Migration immer gleich gut oder böse?

Migration ist wie viele andere Ereignisse für sich genommen weder gut noch schlecht. Wie Regieren, Wirtschaft-Treiben, Religion und Sex kann auch die Migration in einem guten oder auch in einem schlechten Kontext stehen. Selbst bei Krieg und Frieden gibt es kein einfaches Gut und Böse. Ein Verteidigungskrieg gegen einen Tyrannen kann sehr wohl besser sein, als sich ihm friedfertig zu unterwerfen.

Oft war Migration schon eine Bereicherung. Die Juden hatten dem kulturellen Leben der Habsburgermonarchie wichtige Impulse gegeben, obwohl es sich dabei zunächst auch um arme Migranten gehandelt hatte. Oft war sie aber auch ein Drama wie bei den Römern und den Barbaren oder den Indianern und den Europäern.

Eine liberale Migrations- und Asylpolitik kann in der einen Situation absolut richtig sein, in einer anderen Konstellation wiederum ein fataler Fehler. Entscheidend ist nicht der äußere Vorgang, sondern was in dem Vorgang gerade drinnen steckt.

Würden junge Familien kommen, die sich aufgrund ihrer eigenen Kultur und ihren mitgebrachten Fähigkeiten leicht in unsere Gesellschaft und in unser Wirtschaftsleben integrieren könnten, wäre die Migration zweifellos ein großer Gewinn.

Heute stehen sich leider zwei Lager gegenüber, die absolut gegen oder für das äußere Ereignis sind, egal welchen Inhalt es hat.

Wikipedia

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