„Ugandas Langzeitherrscher Yoweri Museveni hat die Präsidentenwahl in dem ostafrikanischen Land nach offiziellen Angaben klar gewinnen…

Museveni ist in Uganda seit 35 Jahren an der Macht. Er ließ die Verfassung ändern, um abermals antreten zu können. Der Wahlkampf war von Spannung und Gewalt überschattet. Das Internet war am Wahltag weitgehend eingeschränkt, soziale Medien wurden bereits Anfang der Woche gesperrt…

Sicherheitskräfte gingen immer wieder gegen Oppositionsanhänger und -kandidaten vor. Dutzende Menschen starben bei Protesten im November.“ Das Land ist m. E. eine Diktatur.

https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/nach-gewalt-in-wahlkampf-museveni-gewinnt-praesidentenwahl-in-uganda-17149478.html

Genau in solche Länder, wie Uganda, dass von einem Regime regiert wird, sollte m. E. keine Entwicklungshilfe fließen. Denn in dortigen Ländern wird kaum auf eine vernünftige Bevölkerungsentwicklung geachtet, zudem fließen die Gelder der Entwicklungshilfe oftmalig in die Kasse der Regime, wofür diese Waffen, Luxusgüter,… kaufen.

Das deutsche Ministerium schreibt dazu: „Uganda hat sich in den vergangenen Jahren zu einer stabilisierenden politischen Kraft in Ostafrika entwickelt. In einer Region, die in der Vergangenheit immer wieder zu den Konfliktbrennpunkten Afrikas zählte und bis heute Schauplatz bewaffneter Auseinandersetzungen und großer Flüchtlingsbewegungen ist, setzt sich Uganda aktiv für Frieden, Sicherheit und regionale Kooperation ein…

Uganda gehört zu den Kooperationsländern der deutschen Entwicklungszusammenarbeit, mit denen die Bundesrepublik auf Basis zwischenstaatlich vereinbarter Verträge eng zusammenarbeitet. Deutschland zählt zu den wichtigsten Gebern des ostafrikanischen Landes.“ https://www.bmz.de/de/laender_regionen/subsahara/uganda/index.jsp

Die Möglichkeit der Auswanderung und die Entwicklungshilfe sind wie ein Ventil, sie reduzieren stetig die Unzufriedenen, ohne das sich politischen Gegebenheiten des Landes etwas ändert. Genau diese Leute würden aber auf Änderungen drängen. Auswanderung und die Entwicklungshilfe verhindern als Veränderungen in diesen Ländern. Diktatur, Korruption, schlechte Bildung und Infrastruktur bleiben bestehen, trotz Milliarden an Entwicklungshilfe.

Es zeigt, befreien und eine tragfähige Demokratie gestalten müssen sich die Menschen schon selbst, das kann nicht von außen geschehen, auch nicht mit noch so viel Geld. Und erst danach macht in langfristigen Verträgen, wo auch der Erhalt der Demokratie und die Bevölkerungsentwicklung Teil sind, Entwicklungshilfe Sinn. Entwicklungshilfe bei entsprechenden Vorleistungen, wie der Schaffung einer Demokratie und weniger Bevölkerungswachstum, könnte eine sehr gute Grundlage für eine solide Partnerschaft mit diesen Ländern sein und diesen Ländern nachhaltig helfen.

Das Bevölkerungswachstum beträgt in Uganda jährlich ca. 3,7%. Dies bedeutet eine Verdoppelung der Bevölkerung alle 20 Jahre. Es ist zwar ein rohstoffreiches Land, doch bedeutet solch ein Bevölkerungswachstum immer das die Rohstoffe irgendwann nicht mehr zu steigendem Wohlstand führen. Oft wird die Förderung der Rohstoffe und die Landwirtschaft rücksichtslos gegenüber der Umwelt betrieben. https://www.laenderdaten.info/Afrika/Uganda/bevoelkerungswachstum.php

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