Wo doch die LINKEN immer für Beweise sind und von RECHTEN bei Falschmeldungen RICHTIGSTELLUNGEN und ENTSCHULDIGUNGEN einfordern, nun was sagt ihr zur FAZ, die folgendes auf ihrer Facebookseite feststellte.

Verursacher der missverständlichen Überschrift war laut FAZ NIEMAND geringer als die Deutsche Presseagentur, von der in Wahrheit ALLE Medien ungeprüft abschreiben und dafür auch noch Geld bezahlen.

Während vor wenigen Tagen die ÜBERSCHRIFT mit der man HÖCKE absichtlich oder unabsichtlich, bewusst oder unbewusst fertig machen wollte alle Zeitungen zierte wird jetzt wenn überhaupt die Richtigstellung der reißerischen Überschrift gerade zu versteckt und vom übrigen Blätterwald gar vergessen.

"FAZ.NET - Frankfurter Allgemeine Zeitung Liebe Leser! Der vorliegende Artikel wurde nach und nach ausgebaut und um neue Informationen ergänzt. Dabei haben wir uns zunächst auf die Meldungen der Deutschen Presse Agentur (dpa) gestützt. Diese hatte in einer frühen Meldung fälschlicher Weise zusammengefasst, dass Höcke das Denkmal bzw. das Gedenken als Schande bezeichnet habe. Die anschließende Richtigstellung haben wir im Text, wie an unseren Ausführungen zu sehen, verarbeitet. Die Überschrift ist hier eine Weile stehen geblieben. Kritik an dieser alten Version ist natürlich vollkommen gerechtfertigt."

Nun meines Erachtens nach darf man den Medien, die von der DPA abgeschrieben haben keinen Vorwurf machen, denn auf wen soll man sich verlassen können, wenn man sogar bei der DPA, bei der ja man für die Information bezahlen muss, diese nicht ungeprüft verwenden kann? Wenn hier der FAZ die Verbreitung von Fake-News vorgeworfen wird, so finde ich dies mehr als unfair, denn diese hat im Unterschied zu anderen Medien Größe gezeigt, eine Richtigstellung veröffentlicht und damit den Fehler zugegeben und somit den richtigen Weg eingeschlagen.

Screenshot von Facebook

Ist das die große Wende im Fall "Höcke"? Hat die DPA ihn ganz einfach falsch zitiert und der übrige Blätterwald einfach abgeschrieben? Was sagt ihr dazu? Kann man noch von einem Zitat sprechen, wenn man es unerlaubterweise so verkürzt wird, dass es einen anderen Sinn bekommt?

Nun ich finde, dass ein Zitat nicht gekürzt und schon gar nicht sinnumkehrend verwendet werden darf.

Es ist ein offenes Geheimnis, dass viele nur die Überschriften lesen bzw. über den Rest kurz drüberfliegen. Aus diesem Grund ist es meines Erachtens unzulässig, wenn die Überschrift diametral entgegengesetzt zum Inhalt des Artikels ausfällt.

Auch wenn ich Pegida, AfD usw. nicht mag und jeder Bürger selbst wissen muss, wen er unterstützt bzw. wählt noch weniger mag ich, wenn man Personen (bewusst) in Misskredit bringt um politisches Kapital daraus zu schlagen.

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Kollege V.

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pirandello

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