Neulich brachte mich wieder einmal eines meiner morgendlichen Abreißkalenderblättchen mit einer Frage in ungeahnte Sphären geistiger Welten. Das Kalenderblatt behauptete, es gäbe in manchen Kunstwerken „verschlüsselte Botschaften“, die man nur „mit dem richtigen Blickwinkel oder einem Hilfsmittel“ erkennen könne.
Und dann wollte das Blatt natürlich wissen, wie man solche Bilder nennt.
Damit ich überhaupt eine Chance auf die richtige Antwort hatte, ließ sich das Blättchen zu vier Auswahlantworten hinreißen: Anamorphose – Assemblage – Combine Painting – Enkausik.
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Da ich mit keinem der Begriffe etwas anfangen konnte, schon gar nicht unter dem Gesichtspunkt verschlüsselter Botschaften in Kunstwerken, legte ich das Kalenderblatt zunächst zur Seite und tat so, als käme eine weitere Beschäftigung mit dieser Thematik zeitlich gerade äußerst ungelegen. Schließlich bestanden ja auch noch weitere Abreißkalender auf das Abreißen eines ihrer Blättchen und pochten auf Beachtung des Inhalts.
Doch dann begann ich, mich mit der Frage nach den verschlüsselten Botschaften zu beschäftigen. Und kam aus dem Staunen nicht heraus.
Alles eine Frage der ?
Jeder kennt es: Ist das Glas halb voll oder halb leer? Die Antwort entlarvt den Pessimisten oder den Optimisten. Geht es bei dem Foto einer Treppe hinauf oder hinunter? Auch hier lässt sich anhand der Antwort auf die Befindlichkeit und Einstellung zum Leben schließen: „Hinauf!“ kann im übertragenen Sinn positiv als Aufstieg, Erfolg oder Herausforderung verstanden werden, während die Sichtweise „Hinunter!“ natürlich als Abstieg gesehen werden kann, vor allem im übertragenen Sinn.
Alles also eine Frage der Perspektive. Die Wahrnehmung eines Objekts oder einer Situation hängt davon ab, wie man sie subjektiv betrachtet, aus welchem Blickwinkel heraus man etwas sieht. Im Alltag kann es hilfreich sein, auch mal die Perspektive zu wechseln oder in Konfliktsituationen die Perspektive des Gegenüber einzunehmen. Der Wechsel der Perspektive spielt auch bei optischen Täuschungen eine große Rolle.
aus TikTok
Jeder kennt es: Wie viele Quader sind hier abgebildet? Je nach Fokussieren auf den linken oder rechten Teil der Zeichnung ergibt sich ein Perspektivwechsel, der zu einer unterschiedlicher Anzahl führt.
Perspektiven, wohin das Auge blickt
Auch in der sogenannten Bildenden Kunst ist alles eine Frage der Perspektive. Wer sich als nicht selbst aktiver Künstler mit dieser Materie beschäftigt, gerät alsbald in einen Wust von Fachbegriffen, der einen schnell zur Flucht aus dieser Thematik treibt: Größenperspektive, Parallelperspektive – hier wären Kavalier-, Militär- und Ingenieurperspektive zu unterscheiden, ferner die Fluchtpunktperspektive als Ein-, Zwei- oder Dreipunktperspektive. Die Beleuchtungsperspektive nicht zu vergessen. Frosch-, Normal- und Vogelperspektive sind einem ja noch halbwegs geläufig, ebenso wie die Froschaugenperspektive. Bei der Schärfenperspektive und der Reliefperspektive hört der Spaß aber langsam auf. Wer dennoch noch nicht genug hat – bitte schön: Hier gibt es mehr.
Satire über falsche Perspektiven
Ein Paradebeispiel für die Kunst der richtigen Perspektive in der Malerei ist ein Bild des englischen Malers, Satirikers und Karikaturisten WILLIAM HOGARTH (1697–1764). Nur, dass er den umgekehrten Weg geht. In seinem Bild „Satire on False Perspective“ aus dem Jahr 1754 hat er in Hinblick auf Perspektiven bewusst so ziemlich alles falsch gemalt, was möglich ist. Seine pädagogische Absicht macht er in der Bildunterschrift deutlich: „Wer ein Design ohne Kenntnisse der Perspektive erstellt, wird solchen Absurditäten ausgesetzt sein, wie sie in diesem Frontispiz [Vorderblatt] dargestellt sind.“
Auf gehts also: Wie viele perspektivische Fehler sind in dem Bild enthalten?
Einige Beispiele als Einstieg: Die Angelrute des vorderen Herrn kann nie und nimmer bis zum See reichen; die Fahne mit dem Halbmond kann nicht hinter (!) die Bäume geraten; die hinteren Tiere links unten im Bild sind kleiner als die vorderen (falsche Größenperspektive); unter der Brücke, wo es Schatten geben müsste, ist es heller als sonst. Überhaupt sind zahlreiche Fehler mit Licht und Schatten ausfindig zu machen…
William Hogarth (1697–1764): „Satire on False Perspective“ • 1754 • wikipedia
Die englische Wikipedia hat immerhin 22 Punkte ausfindig gemacht:http://en.wikipedia.org/wiki/Satire_on_False_Perspective
Während bei William Hogarth die Perspektiven bewusst falsch oder gar nicht angewandt wurden, um deren Bedeutung für eine realistische Abbildung zu betonen, wird ein Wechsel der Perspektive bei optischen Täuschungen dazu genutzt, das Auge des Betrachters hin- und herspringen zu lassen, z.B. bei Figur-Grund-Täuschungen (Siehst du eine Vase oder zwei Gesichter?).
Verzerrte geheime Botschaften
Eine andere Art der Täuschung entsteht durch die „umgekehrte Perspektive“. Und damit kommen wir zurück auf die Frage auf dem Kalenderblatt, es gäbe auf manchen Gemälden verschlüsselte Botschaften, die man nur „mit dem richtigen Blickwinkel oder einem Hilfsmittel“ erkennen könne.
Eines der ersten Gemälde mit einer versteckten Botschaft stammt von HANS HOLBEIN dem Jüngeren (1497–1543). Im Jahre 1533 malte Holbein das Bild „Die Gesandten“.
Hans Holbein der Jüngere (1497–1543): „Die Gesandten“ • 1533 • wikipedia
Bei näherer Betrachtung fällt ein merkwürdiger Gegenstand im vorderen Bereich auf dem Teppich auf. Um was könnte es sich hier handeln?
Das „lang gezogene Etwas“ entpuppt sich als Totenschädel. Aber erst, wenn man beim Betrachten des Bildes die Perspektive wechselt. Nur, wenn man aus einem ganz bestimmten Blickwinkel, nämlich schräg von der Seite, auf das Bild schaut, erkennt man den Schädel. Von vorne betrachtet, sieht man nicht, um was es sich handelt. Holbein hat den stark verzerrten Gegenstand also bewusst, unter Anwendung bestimmter perspektivischer Regeln, so gemalt, damit der Betrachter dieser optischen Täuschung unterliegt.
Wir haben es hier mit einer Anamorphose zu tun. Es handelt sich dabei also um eine nach den Gesetzmäßigkeiten der Perspektive verzerrte Darstellung, die nur unter Einhaltung eines bestimmten Blickwinkels seine eigentliche Gestalt erhält und dadurch „entschlüsselt“ werden kann (morphé, griech. Gestalt, Form).
Es ist übrigens nicht überliefert, wem der beiden Gesandten Holbein mit der „verschlüsselten Botschaft“ des Totenschädels womöglich den Tod vorausgesagt oder gar gewünscht hat…
Was könnte der Sinn solcher versteckten Botschaften in Gemälden sein? Holbein dürfte mit dem Totenschädel das „Vanitas“-Motiv angedeutet haben, also das „Bedenke, dass du sterblich bist“ (Memento Mori). Vielfach aber wurde die anamorphe Technik dazu genutzt, um Verbotenes darzustellen, seien es deftige erotische Motive, satirische Anspielungen auf Personen oder versteckte politische Botschaften. Durch die verzerrte Darstellung entging man den Repressalien der Kirche oder der Personen, die man durch die Anamorphose bloßstellen oder angreifen wollte.
Wer hat’s erfunden? Der Da Vinci.
Hans Holbein der Jüngere war nicht der erste Künstler, der das Prinzip der Anamor-phose kannte und anwandte. Seitdem man in der Renaissance ein mathematisches Verständnis für perspektivische Darstellungen bekam, war die Voraussetzung für die Schaffung von Anamorphosen gegeben. Die erste bekannte Anamorphose wird LEONARDO DA VINCI (1452–1519) zugeschrieben. Von ihm stammt eine ca. 1485 angefertigte einfache Skizze des Auges eines Kindes, das man nur als solches erkennen kann, wenn man es aus dem richtigen Blickwinkel, also schräg von der Seite, betrachtet.
Leonardo da Vinci (1452–1519): Folio 35 des Codex Antlanticus • ca. 1485
Auge oder Ei – Was war zuerst?
Da Vinci war ohne Zweifel einer der größten Universalgelehrten der Welt. Von daher liegt es nicht fern, ihm neben seinen unzähligen anderen Entdeckungen und Künsten auch die Erfindung der Anamorphose zuzuscheiben. Doch wir wollen korrekt bleiben.
Seinem verzerrten Auge (nein, nicht Leonardo „sein Auge“) ging ein verzerrtes Ei voraus, das etwa 10 Jahre vorher von einem gewissen PIERO DELLA FRANCESCA (um 1415–1492), von Hause aus Maler, Kunsttheoretiker und Mathematiker der Frührenaissance, gemalt wurde. Nein, nein, Francecsa malte nicht nur ein Ei alleine, sondern bot drumherum so allerlei Sehenswertes:
Piero della Francesca (um 1415–1492): „Pala Montefeltro“ • ca 1472 • wikipedia
Wir sehen hier im Mittelpunkt Maria mit dem Jesuskind, umrahmt auf beiden Seiten von jeweils drei Heiligen und vier Engeln, hier flügellos dargestellt. Der im Vordergrund kniende sich als Ritter gebende Mann ist der Auftrag- und damit Geldgeber dieses eindrucksvollen Gemäldes. Und über allem schwebt aus einer Muschel heraus an einem seidenen Faden ein Ei. Der Größe nach, so liest man, soll es sich um ein Straußenei handeln.
Schön und gut, aber wo ist hier die Anamorphose?
Auch in der Renaissance galt wie schon im Mittelalter die Kreisform als Symbol für Perfektion, göttliche Harmonie und allumfassende Einheit. Und dann baumelt da auf dem prachtvollen Gemälde ein ovales Etwas von der Decke, als Symbol für das Leben, für Christi Tod und Auferstehung oder gar als Zeichen für die unbefleckte Empfängnis Mariens? Francesca schien beim Malen des Eis (das vom Huhn und nicht das aus der Kühltruhe) hin und hergerissen zu sein: einerseits wollte der vermutlich das Ei in seiner realistischen Form als Oval darstellen, andererseits dem Gebot des Kreises als göttliche Vollkommenheit Genüge tun. Also bediente er sich der Technik der Anamorphose und malte das Ei so, dass es von vorne oval aussieht. Schaut man das Gemälde aber von unten an und bewegt den Kopf dabei leicht hin und her, so erscheint das Ei in seiner idealen Kreisform als perfekte Kugel (Anmerkung: Ich wollte es nicht glauben und habe das Bild auf DIN A4 vergrößert, ausgedruckt und dann das Bild von unten betrachtet: es stimmt – die Anamorphose konnte experimentell verifiziert werden!).
Anamorphose – Wie funktioniert’s?
Der französische Mathematiker und Physiker Jean-François Nicéron (1613–1646) beschäftigte sich intensiv mit der Verwendung der Anamorphose und veröffentlichte 1638 in seinem Buch „La Perspective Curieuse“ eine umfangreiche Zusammenstellung zahlreicher Zeichnungen über diese „merkwürdige Perspektive“. Die folgende Zeichnung von Nicéron veranschaulicht, wie durch perspektivische Verzerrung ein anamorphotisches Bild entsteht.
Jean-François Nicéron (1613–1646): „La perspective curieuse“ • 1638 • bibliodyssey.blogspot
Nehmen wir die Zeichnung des bärtigen Mannes. Es wird in 36 gleichmäßige Quadrate aufgeteilt. Nun werden die Quadrate verzerrt gezeichnet, sodass sich 36 Trapeze ergeben (untere Abbildung). In jedes Trapez zeichnet man genau den Teil des Bildes, der auch in dem entsprechenden Quadrat enthalten war.
Hier kann man sich weitere Zeichnungen von Nicéron anschauen.
Hoch hinaus – Illusionen an der Decke
Was macht man, wenn man im Rom des 17. Jahrhunderts gut 24 Jahre an einer der größten Kirchen gebaut hat, am Ende der Bau einer krönenden Kuppel aber nicht mehr umgesetzt werden kann? Man beauftragt den Maler und „Meister perspektivischer Scheinarchitektur“ [wikipedia] ANDREA POZZO (1642–1709) damit, die flache Decke der Kirche mit illusionistischer Malerei in eine Scheinkuppel zu verwandeln. Nur von einem Punkt in der Kirche aus ist die Illusion perfekt und die Scheinkuppel unverzerrt wahrzunehmen. Auch Pozzo hat sich also der Methode der Anamorphose bedient und es darin zu einer wahren Meisterschaft gebracht. Und so bekam die Kirche Sant’Ignazio in Rom dank Andrea Pozzo und seiner anamorphotischen Kenntnisse doch noch eine Kuppel.
Andrea Pozzo (1642–1709): Falsa cupola di Sant’Ignazio • um 1690 • Foto: Fiat 500e • wikipedia
Und darüber hinaus auch noch einige andere Deckenfresken, wie hier zu sehen.
1702 wurde Pozzo vom Kaiser Leopold I. nach Wien eingeladen. Und so kam auch in Wien eine Kirche – die Jesuitenkirche neben der alten Universität – zu einer „echten“ Pozzo’schen Scheinkuppel…
Andrea Pozzo (1642–1709): Scheinkuppel in der Jesuitenkirche (Wien) • 1703 • Foto: Alberto Fernandez Fernandez – wikipedia
Des Lesers kleine Bastelstunde – Anamorphosen selbst erleben
Man sollte eine Längen-Anamorphose einmal mit eigenen Augen erleben. Ich empfehle, die bisher gezeigten Beispiele von Holbein, da Vinci und Francecsa vergrößert auf ein DIN-A4-Blatt zu kopieren und dann von der rechten Seite bzw. bei Francecsa von unten auf das Bild zu schauen. Der Effekt wird noch stärker, wenn man das Bild mit nur einem offenen Auge betrachtet. Hier noch einige weitere Beispiele:
• Leonardo da Vinci (oder auch nicht)
• Anamorphose mit einem Elefanten
• Verschlüsselte Schrift (nicht ganz einfach, aber der Effekt ist toll)
Anamorphose 2.0
Bei den bisherigen Anamorphosen entstand die Entzerrung des Gemalten durch Einnahme des richtigen Blickwinkels. Hierbei handelt es sich um Längen-Anamorphosen, da das Bild stark in die Länge gezogen ist.
Im frühen 17. Jahrhundert nahm man dann zylindrische Spiegel zur Hilfe, um eine Anamorphose zu erzeugen. Dabei wurde meist ein runder Spiegel (Zylinder) auf das Zerrbild gesetzt, sodass man in dem Spiegel das entzerrte Bild sah. Der bereits vorgestellte
Jean-François Nicéron beschrieb die Technik in seinem Werk „La Perspective Curieuse“ (1638) und entwickelte auch selbst ein Modell:
Jean-François Nicéron (1613–1646): Anamorphoses • Foto: Sailko • wikipedia
Hier ein weiteres Beispiel einer Spiegel-Anamorphose:
Anamorphic frog sculpture by Jonty Hurwitz • Foto: Richard Ivey • wikipedia
Hier zwei sehens- und staunenswerte Videos zum Thema:Video 1 (1:06) Video 2 (10:48)
Spiegel-Anamorphosen wurden damals und auch heute noch als optisches Spielzeug für Kinder verwendet (z.B. hier)
Die Maus kennt sich aus
Vom WDR gibt es eine informative und unterhaltsame Sachgeschichte über die bisher vorgestellten Längen- und Spiegel-Anamorphosen.
| Die Maus | WDR (6:09)
Anamorphose 3.0
Als letztes springen wir in die Gegenwart. Heutzutage begegnet man Anamorphosen am ehesten auf Straßen. Als Fußgänger kommen einem z.B. die groß auf die Straße gemalten Buchstaben „BUS“ von der Seite verzerrt vor, der Autofahrer nimmt sie hingegen von vorne deutlich lesbar wahr. Zweifelsohne eine Anamorphose, auch wenn hier keine versteckte Botschaft enthalten ist.
Längenanamorphose beim Wort „Bus“ • Foto: von FriedeWie • wikipedia
So weit, so gut – aber als Abschluss dieses Blogs doch etwas mau. Daher nun noch eine zeitgemäße Anwendung unseres Themas, die es in sich hat.
Der Künstler THOMAS MEDICUS katapultiert das Thema Anamorphose in eine neue, schwindelerregende Höhe. Medicus, geboren 1988 in Innsbruck, ist ein österreichischer Künstler, der hauptsächlich mit Glas arbeitet und daraus entweder anamorphe Würfel oder Installationen für den öffentlichen Raum schafft. Hier einige kurze Videos mit seinen Glaswürfeln. Gucken und staunen…
• „Emergence Lab“ – Thomas Medicus (1:44)
• „Anamorphic“ – hand-painted sculpture by artist Thomas Medicus (1:20)
• „What it is like to be“ – by Thomas Medicus (1:15)
Auf der Website des Online Kunstmagazins HI-FRUCTOSE gibt es kurze Videos von anamorphen Würfeln, die von der Videoplattform VIMEO abgerufen werden können.
Wer den Künstler näher kennenlernen und dabei hinter die Kulissen seiner amorphen Würfel schauen möchte: Video 1 (4:25) Video 2 (3:01). Oder auf der Website von Thomas Medicus.
Aussicht aufs Meer
Nein, nein, Aussicht auf mehr – sollte es heißen. Da das Thema Anamorphosen hiermit noch lange nicht erschöpfend behandelt worden ist, behält sich der Autor eine Fortsetzung mit weiteren zeitgenössischen Umsetzungen dieser alten Technik vor. Dann könnte es auch noch um weitere, völlig andere optische Täuschungen gehen…
Zum Abschluss…
… eine Frage, die ich gerne meinem Kalenderblättchen gestellt hätte: Was haben Tausendfüßer mit Anamorphose zu tun? Nun? Da hätte es aber den Kürzeren gezogen und sich still und leise in den Papierkorb geflüchtet, um seinem Abreißkalender die Frage des nächsten Tages freizugeben…
Unter uns: „Auch in der Zoologie findet der Begriff [Anamorphose] Verwendung und bezeichnet hierbei einen Vorgang der Larvalentwicklung von Tausendfüßern, bei dem die beinlosen Körperringe eines Stadiums im folgenden Stadium zu beintragenden Körperringen umgewandelt werden.“ (wikipedia). Na denn.
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Quellenangaben
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ALLGEMEIN ZUR ANAMORPHOSE:
https://de.wikipedia.org/wiki/Perspektive
https://de.wikipedia.org/wiki/Anamorphose
https://en.wikipedia.org/wiki/Anamorphosis#/
https://www.weltkunst.de/kunstwissen/2016/05/stilkunde-anamorphosen
LÄNGENANAMORPHOSE:
https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=153186335
SPIEGELANAMORPHOSEN:
https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=31258175
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Anamorphic_frog_sculpture_by_Jonty_Hurwitz.jpeg
WILLIAM HOGARTH:
https://de.wikipedia.org/wiki/William_Hogarth
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:William_Hogarth_-_Absurd_perspectives.png
https://en.wikipedia.org/wiki/Satire_on_False_Perspective
HANS HOLBEIN der Jüngere:
https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Holbein_der_Jüngere
LEONARDO DA VINCI https://www.stilearte.it/wp-content/uploads/2015/09/Schermata-2015-09-08-a-15.47.31.png
PIERO DELLA FRANCESCA:
https://de.wikipedia.org/wiki/Piero_della_Francesca
https://de.wikipedia.org/wiki/Pala_Montefeltro
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Piero_della_Francesca_046.jpg
JEAN-FRANCOIS NICERON:
https://bibliodyssey.blogspot.com/2012/08/curious-perspectives.html
ANDREA POZZO:
https://de.wikipedia.org/wiki/Sant’Ignazio_(Rom)
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Falsa_cupola_di_Sant%27Ignazio.jpg
https://commons.wikimedia.org/wiki/Sant'Ignazio_in_Rome?uselang=de#
https://de.wikipedia.org/wiki/Jesuitenkirche_(Wien)
THOMAS MEDICUS:
https://www.thomasmedicus.at/de/index.php
https://klimakultur.tirol/inspirieren/der-mensch-ein-tier/
https://hifructose.com/2020/01/23/the-anamorphic-sculptures-of-thomas-medicus/