Die beiden Wirtschaftsforschungsinstitute Wifo und IHS haben heute ihre Ideen zu einer Steuerreform präsentiert. Sie weichen zum Teil erheblich von den erst jüngst veröffentlichten Plänen der beiden Regierungsparteien SPÖ und ÖVP ab. Ohne jetzrt auf die Einzelheiten jetzt eingehen zu wollen: Fein, dass wir vier ziemlich unterschiedliche Ansätze auf dem Tisch haben. Wird schon füpr jeden was dabei sein.
Ernsthaft hinterfragt werden muss, wieso die beiden Wirtschaftsforschungsinstitute gar nicht in die Konzepte von SPÖ und ÖVP eingebunden wurden, zumal die Wirtschaftsforscher von den beiden Regierungsparteien oder ihr nahestehenden Vereinigungen (z.B. Wirtschaftskammer) finanziert werden. Da dort durchaus anerkannte Experten tätig sind, kann man nur zu dem Schluß kommen, dass die Steuerreformideen der Wirtschaftsforscher den Politikern so gar nicht in den Kram passten. Ob diese Vermutung richtig ist, wird sich dann zeigen, wenn Ideen der Wirtschaftsforscher Eingang ins Konzept der Regierungsparteien finden - so sie überhaupt in der Lage sind, aus ihren eigenen stark divergierenden Punkten einen gemeinsames Paket bis März zu schnüren - oder eben nicht.
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