Jedem Menschen, der sich den Bildern 2015 nicht verschließen konnte, dürfte klar gewesen sein, dass die Kriminalität in den nächsten Jahren drastisch steigen wird. Sind die Tore einmal offen und kontrolliert niemand die Eingänge, kommt alles herein, das Gute wie das Böse. Kommen viele Menschen, steigt die Kriminalität proportional zur Menschenmasse. Es gibt immer einen gewissen Prozentsatz an Kriminalität und dieser erhöht sich mit der Personenanzahl. Hinzu kommt das bekannte Phänomen, dass gesuchte Kriminelle Flüchtlingsbewegungen nutzen, um unterzutauchen. Beim Betrachten der Bilder 2015 war ich über eine junge, weiße Frau verwundert, die ihr Gesicht mit einer Hand verdeckte und den Kopf wegdrehte, als das Auge der Kamera auf sie fiel. Auf einem Arm hielt sie ein Baby. Vor wem oder was war diese junge Frau geflohen? Bestimmt wollte sie für sich und ihr Baby ein besseres Leben, aber warum verdeckte sie ihr Gesicht?

Man wird es nie erfahren. Vieles wird man nie erfahren. Warum, wieso, weshalb? Bewusst von der Politik eingefädelt oder nur Zufall? Oder Folgeerscheinung eines Jahrhunderts imperialistischer Kriege in den Fluchtregionen? Historiker müssen das klären, nicht wir. Wir haben andere Sorgen. Wie reduzieren wir in einer Welt der offenen Grenzen die Kriminalität? Inzwischen dürfte es auch einheimische "Messerstecher" geben, weil der labile Kriminelle ein Nachahmungstäter ist.

Ohne digitale Überwachung bekommen wir das Problem mit der Kriminalität nicht in den Griff. Sind Kriminelle auch nur eine Minderheit in der Gesellschaft – ein Opfer tröstet das nicht.

Digitale Überwachung ist insofern nicht schlimm, weil kein Mensch gezwungen ist, Intimitäten über das Netz peiszugeben. Man kann Liebe und Sex auch wieder ganz altmodisch handhaben. Auch seine Neigungen und Hobbys muss man nicht "online" verraten.

Die Gesichtserkennung wird sich früher oder später in ganz Europa durchsetzen. Es ist eine Frage des Leidensdruckes, wie schnell das passiert. Die intelligenten Kameras im öffentlichen Raum sind mit einer Zentrale für Verbrechensbekämpfung verbunden. Gesuchte Verbrecher können mittels Gesichtserkennung innerhalb von Minuten aus dem Verkehr gezogen werden.

Nun macht etwas Neues Furore: Wo Gesichtserkennung nicht greift, weil das Gesicht des Gesuchten nicht erkennbar ist, springt die Künstliche Intelligenz ein. Sie identifiziert den Gesuchten anhand von Körperform und Gangbild.

https://pixabay.com/de/monitor-monitorwand-großbild-auge-1054708/

https://www.sueddeutsche.de/kultur/netzkolumne-der-ueberwachte-charakter-1.4206078

https://www.golem.de/news/bilderkennung-ueberwachungssystem-erkennt-personen-an-ihrem-gang-1811-137564.html

KI kann auch schon durch Wände sehen:

https://vrodo.de/kuenstliche-intelligenz-mit-roentgenblick-ki-system-sieht-durch-waende/

Die technische Zukunft wird noch spannend werden.. und der Kriminalität geht es an den Kragen!

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WibkeT

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Leitwolf

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