Der Staat ist ein Räuber und die Europäische Union ein noch größerer. (Prof. Hans-Hermann Hoppe)

"Die europäische Union ist ein Kartell von Staaten, dass die Absicht hat die Steuerkonkurrenz zwischen den Staaten zu minimieren und eine einheitliche Regulierung von Industrie, Gewerbe usw. herzustellen, sodass die Konkurrenz immer geringer wird und die Steuerschraube immer mehr noch oben geht."

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Auch die Schaffung der gemeinsamen Währung und einer eigenen Notenbank, der EZB diente vor allem dazu, die Währungskonkurrenz auszuschalten und damit Hartwährungsländer zu schwächen, wobei dann die meisten Positionen mit Personen besetzt wurden, die aus Schwachwährungsländern stammen und eine Politik im Interesse ihrer Heimatländer der größeren Einheit - der Europäischen Union - aufs Auge gedrückt wurde.

Dadurch, dass Befugnisse nach Brüssel abgetreten wurden hat sich die Tendenz an der Steuerschraube zu drehen noch verstärkt, weil Vorschläge wie eine EU-Armee, eine europaweite Arbeitslosenversicherung usw. natürlich auch finanziert werden müssen. Steuern sind nichts anderes als Zwangsabgaben und diese unterscheiden sich nichts was die wirtschaftlichen Auswirkungen angeht von Diebstahl, von permanenten Diebstahl.

Nicht die EU hat in Europa für Frieden gesorgt sondern vielmehr besteht Europa aus Versaillenstaaten Amerikas und Uncle Sam hat dafür gesorgt, dass es zwischen diesen zu keinen gröberen Auseinandersetzungen gekommen ist.

Conclusio: Je mehr Konkurrenz es gibt desto besser ist es für die Bevölkerung. Freihandelszonen nützen der Bevölkerung nichts, wenn diese aufgrund von Steuern, die in diesen gelten am Ende mehr bezahlt als wenn es diese nicht gäbe, weil es für die Bürger egal ist ob sie Zölle auf eingeführte Waren oder hohe Steuern z. B. Verbrauchssteuern bezahlen. Kleine Staaten können keine hohen Steuern einheben weil sonst sofort Abwanderung erfolgt.

Bei einem Weltstaat, der die gleiche Steuerpolitik, die gleichen Regulierungen weltweit durchsetzt gibt es keinerlei Anreiz mehr für Unternehmen von einem Platz zum anderen zu gehen und dadurch Druck auszuüben auf Regierungen eben netter zu ihrer "Erwerbstätigen Bevölkerung" zu sein, sprich diese nicht über Gebühr für ihre Leistung in Form von Steuern zu bestrafen.

Ich danke Prof. Hans-Hermann Hoppe für seine offenen Worte auf Servus-TV, die einen Nachdenkprozess bei uns einleiten sollten, ja müssten! Hat Ewald Stadler vor einigen Jahren mit seinem Spruch: "Frau Merkel ist die Gouverneurin des US-Bundesstaates Germany" den Nagel auf den Kopf getroffen und haben wir bisher uns nur geweigert Realitäten anzuerkennen? Was meint ihr dazu?

Euer

Robert Cvrkal

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