Wenn man dem "Kassenärztechef" Andreas Gassen Glauben schenken darf, dann ist es bald soweit.
" Wie kann die Gesundheitsversorgung in einer immer älter werdenden Gesellschaft bezahlbar bleiben?", fragt man den Vorstandsvorsitzenden der Kassenärztlichen Bundesvereinigung.
Und er antwortet klar und realistisch, dass wir eine Kommerzialisierung des Sterbens verhindern müssen.
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Danke!
(Streeck hatte sich letztens ähnlich geäußert*)
Nicht unerwähnt lässt er, dass der deutsche Leistungskatalog der weltweit umfassendste ist, Deutsche weltweit überdurchschnittlich oft zum Arzt gehen, und ca. 9-10 Milliarden Euro jährlich für die medizinische Versorgung von Bürgergeldbeziehern aus den Kassenbeiträgen der Solidargemeinschaften übernommen würden, und dies möge doch bitte zukünftig von Steuern finanziert werden.
Nirgendwo sonst auf der Welt gibt es soviele Gelenk-Op wie in Germany.
Und nirgendwo gibt es Psychotherapie in der gesetzlichen Krankenversicherung.
Keine neue Hüfte mehr mit 70 auf Rezept wie in England?
Zahnarzt selbst bezahlen wie in Schweden?
Oder wie Andreas Gassen es ausdrückt- im Einzelfall den Rat zu geben, noch vier Wochen zuhause zu leben, anstatt noch sechs oder sieben Wochen mit maximaler Apparatemedizin, erfordert auch Mut.
* Hendrick Streeck hatte die schwierige Frage aufgeworfen, ob bei sehr alten und sehr kranken Menschen wirklich noch alle medizinischen Möglichkeiten ausgeschöpft werden sollten - oder ob es nicht zu Überbehandlungen kommt, die nicht im Sinne der Betroffenen sind und womöglich mehr Leid verursachen.
unsplash/Danie Franco