Manchmal mag ein Kind einfach nicht in den Kindergarten gehen. Dann weint oder schreit es oder bockt herum. Das ist in Ordnung. Auch wir gehen nicht jeden Tag gerne zur Arbeit. Und genau das sollte man seinem Kind in diesem Fall auch sagen. In etwa mit den Worten: „Oje, du magst heute nicht in den Kindergarten gehen. Weißt du, ich mag heute auch nicht arbeiten, aber vielleicht wird es ja trotzdem schön, wenn wir erst einmal dort sind.“ Auf diese Weise bekommt das Kind Sicherheit, weil man als Mutter die Gefühle spiegelt und das Kind merkt, dass es okay ist, so zu fühlen.
Wenn es dann doch etwas Ernstes ist
Es gibt Phasen, da wollen Kinder einfach nicht. Wenn diese länger als zwei Monate andauert, dann stimmt tatsächlich etwas nicht im Kindergarten. Hat vielleicht die Bezugsperson gewechselt? Hat die Lieblingspädagogin die Institution verlassen? Gab es Streit mit einem anderen Kind? Viele Kinder sind auch von einer zu großen Kindergruppe überfordert. Ein Gespräch mit der Pädagogin ist in diesem Fall ratsam – vor allem, wenn das Kind noch zu jung ist, um seine Befindlichkeiten auszudrücken. Aber liebe Eltern und Kinder: Auch das geht vorbei und dann freut man sich wieder auf den Kindergarten und auch auf die Arbeit.
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Heute mal in eigener Sache:
"Liebling, ich schreibe ein neues Buch!"
"Juhu", sage ich.
"Oh Gott", denke ich....
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