Finde ich an den Haaren herbeigezogen. Blickpunkt Top Artikel

Natürlich berühren Taten immer wieder.

Warum schreibe ich über Verbrechen. Verbrechen ganz normaler Leute. Die grauenhafte Tat eines „guten Vaters“!

http://zeitimblick.info/die-grauenhafte-tat-eines-guten-vater/

Ich schreibe auch über Missbrauchsfälle. Zeige danach was man bei Gericht darauß gemacht hat, oder macht. Wie Anwälte streiten. Und vieles mehr.

Das hat mich damals auch besonders berührt, der Mann der seinen Sohn in der Badewanne abschlachtete, war Sozialarbeiter und vieles mehr.

Ich will aufzeigen.

Es kann jeder sein, es kann jeden treffen.

Mein Vater war selbst gewalttätig. Ich bin selbst fast Missbraucht und vergewaltigt worden. Von einem lieben Opa. Bin danach schwer in der Jugend Zeit damit fertig geworden. Heute glaubt man so vielen schweren Opfer nicht. Mir hätte man gar nicht nie geglaubt. Weil trotz Waffengewalt auf mich, konnte ich flüchten in dem ich Schrie: "Drück ab, den Schuss hören die im ganzen Haus"!

Ich war 12 Jahre, er wollte mit mir Sex, ich sagte: "Schau wie alt du bist, du bist mein Opa, nicht Mann, nicht Freund"! Und dies war es, wo er die Waffe nahm, ein Jagdgewehr. Ich habe ihn nicht beleidigt. Das Gewehr am Hals flehte ich nicht um mein Leben, sondern nannte ihn Schwein. Er zerkratzte mich noch, zerriss die Kleider und ich rannte wie ich noch nie gerannt bin im Leben.

Das schlimmste: In der eigenen Familie fand ich keine Halt. Und flüchtete aus dieser als ich 22 Jahre war. Zog zu den Mann den ich mit 16 Jahren kennen lernte, der mir Halt gab.

Deshalb schreibe ich über Taten, es geschieht in Familien wo ich nie dachte. Es geschieht heute noch viel, viel schrecklicheres als ich mir damals denken konnte. Ich konnte entkommen, wurde nicht vergewaltigt. Es war auch viel Glück dabei. Das ich es überstand. Das ich mich erholen konnte. Und meinen Weg ging. Studierte und dann als Journalistin zu arbeiten beginn, bei einer Wochenzeitung.

Das ich Beamte persönlich kennen lernte, und Menschen die an Zeichen von Verbrechern erkennen wie die Ticken. Das ich Forensiker kennen lernte und viel mit Weiterbildung mache. Ich und viele andere interessiert, warum Täter so sind wie sie sind.

Ich weiß wie man sich verstellen kann, wie lieb auch Täter sein können, wie herzlich, ein Lebkuchenherz am Volksfest, es war unser letzter schöner Tag, dann kam der fast Mord.

Ich fühle mich heute gesund in der Seele, kann darüber sprechen und forsche weiter. Vielleicht weil ich auch helfen will, damit andere Menschen nicht in solche Fallen gehen oder es dem Täter erschweren will.

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