Eiskalter Mordversuch auf offener See: Wenn rechtsextreme Hetzer alle Hemmungen fallen lassen

Es ist unerträglich und schockierend, mit welcher rohen Gewalt, kriminellen Energie und menschenverachtenden Skrupellosigkeit Rechtsextreme mittlerweile agieren – und das Ganze auch noch stolz und reißerisch in einem von ihm selbst gemachten Video ins Netz streamen!

Da zieht der rechtsextreme Aktivist Daniel Thomas, in der Szene besser bekannt als „Danny Tommo“ und berüchtigt als enger Vertrauter sowie ehemaliger Bodyguard des ultrarechten Hetzers Tommy Robinson, auf offener See im Ärmelkanal los. Mitten auf dem offenen Meer, fernab jeglicher Zivilisation, attackiert dieser radikale Fanatiker mit einem Messer ein treibendes Schlauchboot, das zuvor noch für die lebensgefährliche Überfahrt von Migranten genutzt worden war.

Das Absurde und zugleich Gefährliche an dieser brutalen Aktion: Selbst vor den Augen anwesender Retter und während sich noch ein Mitarbeiter der französischen Küstenwache beziehungsweise ein Helfer direkt an Bord befand, schlitzte dieser Täter das Boot rücksichtslos auf. Ein solches Vorgehen auf offener See ist kein bloßer Akt von Vandalismus, das ist ein eiskalter, gefährlicher Angriff, der den Tod von Menschen billigend in Kauf nimmt. Dass dieser Mann, der obendrein eine Vorstrafe wegen einer mit einem Messer begangenen Entführung besitzt, seine menschenfeindliche Tat auch noch stolz zur Schau stellt, zeigt die abartige Verrohung und das völlige Fehlen jeglicher moralischer Hemmungen in diesen Kreisen. Für Beifall aus der braunen Ecke riskieren diese Extremisten Leib und Leben von Menschen.

Man muss sich mit grauenhaften Schaudern fragen: Was in aller Welt haben wir erst zu erwarten, wenn diese gewaltbereiten Extremisten jemals wirklich das Sagen haben und an die Hebel der Macht gelangen? Wenn diese Ideologie des Hasses normalisiert wird, bricht auf offener Straße und im Staat die Hölle los. Wer heute auf dem offenen Meer ungestraft Boote sabotiert und Rettungskräfte bedroht, wird morgen Andersdenkende, Minderheiten und jeden, der sich ihrer Ideologie in den Weg stellt, gnadenlos jagen.

Das ist längst keine abstrakte politische Debatte mehr, das ist blanker, enthemmter Terror. Wer jetzt noch wegschaut, verharmlost oder diesen braunen Mob gewähren lässt, macht sich mitschuldig an einer Zukunft, in der Willkür, Gewalt und Barbarei das Gesetz bestimmen. Es ist unfassbar, dass solche Subjekte eine Bühne bekommen – diesem mörderischen Treiben muss mit der allerhärtesten Konsequenz des Rechtsstaates begegnet werden, bevor es zu spät ist!

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