Schwarze in den USA sollten ihren eigenen Bundesstaat bekommen. Oder sogar einen unabhängigen Staat, ihre eigene Black Nation, inkl. Sitz bei den Vereinten Nationen. Das ist mein Ernst, und sicherlich bin ich nicht der Einzige, der diese Idee gut finden würde.

Dann könnten alle Gruppierungen von Nation of Islam, zu den Black Panthers, bis Black Life Matters, zusammen mit allen schwarzen (aber auch weißen) Sozialisten und Kommunisten in Ruhe leben. Vermutlich kämen keine 20.000 Menschen zusammen, wenn es denn realisierbar wäre und die meisten würden bald von der Realität eingeholt werden.

Die Utopie eines schwarzen Staates ohne Weiße (USA, Russland, Frankreich, England etc.) oder ohne "offiziellen" Einfluss durch Araber (Golfstaaten) oder Asiaten (China) endet wie immer in der Hölle, wie die Geschichte Afrikas und Haitis bis heute zeigt. (Mit islamischer Ideologie [sunnitische bzw. wahabitische Sekten vs. schiitische] wäre es nochmals ein anderes Thema, das separat betrachtet werden müsste. Es ist jedenfalls bisher nie positiv verlaufen.) Nachtrag: Auch in der Zeit der Stellverterkriege war es natürlich keine tolle Zeit, aber sie war erträglicher für Zivilisten, mit den (ehemaligen westlichen) offiziellen und nichtoffiziellen Kolonialmächten.

Aber vielleicht klappt es ja diesmal mit schwarzen Rassisten aus den USA? Es wäre einen Diskurs wert, der sofort starten müsste. Denn es wird sicherlich keine zehn Jahre mehr dauern, bis tatsächlich "Purge"-artige Tage und Wochen folgen. Das Wort Bürgerkrieg würde ich (noch) nicht für die kommende Zeit verwenden.

https://caldronpool.com/heavily-armed-black-militia-call-for-black-ethnostate-well-take-texas/amp/ https://mobile.twitter.com/DamoPelham/status/1279567100630011905?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E1279567100630011905%7Ctwgr%5E&ref_url=https%3A%2F%2Fd-11427298914184537257.ampproj

Man könnte einwenden, dass auch die Ureinwohner unabhängig werden sollten und die Gefahr von Sezession amerikaweit eintreten könnte. Es sind andere Sachverhalte und verschiedene Ausgangslagen, die natürlich ineinander spielen könnten, aber deren Wahrscheinlichkeiten recht gering sind, weil sie real abschätzbar sind.

Ich bin kein Gegner des "Second Amendments", nur das war für völlig andere Situationen gedacht. Zudem bin ich für das Recht eines jeden Volkes, seinen eigenen Staat oder Bundesstaat bzw. Bundesland sein eigen nennen zu dürfen, oder zumindest Autonomie besitzen zu dürfen. Egal, ob Katalanen, "Palästinenser", Korsen, Basken oder Kurden. Warum also nicht auch die Schwarzen in den USA? Ernstzunehmende Pläne dazu gab es ja seit der Abolition.

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MartinUSH

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