Das Duftbäumchen hat Angst, die akademische Leistung würde sinken, wenn Frauen an Hochschulen gefördert werden.
Deshalb möchte die AfD Sachsen-Anhalt alle staatlichen Förderprogramme für Frauen an Hochschulen einstellen.
Schenk uns bitte ein Like auf Facebook! #meinungsfreiheit #pressefreiheit
Danke!
Die Frauenförderung abzuschaffen wäre zum großen Nachteil der Frauen, und würde bestehende Ungleichheiten weiter verfestigen. Frauen erleben im Wissenschaftssystem nachweislich mehrere strukturelle Benachteiligungen, die ihre Karrierechancen gegenüber Männern systematisch verschlechtern. Schwangerschaft und Mutterschaft führen häufig dazu, dass Frauen aus wissenschaftlichen Laufbahnen gedrängt werden, weil diese auf lückenlose Produktivität ausgelegt sind. Die daraus entstehende Mutterschaftsstrafe steht im scharfen Kontrast zum Vaterschaftsbonus, von dem Männer oft profitieren. Hinzu kommt, dass Frauen an Hochschulen überdurchschnittlich häufig sexuelle Belästigung erfahren, was Arbeitsumfelder unsicher macht, Frauen verunsichert und Karrieren nachhaltig beschädigt. Auch biologische Faktoren wie der Regelzyklus, Menstruationsbeschwerden oder Erkrankungen wie Endometriose werden im akademischen Alltag kaum berücksichtigt, obwohl sie reale Leistungs- und Belastungsgrenzen darstellen. Studien zeigen zudem, dass Frauen bei Berufungsverfahren systematisch unterbewertet werden und schlechteren Zugang zu Netzwerken, Mentoring und Ressourcen haben. Frauenförderung ist deshalb kein Privileg, sondern ein notwendiges Instrument, um Chancengleichheit herzustellen und strukturelle Nachteile auszugleichen. Sie sorgt dafür, dass Leistung sichtbar wird, statt durch Bias, Diskriminierung oder biologische Faktoren verzerrt zu werden. Eine Abschaffung würde Ungleichheiten verschärfen und die Wissenschaft ärmer an Talent, Perspektiven und Qualität machen.