Wie im Printmedium der TZ zu erfahren war, betragen die Sicherheitskosten der Stadt für heuer ca.5,2 Millionen Euronen. Diese Summe steigert sich von Jahr zu Jahr, man hat offensichtlich in der Sicherheitsindustrie den Markt erkannt. Die Kosten werden aber erst seit 2016 benötigt, vorher gab es keine Zäune um die Wiesn oder gar angeheuerte "Ordner" für Kontrollgänge außerhalb der Zelte und "Biergärten". Und ja, es war schon immer die Polizei vor Ort und es wurde leider auch Gewalt ausgeübt.

Damit die Stadt die Kosten nicht zu 100% tragen muss, hat man eine Umsatzpacht eingeführt. Geniale Erfindung, das wird sicher nicht auf den freudigen Wiesnbesucher umgelegt. Aber man lese weiter...

Aha, eine Bierpreisbremse darf es nicht geben, fabuliert Grün und Rot ... bei Mietpreisen sehen es diese politischen Richtungen aber ganz anders. Da will man scheinbar doch die Marktwirtschaft untergraben.

Es stellt sich mir in dem Zusammenhang eine Frage: Warum benötigen wir auf einmal seit den letzten Jahren einen erhöhten Aufwand an Sicherheit ? Sind die Bajuwaren auf einmal so gewaltätig geworden oder die Griechen / Italiener / Amis / Engländer / Australier / Jugos / Ungarn / Polen und auch jene, die ich gerade vergessen habe ? Die waren auch schon alle immer da ... Aber niemand von denen versuchte eine Fahrt mit LKW's in Bereichen, wo sie nicht hingehören, zumindest nicht, wenn dort Menschen unterwegs sind.

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Wer zahlt eigentlich die Rechnung für Kosten, die unfähige Staatsdiener direkt oder indirekt erzeugen ? Wie lange dürfen wir noch ab sechs Monaten für unsere eigene Tasche arbeiten ? Werden bald sieben oder acht Monate draus ? Im Januar kommt wohl die Erhöhung der Pflegeversicherung, wenn man dem "Spähnle" glauben schenken kann.

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Na dann, auf eine friedliche und günstige Wiesn !

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philip.blake

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rigoletta

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