Terror gegen Israel: Greta Thunberg und die antisemitischen Klimaaktivisten

Fotomontage Manfred Breitenberger

Ende des 19. Jahrhunderts, als Jerusalem zum Osmanischen Reich gehörte war die Bevölkerungsmehrheit in der jetzigen Hauptstadt Israels jüdisch. Von 1936 bis 1938 wurden viele Juden vom Großmufti al-Husseini und seinen antisemitischen Mördern aus den diversen jahrtausendelang jüdischen Stadtvierteln Jerusalems ermordet und als Jordanien 1948 völkerrechtswidrig Ost-Jerusalem besetzte, wurden die letzten Juden vertrieben und ihr Eigentum beschlagnahmt. Seit 1967 ist Jerusalem wiedervereint. Seit Jahren klagen jüdische Familien die 1948 aus ihren Häusern vertrieben wurden, gegen die in ihren Häusern lebenden arabischen Palästinenser und wenn ihnen israelische Gerichte Recht geben, nehmen Palästinenser, wie aktuell dies zum Vorwand für ihre Terroraktionen.

Seit Tagen greifen deshalb Palästinenser, welche ohnehin von einem judenfreien Jerusalem träumen, jüdische Gläubige und israelische Sicherheitskräfte mit Steinen an, worauf die israelische Polizei Gummigeschosse und Tränengas einsetzte. In diversen israelischen Städten machen arabische Jugendliche die Straßen unsicher, verbreiteten Angst und Schrecken zündeten Fahrzeuge und Reifen an und werfen Steine und Molotow-Cocktails auf jüdische Kindergärten und Häuser. In Jerusalem versuchten beispielsweise arabische Muslime drei israelische Insassen eines PKWs zu lynchen, ein israelischer Polizist konnte dies in letzter Minute verhindern.

Unterstützt werden die islamischen Antisemiten seit Montag von der islamfaschistischen Hamas und dem Islamischen Dschihad welche die Zivilbevölkerung Israels mit bisher rund vierhundert Raketenangriffen terrorisiert. Das israelische Raketensystem „Iron Dome“ kann nur 90 Prozent der Pogrom-Raketen abfangen, so treffen diese Raketen zivile Ziele in Jerusalem, beispielsweise eine Schule in Aschkelon und mittlerweile auch auf andere israelische Städte. Israel ist gezwungen seine Bewohner zu verteidigen und reagiert auf die Angriffe mit Raketen auf bisher 130 militärische Ziele im Gazastreifen.

Während der palästinensische Terror wieder einmal sein faschistisches Gesicht zeigt, schweigt Europa. Immerhin schrieb CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak auf Twitter. „Die CDU steht an der Seite der Menschen in Jerusalem und verurteilt die terroristischen Raketen-Angriffe der Hamas. Der Terror muss sofort aufhören!“ Konkrete Solidarität mit Israel ist freilich von keiner Partei im Bundestag zu erwarten. Der Spruch von der Staatsraison war und bleibt leeres Gerede und die öffentlich-rechtlichen Medien von ZDF und ARD scheren ohnehin Opfer und Täter über einen Kamm und verharmlosen wie folgt die Raketen-Pogrome der Hamas: „Unruhen in Jerusalem, hunderte Verletzte sind zu beklagen.“

Wie es immer war und immer sein wird, wenn Israel von Antisemiten angegriffen wird und sich verteidigt, wagen sich die diversen „Israelkritiker“ aus ihrer Deckung. Black-lives-Mater-Antirassisten, postkoloniale Linke und Queer-Aktivisten und nicht zuletzt die aktuellen Klimaschützer-Bewegung eint wenige Jahrzehnte nach Auschwitz dasselbe Feindbild, der Staat Israel.

Die Klima-Aktivistin Greta Thunberg belegte auf Twitter ihre Solidarität mit den islamischen Antisemiten, indem sie einen Beitrag der kanadischen Israel-Boykotteurin Naomi Klein teilte, in dem diese Israel „ein Kriegsverbrechen nach dem anderen“ vorwirft und mit dem Hashtag „GazaUnderAttack“ ihrem Hass auf Israel freien Lauf lässt. Die Raketenangriffe auf israelische Zivilisten erwähnen die beiden Klima-Aktivistinnen naturgemäß mit keinem Wort.

Die Jugend-Organisation „Fridays For Future“, die offenbar wie Greta Thunberg oder Naomi Klein keinerlei Probleme mit brennenden Autoreifen und dem Feinstaub der tödlichen Hamas-Raketen haben teilten auf ihren Accounts eine Serie von Instagram-Inhalten, die allesamt auf palästinensische Propaganda-Portale verweisen. So teilt „Fridays For Future“ die Seite „Palestinian Youth Movement“, mit einer Palästina-Karte ohne Israel, dem Judenstaat wird so das Existenzrecht abgesprochen.

Die Anti-Israel-Greta und alle ihren Verbündeten huldigen den islamfaschistischen Terrororganisationen, die alle Juden dieser Welt ermorden wollen, die Frauen wie Menschen zweiter Klasse behandeln, die jede emanzipatorische Opposition verfolgten foltern und ermorden, die Schwule verfolgen, foltern und ermorden und die sich während ihrer Mordtaten gegen Juden hinter Frauen und Kindern verstecken. Gleichzeitig dämonisieren und delegitimieren die „Israelkritiker“ die einzige Demokratie, den einzigen Rechtsaat im Nahen Osten. In Israel haben Araber mehr Rechte als in jedem anderen arabischen Land. In Israel werden Homosexuelle nicht strafrechtlich verfolgt. Israels Armee versucht mehr als jede andere Armee in dieser Welt zivile Opfer auf Seiten des Gegners zu vermeiden. Israel liefert seinen Gegnern gratis Strom. Israel ist ein Land das denen, die es vernichten wollen in seinen Krankenhäusern deren Kranke und Verwundete versorgt. Israel ist ein Land, das jedes Leben so sehr schätzt, dass es lieber Dutzende Mörder freilässt als ein einziges zu opfern.

Apropos braune Grüne oder grüne Braune: Der Landschaftsarchitekt Alwin Seifert sorgte als „Reichslandschaftsanwalt“ dafür, dass die Seitenstreifen der neuen Autobahnen mit heimischen Bäumen bepflanzt wurden. Steppenlandschaften bezeichnete er als „undeutsch“ und forderte, von der Wehrmacht die im Osten eroberten Gebiete mittels Feldhecken „einzudeutschen“. Außerdem war Seifert für den Kräutergarten der SS im KZ Dachau beteiligt, in dem biologisch-dynamische Anbaumethoden getestet wurden. Seifert wurde nach dem Krieg Ehrenvorsitzender des Bundes Naturschutz. Der „grüne Flügel“ in der NSDAP um Walther Darré und Alwin Seifert schwärmte für regenerative Energien, alternative Heilkunst und biologische Landwirtschaft. Landwirtschaftsminister Walther Darré kooperierte mit Demeter, Weleda und den anthroposophischen, biologisch-dynamischen Landwirten. Die Artamanen innerhalb der NSDAP verbanden den völkischen Okkultismus der Ariosophie mit der Naturschwärmerei der Lebensreform, den Ideen der Naturschutzbewegung und dem Kulturpessimismus Oswald Spenglers. Sie verherrlichten die Bauern als die einzigen “organischen Menschen” und predigten die Abkehr von der “internationalen Asphaltkultur der Großstädte”.

Wenn sich die Klimaaktivisten nicht sehr bald von ihren Antisemiten und Antisemitinnen trennen, wovon nicht auszugehen ist, wird der Zeitgeist zur Geisterzeit, bei der antisemitischen, postkolonialen, identitären Linken ist ohnehin Hopfen und Malz verloren.

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