Aus der Rippe des Mannes schuf er…

Nun, da bald Ostern ist und theologische Fragen sich in den Raum winden, abgesehen von der Auferstehung, ist das Thema der heiligen Schriften aktueller denn je...

Und seitdem fragt sich die Menschheit: Was zur Hölle war da los? Hatte Gott Langeweile? War der Mann zu pflegeleicht? Oder dachte der Allmächtige einfach: „Wenn ich schon leide, dann ihr gefälligst auch!“ Seine göttliche Gattin soll ihm schließlich täglich die Wolken vollgemeckert haben: „Räum den Donner weg! Lass deine Himmelslatschen nicht überall liegen! Und trag endlich den kosmischen Müll raus!“ Kein Wunder, dass der Mann im Garten Eden den ersten göttlichen Mittelfinger der Geschichte kassierte. Das Donnern? Nur Gottes schallendes Gelächter über seine eigene Schöpfungspanne.

Gilgamesch wiederum suchte 2000 Jahre vor unserer Zeitrechnung verzweifelt nach dem Rezept für ewiges Leben. Er fand es sogar – ein Apfel im VIP-Garten der Götter. Doch kaum hatte er ihn in der Hand, verwandelte sich die Fruchtbarkeitsgöttin in eine Schlange, schnappte sich das Ding und fraß es vor seinen Augen. Tja, Gilgamesch, willkommen im Club der Betrogenen. Und weil es noch nicht absurd genug war, schrieben die Juden später eine Remix-Version dieser Geschichte in ihre Texte, die Christen kopierten sie ungeprüft – und zack, schon hatten wir die Grundlage für Jahrtausende religiöser Verwirrung.

Frauen. Gott erschuf Eva und stellte Regeln auf wie ein überforderter Bademeister: „Gucken ja, anfassen nein!“ Oder: „Anfassen ja, aber nicht da!“ Ganz ehrlich, Gott – wer soll das ernst nehmen? Kein Mann bleibt ruhig, wenn ein Wesen vor ihm steht, das aussieht wie die göttliche Antwort auf die Frage: „Wie bringe ich jemanden zuverlässig um den Verstand?“

4000 Jahre später stehen wir vor dem Scherbenhaufen. Das Elixier des ewigen Lebens? Immer noch nicht gefunden. Die Rippe des Mannes? Hat inzwischen Magen, Herz, Hirn und sämtliche Nervenbahnen übernommen wie ein biologisches Update, das keiner bestellt hat. Die eine Hälfte der Männinnen läuft herum, als wäre Kleidung optional, die andere wickelt sich ein wie ein Geschenk, das nie geöffnet werden darf. Und irgendwo dazwischen steht der Mann – allein, verwirrt, überfordert – in einer Welt, die seit Eden nicht gelernt hat, mit Haut umzugehen.

Die Sintflut? Reine Übertreibung. Die Erschaffung der Frau hätte völlig gereicht.

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Michlmayr

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trognon de pomme

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