Trotz einer negativen Asyl-Entscheidung, die durch alle Gerichtsinstanzen bestätigt worden war, wurde die Abschiebung eines "jungen Afghanen" (wie jung oder alt er tatsächlich ist, weiß man wie üblich nicht so genau) wieder abgeblasen:

Der afghanische Flüchtling Hossein, der im Schladminger Diakonissen-Krankenhaus eine Lehre begonnen hatte und eine Woche lang in Schubhaft gesessen ist, ist wieder auf freiem Fuß – das teilte am Freitag das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl mit.

Laut Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl wurde ein Folgeantrag zugelassen: Es werde zu einem zweiten Asylverfahren kommen, sagt Riedl – dabei werde der neue Fluchtgrund geprüft. „Hossein hat sich dazu entschlossen, zum Christentum zu konvertieren, er ist im Taufvorbereitungskurs. Dadurch ist ein neuer Fluchtgrund entstanden. Im Falle einer Rückkehr nach Afghanistan würde das für ihn große Gefahr bedeuten.“

https://steiermark.orf.at/stories/3021902/

Wenn ein Asylverfahren negativ ausgeht, wird man einfach schnell noch zum Christen und kann wieder von vorne beginnen. Sollte dies ebenfalls scheitern, wird man halt auch noch schwul und stellt einen dritten Antrag.

Mich wundert es nicht, dass die Asyl-Beamten angesichts des medialen Drucks klein beigaben. Selbst als noch die böse schwarzblaue Regierung an der Macht war, stellte sie sich nicht schützend vor ihre kleinen Asyl-Beamten, die die Glaubwürdigkeit angeblicher Christen oder Homosexuellen kritisch zu prüfen hatten. Nun steht Schwarzgrün vor der Türe. Auf streng zu machen, wäre Harakiri.

Konversionen von Türken, Bosniern, Tschetschenen oder Syrern, die auch so in Österreich bleiben dürfen, kommen so gut wie nie vor. Und auch bei den Afghanen, sind es niemals schutzberechtigte Familien oder alleinstehende Frauen, die zum Christentum konvertieren, sondern immer nur alleinstehende Männer, die sonst keine Chance im Asylverfahren hätten.

Bekommen die alleinstehenden Männer dann als Christen Asyl, wird eine Frau aus der Heimat nachgeholt (schließlich werfen die Sozialleistungen für eine eigene Familie rasch ein Vielfaches von einem Lehrlingsgehalt ab).

Aufgrund der christlichen Toleranz stört es die Neo-Christen nicht, wenn die Frau auch in Österreich eine tief verschleierte Muslima bleiben will. Als emanzipierte Männer stellen sie es auch den Töchtern frei, es der Mama gleichzutun und sich ebenfalls freiwillig zu verschleiern.

Gemeinsam können dann die christlich-muslimischen Familien die Veranstaltungen des Mullah-Regimes besuchen und so zur Buntheit und Weltoffenheit unseres Landes beitragen.

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