Politische Korrektheit bedeutet heutzutage, dass man fette Menschen lieben muss und in ihrem So-Sein akzeptieren muss.

Aber als Dünner muss ich dagegen Widerspruch erheben aus zahlreichen Gründen.

Erstens sind Fette bzw. Wohlbeleibte eine öffentliche Gefahr: mir ist einmal in einem öffentlichen Verkehrsmittel eine wohlbeleibte Person (150 kg Plus) auf den Fuss gestiegen, und mein Fuss erlitt dadurch einen bleibenden Schaden, den ich nur deswegen nicht einklagen konnte, weil ich die Person nicht identifizieren konnte.

Wäre mir stattdessen eine dünne Person auf den Fuss gesteigen, dann wäre keine lebenslänglich bleibende Gelenksverletzung die Folge gewesen.

Und ich finde auch, wenn Dicke eineinhalb Sitzplätze in öffentlichen Verkehrsmitteln brauchen oder sogar zwei und wenn einem als Dünnem nur mehr ein halber Sitzplatz zum Sitzen bleibt, dann soll auch Dicke die Hälfte mehr oder den doppelten Fahrpreis zahlen, hingegen die Dünnen, die eben wegen der Dicken nur einen halben Sitzplatz bekommen, nur einen halben Fahrpreis.

Der Dicke oder die Dicke ist so gesehen der Inbegriff des Asozialen: er oder sie beansprucht für sich mehr Lebensraum, als er oder sie den Dünnen zugesteht.

Es ist längst schon Zeit, aufzustehen und zusagen: Schluss mit der Unterdrückung der Schmalbrüstigen !

Und Schluss mit der Privilegierung der Dicken und Fetten!

Ich will nicht in Abrede stellen, was Julius Cäsar laut Shakespeare sagte: "Lasst beleibte Männer um mich sein!" Und ermordet wurde er in der Tat von schlanken und körperlich fitten Männern. Auch alle Terroristen der letzten Jahrzehnte und Jahrhunderte waren allesamt schlank und körperlich fit. Wenn man an die Gemütlichkeit der Dicken denkt, wäre es vielleicht ganz gut, wenn jeder Mensch einmal eine Dickheits-Phase hatte, in der er die Gemütlichkeit erwarb, diese Dickheitsphase dann aber überwindet.

Aber trotzdem: ich bin nicht Cäsar, und für mich ist die Gefahr, von einem Dicken oder einer Dicken erdrückt zu werden, größer als die Gefahr, von einem schlanken Terroristen ermordet zu werden.

Daher: es muss Schluss sein mit der Fat-Acceptance-Bewegung.

Gerade in Zeiten der Bevölkerung und der immer knapper werdenden Lebensräume, der Verstädterung und der sich ankündigenden Ernährungskrisen, Transportkrisen, Ölknappheitskrisen, etc. können sich fette Menschen, für deren Transport viermal soviel Energie aufgewendet werden muss wie für den Transport Schlanker, auch ressourcenmäßig und abgasmäßig als Riesenproblem erweisen. Man spricht zwar immer von Kostenwahrheit, aber Kostenwahrheit im öffentlichen Verkehr würde natürlich auch bedeuten, dass Dicke bzw. Fette mehr für ein Öffi-Ticket zahlen müssen, weil ihre Beschleunigung mehr Energie verbraucht. Ganz besodners drstisch ist das im Flugverkehr, wo sehr viel Energie dafür aufgebracht werden muss, das Gewicht in die Luft zu bringen und in der Luft zu halten, bei einer 150kg-Person natürlich dreimal soviel wie bei einer 50Kg-Person. Aber auch beim Bremsmanöver nach der Landung verursachen 150kg-Menschen dreimalsoviel Reifenabrieb und dreimal soviel Feinstaubemissionen wie 50kg-Menschen. Und diese UNterschiede sollten sich auch im Ticketpreis niederschlagen.

Glamour.com https://www.glamour.com/gallery/adipositivity-project-photos

Fett ist nicht schön: je größer die Weltbevölkerung wird, umso schlanker muss jeder einzelne Mensch werden, sonst können sich massive Versorgungskrisen, Umweltverschmutzungskrisen, Energiekrisen, etc. ergeben.

Kürzlich erlitt ein Versandunternehmen (Forever 21) einen medialen Riesenshitstorm durch die Fat-Acceptance-Bewegung, weil es Oversize-Kleidern Diät-Riegel mitgeschickt hatte.

Ich fand das eine sehr lobenswerte Aktion, die aber wegen der Macht, wegen der verrückten Argumentation der Adipösen und wegen der überbordenden politischen Korrektheit, die jede Lebensform, auch asoziale, privilegiert, eingestellt wurde.

https://www.heute.at/s/modekonzern-sorgt-mit-diatriegel-fur-shitstorm-55972171

https://jezebel.com/forever-21-is-sending-diet-bars-with-plus-size-orders-1836629966

Dieser Shitstorm gegen Forever 21 ist übrigens IIRC einmalig in der Geschichte: niemals zuvor gab es so massive Kunden- bzw. Kundinnenbeschwerden gegen etwas, das sie gratis und zusätzlich als nicht-schädigendes Produkt zugesandt bekamen.

CC? https://www.planet-wissen.de/geschichte/deutsche_geschichte/raf/pwieandreasbaaderundgudrunensslindasterrorpaerchen100.html

Andreas Baader und Gudrun Ensslin - beide Mitglieder bei der links-extremen Terrororganisation RAF, beide schlank und rank. Und Terroristen müssen auch schlank, beweglich und körperlich fit sein, damit sie in Urban-Guerilla-Taktik schnell angreifen und sich wieder zurückziehen und verstecken können. Schlankheit und körperliche Fitness ist daher oberste Terroristenpflicht; Fettleibigkeit können sich nur Pazifisten erlauben, Träge und Alte; und Leute, die sich Sklaven leisten können.

Hingegen Opernsängerin Montserrat Cabale stimm- und körpergewaltig:

"It ain´t over until the fat lady sings" ("Die Oper ist nicht aus, bevor die fette Lady gesungen hat" )

Dennoch: einige wenige Stars aus Medien und Politik sollten nicht davon ablenken, dass für die normalen einfachen Menschen die Problemlagen oft genau die umgekehrten sind.

Die Völlerei, also die Fresssucht, die oft eine Ursache der Adipositas ist, ist übrigens eine der sieben christlichen Todsünden. Sie ist eng verbunden mit der Masslosigkeit.

Ich konzediere durchaus, dass manche es nicht aus eigenen Antrieb schaffen, sich aus der Fresssucht alleine zu befreien und sich daher zum Abnehmen in eine Sado-Maso-Beziehung mit einem schlankeren und dominanten Partner bzw. einer schlankeren und dominanten Partnerin begeben. Eine sado-masochistische Beziehung zwischen einem schlanken, dominanten Mann und einer fettleibigen Frau, die es alleine nicht schafft, abzunehmen, läuft z.B. so ab: die beiden schlissen einen Sklavenvertrag, in dem sie ihm das Recht einräumt, ihr Diätziele vorzuschreiben. Wenn sie das momentan aktuelle Diätziel innerhalb der vorgegebenen Zeit erreicht, haben die beiden eine partnerschaftliche Beziehung; wenn sie hingegen dieses Diätziel nicht erreicht, darf er mit ihr alles machen, was er will, inklusive Vergewaltigung, Käfighaltung, leichter Körperverletzung. Laut Angaben ist das in manchen Fällen die beste Methode zur Gewichtsabnahme, wenn auch die drastischste und am intensivsten verheimlichte.

Diesen möchte ich sogar ein gewisses Lob aussprechen, weil bei ihnen wenigstens das Schuldbewusstsein und die ernstgemeinte Absicht zur Veränderung zu erkennen ist.

Laut einer US-Gesundheitsorganisationen sterben 300.000 Menschen i den USA vorzeitig an Fresssucht, an ihrer Adipositas. Manche US-Gesundheitsorganisationen stufen Fresssucht als Gesundheitsrisiko ähnlich dem Rauchen ein.

Ein österreichisches Beispiel für eine Dicke, die 20 oder 30 Jahre vor der Zeit gestorben ist, wahrscheinlich wegen ihrer Fresssucht, ist Rounder Girl Lynne Kieran, die im Alter von 53 Jahren starb, also 25 bis 30 Jahre unter dem Durchschnittsalter. Dass ihre Fresssucht die Todesursache gewesen sein könnte, wurde von den politisch korrekten Medien verschwiegen.

Die "Rounder Girls" vertraten Österreich beim Eurovisions Song Contest 2000. Der frühzeitige Tod von Lynne Kieran und das Vertuschen ihrer Adipositas als möglicher Todesursache steht in einem krassen Widerspruch zum Bekanntsheitsgrad.

Eine Textzeile im Song lautet "Why don´t you take me ?" ("Warum nimmst Du mich nicht?" ): Die Antwort wäre natürlich: wenn Du wegen Deiner Fettleibigkeit stirbst, kann ich Dich gar nicht nehmen und lieben.

Ein Rounder Girl, das 30 Jahre vor der Zeit vermutlich wegen der Folgen von Überernährung stirbt, kann auch gar nicht mehr wie im Song behauptet, seine Liebe u.A. geben.

Fettleibigkeit ist auch einer der Gründe für Obdachlosigkeit oder Arbeitslosigkeit. Ober für verringerte Karrierechancen.

Das hat aber nichts mit (ungerechtfertigter) DIskriminierung zu tun, sondern damit, dass Fettleibige vielfach weniger beweglich, weniger flexibel sind, weniger schnell reagieren können, für viele Dinge viel länger brauchen.

Damit zusammen hängt auch die Frage, ob Dicke in stärkerem Ausmaß als Andere Empfänger von Sozialleistungen sind. Scheinbar ist es möglicherweise so, dass Dicke in Sozialeinrichtungen und als Empfänger von Sozialleistungen überrepräsentiert sein könnten.

So gesehen wäre es auch logisch, wenn sich in diesem Zusammenhang "Sozialschmarotzer"-Vorwürfe ergeben würden.

Dicke haben gute Chancen, Arbeitsunfähigkeit attestiert zu bekommen und damit zahlreiche Sozialleistungen zu erlangen, während Schlanke viel arbeitsmarktkompatibler sind und daher schlechtere Chancen auf Arbeitsunfähigkeitserklärung und Sozialleistungen haben.

Man kann das so sehen, dass nach dem Moral-Hazard-Prinzip hier Risikoverhalten und gesellschaftlich negatives Verhalten belohnt und gesellschaftlich positives Verhalten bestraft wird.

Ich persönlich hatte in Obdachlosenheimen viel Kontakt mit Adipösen, die ausgiebig Sozialleistungen bezogen, viel mehr als andere und die dennoch mit dem Mitleidseffekt arbeiteten: "Ich bin so dick und arm und unbeweglich, und wenn ich gehen würde, dann würde ich meine Knie und Gelenke überlasten, daher musst DU für mich einkaufen gehen".

Die Adipösen waren auch diejenigen, die am lautesten geflucht haben und über die Alkoholiker geschimpft haben, die am Boden liegen, weil es den Fettleibigen am schwersten fiel, über die am Boden herumliegenden Alkoholiker drüberzustiegen, eben wegen ihrer Leibesfülle und Unbeweglichkeit.

Und das, obwohl sie oft selbst eine Neigung zum Alkoholismus hatten, um ihre Übergewichtigkeit vergessen zu können.

Ereignisse wie diese waren, die mich zur durchaus kontroversiellen und umstrittenen These führten, Fettleibige hätten eine gewisse Tendenz zum Asozialen.

Rein menschheitsgeschichtlich und evolutionär war Fresssucht eine gute Überlebensstrategie: wenn Menschen vor 10.000 Jahren jede Essgelegenheit nutzten, dann konnte sie das vor Krisen und Knappheiten schützen.

Aber in der heutigen Überflussgesellschaft, in der man nicht mehr jagen und sammeln muss, sondern ganz einfach kaufen kann, gibt es kaum mehr natürliche Barrieren gegenüber Fettleibigkeit.

Und die Fettleibigkeit ist ein Problem der Moderne, das es vor 10.000 Jahren einfach nicht gab: Fettleibige waren damals einfach nicht überlebensfähig, und starben schnell, weil sie nicht oder nicht schnell genug jagen oder sammeln konnten, oder sie wurden schnell schlank und konnten dann wieder gut sammeln und jagen.

Allerdings leben wir immer noch mit dem evolutionären Erbe von vor 10.000 Jahren: während sich die sozialen, technologischen und wirtschaftlichen Umstände stark geändert haben, haben sich die Gene und archaische Verhaltensweisen kaum bis gar nicht geändert; und eine Folge dieses Auseinanderdriftens von Kultur und Genetik ist die Fettleibigkeit.

Und zahlreiche Körperteile wie Gelenke, Adern, Venen sind absolut nicht gemacht für Körpergewichte von 120 kg oder mehr, sondern eigentlich idealerweise für 60 bis 80 kg. Je höher das Körpergewicht, umso höher die Wahrscheinlichkeit für einen schwerwiegenden Schaden.

Natürlich ist das auch von Typ zu Typ unterschiedlich: ein Körpergewicht von mehr als 120 kg kann je nach Knochenstruktur unterschiedliche Schäden verursachen.

Ein Mitglied der Fat-Cat-Acceptance-Bewegung ist der lasagnefressende fette Kater Garfield (eine Comicfigur).

https://www.freenet.de/unterhaltung/medien/garfield-fernsehcomeback-fuer-den-faulen-kater_7350724_6782088.html

https://www.freenet.de/unterhaltung/medien/garfield-fernsehcomeback-fuer-den-faulen-kater_7350724_6782088.html

Einer seiner Leitsprüche lautete: "Ich bin nicht übergewichtig, sondern untergroß!". Hier in der momentan-beruhigenden "Es gibt immer einen noch fetteren Kater, selbst wenn es nur das eigene Zerrspiegelbild ist"-Pose.

Damit protestierte Garfield ganz im Sinne der Sprachpolizei der politischen Korrektheit gegen angeblich oder wirklich diskriminierende Begriffe, wie den Begriff des "Übergewichts", der von Vertretern und -innen der Fat-Acceptance-Bewegung als diskriminierend und Schlankheits-Norm-Diktat bezeichnet wird.

Die Bekämpfung des Normalgewichts durch die Fat-Acceptance-Bewegung ähnelt dem Anti-Heteronormatitivitäts-Feldzug der Homosexuellenbewegung. Ein großer Unterschied zwischen Fettleibigkeit und Homosexualität sind die gesundheitlichen Folgen: ähnliche Entsprechungen zum vorzeitigen Tod durch Herzinfarkt bei Fettleibigen sind bei Homosexuellen nicht bekannt.

Auch der "faule Willi" aus der Biene Maja von Waldemar Bonsels ist - nun sagen wir mal - unschlank.

Dicke Frauen waren manchmal in der Vergangenheit ein Schönheitsideal, insgesamt ind er Oberschicht. Aber der Aspekt ist ein durchaus problematischer: er ähnelt nämlich den Lotosfüssen, den abgebundenen und gebrochenen und am Wachstum gehinderten Füssen von Mädchen der chinesischen Oberschichten bzw. aristokratischen Familien in früheren Jahrhunderten:

CC / Frank and Frances Carpenter Collection https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BC%C3%9Febinden#/media/Datei:Bound_feet_(X-ray).jpg

Röntgenbild des chinesischen Frauen-Schönheitsideal vergangener Jahrhunderte, der Lotosfüsse, der absichtlich verkrüppelten Füsse.

Die chinesischen Lotosfuß-Mädchen, die europäischen fetten Frauen früherer Jahrhunderte und die islamische verschleierte Frau, die das Haus nicht verlassen darf, haben eines gemeinsam: sie sind unbewegliche Frauen, völlig abhängig vom Mann. Sie sind in Wirklichkeit keine Schönheitsideale, sondern sie sind Opfer des Patriarchats. Sie sind Sexsklavinnen, die eben wegen ihrer Unbeweglichkeit und ihrer Chancenlosigkeit am Arbeitsmarkt permanent verfügbare Fickobjekte sind und sein müssen.

Und eben auch wegen dieser Ähnlichkeit mit anderen dubiosen mangelhaften "Schönheitsidealen" sollten wir die dicken Frauen früherer Jahrhunderte, die "Rubensfiguren" nicht automatisch als anstrebenswert betrachten.

Siehe auch:

https://www.leading-medicine-guide.at/Viszeralchirurgie/Adipositas

https://www.experten-netzwerk-adipositas.de/

https://www.derstandard.at/story/2000048024055/jugendliche-fettreiche-ernaehrung-bremst-hirnreifung

https://www.kleinezeitung.at/lebensart/gesundheit/wissen/5523125/Laut-Studie-mit-Maeusen_Fettreiche-Ernaehrung-beeinflusst-selbst

Es gibt eine möglicherweise verschwundene Studie über Ernährungsgewohnheiten der Österreicher, die im Auftrag des BMNT erstellt wurde, die aber über die Homepage nicht mehr oder nicht abrufbar ist.

https://www.bmnt.gv.at/land/lebensmittel/qs-lebensmittel/ernaehrung/ernaehrungstipps0/ernaehrungstipps.html

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