Frauen und Kinder retten? Gefährlich! Trotzdem ein Happy End?

Aktuell wird von den üblichen Verdächtigen gefordert, man solle Frauen und Kinder aus Lesbos direkt in die EU-Staaten bringen und sie dadurch aus ihrem Elend "retten". Hauptsächlich kommen diese Forderungen aus Österreich und Deutschland.

Die Ursache sind die von der Türkei provozierten Anstürme der griechischen Grenze von Migranten aus der Türkei, die glauben sollten, die Grenzen seien für sie geöffnet und das gelobte Europa würde sie nun mit offenen Armen erwarten. Die Realität war eine geschlossene Grenze und griechische Grenzbeamte, die niemanden durchlassen wollen und dies bisher auch konsequent durchziehen. Angelogen von Erdogan und seinen Medien wurden sie trotzdem gezielt an die Grenze gebracht.

Gewalt an der Grenze

Der Großteil dieser Menschen an den Grenzen, die oftmals mit Gewalteinsatz versuchen die Grenzen in die EU zu stürmen sind Männer. Männer, wie sie schon zu Zehntausenden in der EU sind und viele kamen 2015. Frauen und Kinder scheinen dort eine Minderheit darzustellen, selbst wenn sie in sämtlichen Medienberichten als Aufmacherfotos gezeigt werden und der Anschein erweckt wird, sie seien mehr, als es tatsächlich der Fall ist.

Es wäre von den üblichen Verdächtigen schwer zu begründen, wieso wieder Männer, solche Männer, tausende davon in die EU aufgenommen werden sollten. Die scheint hier einfach keiner mehr zu wollen. Deswegen wird aktuell versucht über die Schiene der armen Frauen und Kinder die Grenzen zumindest einen Spalt offen zu lassen. Aber immer in der Hoffnung, dass später ohnehin jeder rein darf.

Es sind ja nicht viele?

Weiter wird begründet, dass es sich dann ja "nur" um eine begrenzte Anzahl an Menschen handeln würde, um die Menschen zu beruhigen, dass es also kein zweites 2015 wäre.

Das ist schon deswegen falsch, da es dann zu einer Familienzusammenführung käme. Es wären jene, die heute behaupten, es seien ja nur einige Frauen und Kinder, die dann das Nachholen der restlichen Familienmitglieder fordern würden, da es unmenschlich sei Familien zu trennen. Aus einigen Tausend, würden sehr schnell viele Tausend werden. So begann es auch 2015. Und in den Ursprungsländern dieser Menschen sind große Familien keine Seltenheit.

Die Tricks der Grenzstürmer

Wer sich in den letzten Tagen Fotos und Videos von der griechischen Grenze angesehen hat wird wohl etwas bemerkt haben. Diesmal tauchten auch Videos auf, die noch nicht für die Endkonsumenten europäischer Zeitungen und das Fernsehen nachbearbeitet und zusammengeschnitten wurden. Man sieht, wie Kinder ganz gezielt zum Weinen gebracht werden, dann geschnappt und im Arm an die Grenze gebracht werden, damit sie dort die Herzen der Europäer zum Schmelzen bringen. Das soll Mitleid erregen. Das soll die Menschen in Europa weich machen. Und schlußendlich dazu führen, dass sich immer mehr dafür einsetzen, dass sie reingelassen werden.

unbekannt (twitter) twitter.com

Das Kind in diesem Video wird zuerst zwischen Männern umher gereicht und dann über Rauch gehalten, bis die Augen zu tränen beginnen. Danach wird dem Kind auf den Rücken geschlagen.

Quelle unbekannt. Aber wohl eine von vielen Möglichkeiten Kinder für illegale Grenzübertritte zu missbrauchen und dementsprechende Fotos für die Medien zu inszenieren. Ich will gar nicht wissen was den Kindern auf den ganzen Fotos angetan wurde, damit diese auch zum perfekten Zeitpunkt weinen.

Die Europäer weich bekommen

Und bereits hier erkennt man, es scheint jedes Mittel Recht zu sein, wenn man sich dadurch den Einlass erhofft. Und hier wird es gefährlich, besonders dann, wenn man nun aus Österreich und Deutschland aus medial ausrichtet, dass Frauen mit Kindern gute Chancen hätten. Besonders die Kinder werden hier als erfolgsversprechendes Ticket in die EU-Sozialstaaten gesehen.

Jetzt wird es gefährlich

Dies könnte und wird wohl dazu führen, dass sich nun besonders Frauen mit Kind auf den Weg machen, oder vorgeschickt werden und es noch öfter versuchen werden.

Durch einen Mob an wütenden Männern, die selbst kaum noch Hoffnungen haben dürften durch zu kommen. Ein wilder Haufen der aber gehört hat, für Frauen und Kinder, besonders Kinder besteht Hoffnung, da es Politiker in Deutschland und Österreich berichtet hatten. Rote und grüne Politiker würden doch nicht lügen, oder?

Ich traue Personen zu, die keine Skrupel haben die Menschen (Grenzbeamte) des Kontinents mit Steinen oder brennenden Reifen zu bewerfen, ihre Wut auch an diesen Frauen auszulassen. Es könnte also durchaus sein, dass sie diese Frauen dafür bestrafen, dass sie Chancen haben (es reicht dies zu glauben), sie selbst aber nicht.

Frauen und Kinder sterben dann zuerst

Im Schlimmsten Fall könnten diese Frauen mit ihren Kindern einfach getötet werden, oder man schickt sie durch die Gefahr, um als Familie nachkommen zu können, sofern sie es irgendwie schaffen. Über zahlreiche Vergewaltigungen wurde schon in der Vergangenheit berichtet. Dies würde aktuell wohl noch um einiges ansteigen, wenn ein Haufen verzweifelter und mit ausreichend Gewaltbereitschaft ausgestatteter Männer auf Frauen treffen, wo diese in ihren Gesellschaften ohnehin einen geringeren Stellenwert besitzen. Die Hemmungen dürften wohl gegen Null fallen.

Rot-Grünes Happy End

Aber hey, man muss ja positiv bleiben. Vielleicht vergewaltigen sie die Frauen zwar und töten und verscharren sie danach, aber stehlen deren Kinder und geben diese als eigene aus. Und wenn man noch positiver werden will kann man sich ja mit Tränen in den Augen vorstellen, dass sie dann von grünen und roten Politikern und Journalisten erwartet werden, die sich dann rührend um sie kümmern und schon bald hören wir, wie gut integriert diese Menschen nun sind. Man sollte nur nie auf die Idee kommen Vaterschaftstests durchzuführen. Das könnte die Freude trüben.

Edit (8.3.2020):

Laut Marco Sandrone, Projektkoordinator bei Ärzte ohne Grenzen, befindet sich auf Moria (Griechenland) mindestens ein Kind ohne Eltern. Es ist vier Jahre alt, gilt deswegen als unbegleiteter Minderjähriger.

Wie kommt ein vier Jahre altes Kind alleine nach Griechenland? Darauf kann es nur eine Antwort geben: gar nicht. Das Kind wurde den Eltern wohl geraubt, um die Chancen auf Asyl oder Durchreise zu optimieren. Ob die Eltern noch leben oder ermordet wurden? Das weiß wohl niemand. Aber Vertrauen weckt das nicht in viele Menschen in diesen Camps.

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