Frauenschutz? AfD: “Nööö...., wir halten den Vergewaltigern den Rücken frei.... !"

Wer den politischen Diskurs verfolgt, blickt fassungslos auf das, was sich im Parlament abspielt. Weltweit erschüttern Fälle wie der monströse Missbrauchs- und Vergewaltigungsskaktor um Dominique Pelicot – der seine Ehefrau jahrelang mit Medikamenten betäubte und fremden Männern zur Vergewaltigung auslieferte – das öffentliche Bewusstsein für die heimtückische Brutalität von K.o.-Tropfen. Man sollte meinen, der Schutz von Frauen vor solcher Willenlosmachung sei ein unumstrittenes Fundament von Anstand und Rechtsstaatlichkeit.

Doch wenn es im Deutschen Bundestag konkret wird, zeigt sich bei der AfD ein verheerendes Muster. Während alle demokratischen Parteien – trotz inhaltlicher Debatten – für eine drastische Verschärfung des Strafrahmens stimmen, entscheidet sich die Rechtsaußen-Fraktion zur demonstrativen Enthaltung.

Wer bei einer so glasklaren Entscheidung zum Schutz von Frauen vor heimlicher Betäubung und sexualisierter Gewalt kneift und sich wegduckt, verweigert Opfern jede Solidarität. Es drängt sich der bitterböse, aber messerscharfe Verdacht auf: Wer Täterhärte im Gesetzbuch blockiert oder durch Nichtstun sabotiert, erteilt dem mörderischen Patriarchat im Stile eines Dominique Pelicot de facto einen Freifahrtschein. Wenn das eigene Abstimmungsverhalten so aussieht, als wolle man Vergewaltigern und deren perfiden Betäubungsmethoden den Rücken freihalten, ist das kein konservatives Zögern mehr – das ist blanker Hohn im Angesicht der Opfer.

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