Es wird immer schlimmer. Mit schöner Regelmäßigkeit treiben mir industrielle Backwaren die Magensäure hoch. Brot, Gebäck, aber auch Kuchen verderben mir, sobald gegessen, den restlichen Tag.

Leider komme ich nicht dahinter, was schuld daran ist, weshalb das bereits der zweite Text über Brot ist.

Wenn jemand Ideen und Ratschläge hat, bitte her damit! Am besten wird wohl sein, auf das industriell hochgepushte Zeug zu verzichten? Wir haben heute keine Bäckerteige mehr, sondern industriell hergestellte, genmanipulierte Teiglinge, die um die halbe Welt reisen!

In meiner Kinderzeit konnte ich ein Kilo Brot auf einmal essen, ohne irgendwelche Beschwerden zu bekommen.

Ich kenne noch jemand anderen, dem es ähnlich geht. Diese Person fährt heute kilometerweit um ein Brot, das ihr keine Beschwerden macht und fügt sich in ihr Schicksal.

Das werde ich nicht tun. Ich werde einfach aufhören, Brot zu kaufen. So wichtig ist es nicht. B-Vitamine findet man auch anders.

Am unverträglichsten ist das billige Brot aus den Backstuben. Etwas verträglicher ist Bio-Brot und Brot aus Bäckereien, wo der Teig länger ruhen konnte. Aber auch da dürfte gepantscht werden, nur nicht so exzessiv wie bei importierten Teigen (Teiglingen). Wenn man sich heute anschaut, woher die Teiglinge kommen, wird einem schon vor dem Essen schlecht. Braucht man ein Kipferl aus Deutschland und Baguettes aus Frankreich? Haben wir keine Bäcker mehr? Stirbt das Bäckerhandwerk aus?

Leute, was können wir noch essen, wenn die Globalisierung weiter voranschreitet und man essen muss, was es zu kaufen gibt?

Anfangs hatte ich die Hefen in Verdacht, um die eine Geheimniskrämerei stattfindet. Keine Bäckerei verrät etwas über ihre Hefen. Die wenigsten Backhefen werden selbst hergestellt, sondern aus drittklassigen Ländern importiert, wobei auch die Hefestämme gentechnisch verändert sind. Nur in Bio-Brot dürften sich nicht gentechnisch veränderte Hefen befinden, das wird einem aber auch nicht exakt mitgeteilt. Über die Hefen herrscht Stillschweigen.

https://www3.hhu.de/biodidaktik/Hefe/biotech/seiten/gentechnik.html

https://schrotundkorn.de/ernaehrung/lesen/sk971202.html

Blabla. Wie schaut es denn wirklich aus? Darf Bio-Brot auf synthetischer Hefe basieren? Das ist doch nicht wirklich Bio-Brot?

Früher, ganz früher, hat man Wildhefen verwendet, das sind unsichtbare, natürlich vorkommende Pilze.

Heute verwendet man ausschließlich künstlich hergestellte Pilze, die die Teiglinge hochtreiben und meist genmanipuliert sind. Seit ich gehört habe (ORF2), dass das meiste Fleisch im österreichischen Handel genmanipuliert ist, mache ich mir keine Illusionen mehr, dass man ehrlich zu den Konsumenten ist. Auch gentechnisch verändertes Fleisch bekommt das AMA-Gütesiegel! Auf keiner Fleischpackung steht drauf, dass das arme Schwein genmanipuliertes Futter gefressen hat!

Alles Augen(aus)wischerei!

Warum braucht es überhaupt Hefe im Brot? Es gibt auch hefefreies Brot, das essbar ist und wie schaut es mit Mürbteig und Fladenbrot aus? Sträflicherweise wird auch in den Mürbteig heute Hefe geschmissen, damit die mürben Kipferln doppelt so groß werden oder man sich Backzeit sparen will. Das Buttercroissant einer Bäckereikette sieht so aufgedunsen aus, dass einem instinktiv der Appetit vergeht. Dafür kostet dieses aufgeblähte Croissant fast doppelt so viel wie ein normales.

Es ist nicht mehr lustig! Wirklich nicht!

Aber das ganz besondere Problem dürften die BACKENZYME sein. Auch über sie erfährt man - rein gar nichts! Sie müssen nicht deklariert werden.

Es darf angenommen werden, dass immer mehr auf künstliche Enzyme zugegriffen wird, die beim sensiblen Brotkonsumenten das Fass zum Überlaufen bringen. Künstlich zugeführte Enzyme stören möglicherweise den gesamten Enzymhaushalt im Körper und dann geht gar nichts mehr. Der Tag ist im Eimer.

Hofer wirbt neuerdings mit dem "garantiert enzymfreien" Bio-Gebäck und verrät damit unfreiwillig, dass chronisch mit Enzymen gepantscht wird. Leider hört sich bei Enzymen der Spaß gänzlich auf!

Brot dürfte das Lebensmittel mit den meisten Zusatzstoffen sein! Manche sprechen von 300 Zusatzstoffen, was die Backwaren-Industrie dementiert.

https://eatsmarter.de/ernaehrung/lebensmittelzusatzstoffe/zusatzstoffe-im-brot

8 Wochen altes Brot - durch Enzyme frisch und haltbar wie am ersten Tag:

Mahlzeit! Gut bekomm's!

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