Die Natur braucht uns nicht - wir brauchen sie!

Im Kleinen fängt die Wertschätzung der Natur an:

Niemals auf ein Lebewesen treten, ist es auch noch so winzig und "unbedeutend" - es hat wie wir seinen Platz in der Natur, sein Leben, seinen spezifischen Wirkungskreis. Es würde nicht existieren, wenn es nicht seine Aufgabe hätte.

Hat sich ein Tier in unsere Räume verirrt - auf die Hand setzen und hinaus in die Freiheit tragen! Auch Spinnen hinaustragen, wenn man sie nicht im Raum haben möchte! Der Staubsauger ist keine Lösung für die Spinne. Sie will ihre Netze bauen und nicht durch ein Rohr gesaugt werden.

Handelt es sich um ein fliegendes, stechendes oder beissendes Insekt - leeres Gurkenglas darüberstülpen, kleines Stück Pappkarton beispielsweise von einer Schuhschachtel unter das Glas schieben und Tier im verschlossenen Glas hinaustragen!

Die Freude ist groß, wenn das Insekt seine Flügel öffnet und davonfliegt. Man kann es mit einem Menschen vergleichen, der aus einem schlecht belüfteten Gefängnis entlassen wird. Begierig werden seine Lungen den Sauerstoff aufnehmen.

Niemals etwas im Wald und auf der Wiese wegwerfen, etwas der Natur übergeben, das diese nicht in ihren natürlichen Kreislauf einbinden kann! Das betrifft alle synthetischen Stoffe, die nicht verrotten können, allen voran Plastik. Es schädigt die Erde und die in ihr lebenden Mikroorganismen. Es ist so, als würde man uns etwas zu essen geben, das unser Organismus nicht verdauen kann.

Daran zu denken, bedeutet Wertschätzung im kleinen Rahmen, in dem uns möglichen Ausmaß. Sehr viel mehr kann der Einzelne nicht tun.

Wenn man diese einfache Wertschätzung der Natur entgegenbringt, öffnet sich das Auge für ihre zahlreichen Schönheiten. Man wird dann ein Teil von ihr und die Seele findet ihren Frieden inmitten dem Duft von Blumen und Gräsern, dem leisen Rauschen der Blätter von gesunden Bäumen und dem fröhlichen Gesang satter Vögel.

Das sind keine leeren Worte. Ein Versuch lohnt sich!

Nun, wo bald wieder der Frühling beginnt, können wir uns ein kleines Paradies inmitten von Flora und Fauna schaffen und froh und dankbar sein, dass uns die Natur noch diese vielleicht letzte Chance gibt. An vielen Orten der Erde ist das nicht mehr möglich. Dort brennen die zerstörten Böden oder werden vom wütenden Meer überschwemmt. Dort suchen die Menschen vergeblich nach dem verlorenen Paradies..

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Wurschtbrot02

Wurschtbrot02 bewertete diesen Eintrag 09.02.2020 20:21:07

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