos von Marreros Telefon, die Whatsapp-Gruppengespräche zwischen Marrero, Guaidó und Leopoldo López abbilden sollen. López war wegen Anstiftung zur Gewalt bei den Straßenprotesten 2014 zu 14 Jahren Haft verurteilt worden und befindet sich derzeit im Hausarrest.

Dass Guaido mit tatkräftiger Unterstützung eines Donald Trump um jeden Preis an die Macht kommen will, dürfte klar sein.

Das ist das eine. Das andere ist weitaus interessanter: Die ungeklärten Finanzen des rechtsextremen "Interimspräsidenten". Sie dürften ihm zum größeren Verhängnis werden. Können die Geldflüsse aufgedeckt werden, geht es anderen rechtsextremen Kreisen auch an den Kragen. Diese Geldflüsse sollen politischen Terror finanzieren. So mancher "islamistische Anschlag" wird auch darauf zurückzuführen sein, um Europa in Angst und Schrecken zu versetzen und es zur Kursänderung zu zwingen.

Der venezolanische Rechnungsprüfer Elvis Amoroso will Guaido für 15 Jahre von allen politischen Ämtern ausschließen lassen. Das ist die Höchststrafe. Guaido soll auf 91 Auslandsreisen umgerechnet an die 68 Millionen Euro ausgegeben haben. Woher kommt dieses Geld? Wer finanziert diese rechtsextremen Machenschaften?

Das herauszufinden wäre enorm wichtig, damit man dieser "Schlange des Terrors" den Kopf abhacken kann! Terror ist längst nicht mehr auf ein paar radikale Gruppen beschränkt. Terror ist inzwischen ein staatliches Mittel zur globalen Machtergreifung geworden. "Und bist du nicht willig, so brauche ich Gewalt." Das ist alttestamentarisches Denken - in anderen Regionen der Erde weit weniger verbreitet. Man braucht nur ein buddhistisches Kind und ein durch den Geist der abrahamitischen Religionen geprägtes Kind gemeinsam in eine Spielstube zu setzen und wird den Unterschied erkennen: Das Kind aus dem fernen Osten ist - pauschal gesehen - weniger aggressiv, streitsüchtig und besitzergreifend.

Durch ständige Angst will man die Völker in die Knie zwingen. Man sucht nicht den Kompromiss oder die Versöhnung, man will herrschen, notfalls mit Gewalt.

Der Rechtsextremismus, schlimmster Auswuchs abrahamitischen Denkens, hat sich globalisiert und er plant eine Herrschaft des Schreckens: Raubbau an dem Planeten und das Überleben einer kleinen, gewalttätigen Elite.

Unwillkürlich denkt man dabei an die 144.000 aus der Bibel. Die Assoziation drängt sich förmlich auf, schaut man sich die Geschichte der Eroberer im Zeitraffer an.

Werden sie siegen? Das darf bezweifelt werden.

https://amerika21.de/2019/03/224253/paramilitaer-opposition-venezuela

https://smopo.ch/venezuela-rechtsextremer-moechtegernpraesident-verbannt/

(Kopierschutz)

https://en.wikipedia.org/wiki/144,000

4
Ich mag doch keine Fische vergeben
Meine Bewertung zurückziehen
Du hast None Fische vergeben
5 von 6 Fischen

bewertete diesen Eintrag

harke

harke bewertete diesen Eintrag 30.03.2019 19:19:51

Don Quijote

Don Quijote bewertete diesen Eintrag 30.03.2019 18:08:06

G. Szekatsch

G. Szekatsch bewertete diesen Eintrag 30.03.2019 12:26:59

robby

robby bewertete diesen Eintrag 30.03.2019 10:43:34

8 Kommentare

Mehr von Iris123