Sammelklage gegen Tirol und gegen Spanien wegen Corona

Am 19. März wurde gegen die spanische Regierung eine Sammelklage eingebracht in der diese beschuldigt wird wissentlich die Sicherheit der Bevölkerung gefährdet zu haben indem sie diese aufmunterte an mehr als 75 Märschen am 8. März anlässlich des Internationalen Frauentages teilzunehmen.

"Wenn mein Sohn mich fragt, ob er gehen kann, werde ich ihm sagen, dass er tun soll, was er will" Fernando Simón - Hauptverantwortlicher der spanischen Regierung für Corona - in einer landesweit ausgestrahlten Pressekonferenz.

Auch gegen Tirol und Landeshauptmann Platter als Beschuldigten haben in der Zwischenzeit mehr als 2.000 Touristen, die in Tirol auf Schiurlaub waren Sammelklage eingereicht. Begründet wird diese Klage damit, dass Politik und Behörden viel zu spät reagiert hätten und damit fahrlässig gehandelt hätten.

Anhand von Telefondaten zeigt sich, wie sich der Virus in Österreich und mindestens weitere 13 Länder ausgebreitet hat. Mindestens 1.000 Tirolurlauber haben das Virus nachweislich mit nach Hause geschleppt.

Screenshot von https://www.servustv.com/videos/AA-23BA25BQS2112/?fbclid=IwAR0hrQ2qNvnMa0iLi2OZIxc4dtdihbUfRFqKcNSplLQnJ0jxT53zp6ytqas

Es ist mehr als überfällig, dass so mancher Verantwortliche seinen Hut nimmt.

Berechtigterweise sollten wir uns fragen, ob der Shutdown der Wirtschaft, die Ausgangsbeschränkungen, das Beschneiden der Rechte der Bürger, der Wohlstandsverlust usw. im ganzen Land notwendig gewesen wären, wenn man richtig und vor allem rasch reagiert hätte.

Dazu muss man wissen, dass z. B. das Bayrische Landesamt für Gesundheit schon am 30. Jänner die Tiroler Gesundheitsbehörden über eine am Coronavirus erkrankte Frau informiert hatte, die 1 Woche im Kühtai verbracht hatte.

Ein nachdenklicher

Robert Cvrkal

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Tourix

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Anastasia

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