Paßverlust + Zauberwort garantiert die faktische Einbürgerung: wie lange halten wir das aus?

Eigentlich brauchen die meisten Menschen einen Pass und ein Visum, um nach Deutschland einreisen zu dürfen. Wer nicht beides hat, wird an der Grenze zurückgewiesen – früher direkt an der deutschen Grenze, seit "Schengen" sollte das an der EU-Außengrenze passieren.

Dahinter stehen hauptsächlich 3 Grundgedanken: Verhinderung einer unkontrollierten Einwanderung, Schutz der deutschen Sozialsysteme vor Ausbeutung durch Ausländer, und die Möglichkeit, straffällig gewordene Ausländer wieder ausweisen bzw. in ihr Heimatland abschieben zu können.

Trotz - oder wegen - dieser scheinbaren Abschottung schafften die Deutschen innerhalb weniger Jahrzehnte den Aufstieg von einer (verdienterweise) in Trümmern liegenden Kriegsverlierernation zu einer weltweit führenden Wirtschaftsmacht.

Seitdem ist der deutsche Wohlstand für viele Ausländer verlockend, die Einreisebestimmungen zu umgehen: immer wieder versuch(t)en visumspflichtige Ausländer mit gefälschten Pässen visumsfreier Länder einzureisen, oder mit gefälschten deutschen Visa in ihren echten Pässen.

Inzwischen kann man auch viel einfacher ohne Pass und Visum einreisen und obendrauf sogar eine faktische lebenslange Vollversorgungs-Garantie in Deutschlands Sozialsystemen bekommen. Denn jegliche Paß- oder Visumsfälschungen sind überflüssig, sobald man das mächtigste Zauberwort sagt: ASYL! Wer dann keinen Pass (mehr) hat und sich einen Phantasienamen ausdenkt, macht seine Abschiebung von vorneherein unmöglich, weil kein Staat der Welt ihn als seinen Bürger anerkennt und zurücknimmt. Dann muß Deutschland den Ausländer behalten und versorgen, selbst wenn er dauerkriminell ist!

Vermutlich einer der ersten, der mit dieser Masche ins gelobte Land kam, hat schon 20 Jahre im deutschen Sozialsystem verbracht, davon einen großen Teil im Gefängnis. Und er wird dem deutschen Steuerzahler aller Voraussicht bis zu seinem natürlichen Tod immer nur auf der Tasche liegen. Angesichts solcher Fälle werden Bezeichnungen wie Parasit, Sozialschmarotzer usw. verständlich, auch wenn es immer um Menschen geht.

Dank des 2012er Gleichbehandlungs-Urteils des BVerfG haben Asylbewerber den gleichen Anspruch auf Sozialleistungen wie jeder Deutsche, und die liegen im internationalen Spitzenfeld.

Auch deshalb ist Deutschland das Ziel so vieler "Flüchtlinge", dass hier in 2017 mehr aufgenommen wurden als in allen restlichen EU-Staaten zusammen.

So steigt der Ausländeranteil in Deutschland ständig an, und jeder weitere "Flüchtling" findet hier immer mehr vertraute Kulturen und Menschen.

Auswandern in ein fremdes Land mit trotzdem vertrauten Menschen und gleichzeitig einem der großzügigsten Sozialsysteme der Welt: Welches Ziel auf der Erde könnte für versorgungssuchende "Flüchtlinge" attraktiver sein?

Visum beantragen und lange Wartezeiten war gestern. Heute bucht man die nächst verfügbare Schleusung, wirft kurz vor der deutschen Grenze den Paß weg, sagt ASYL und liegt für den Rest des Lebens automatisch in der sozialen Hängematte des bisherigen Export-Weltmeisters.

Da es dauer-arbeitslosen Deutschen in ihrem Land finanziell auch nicht besser geht, gleicht die Asyl-Einwanderung faktisch einer sofortigen Einbürgerung (abgesehen vom Wahlrecht, das aber für die meisten "Flüchtlinge" erstmal relativ unwichtig sein dürfte).

Entsprechend gerne wird dieses Angebot angenommen, indem seit 2015 (je nach Quelle) bis 80% aller "Flüchtlinge" ohne Paß oder sonstige gültige Identitätspapiere nach Deutschland einreisen:

25.02.2016: "Im Januar kamen 77 Prozent der Flüchtlinge ohne Pass zu uns."

14.05.2016: "77 Prozent aller Migranten, die die Bundespolizei im Januar an Deutschlands Grenzen aufgegriffen hat, hatte keine Personaldokumente dabei. Das bestätigte die Bundespolizei gegenüber FOCUS Online."

08.06.2016: "Wie die Bundespolizei auf Anfrage bestätigte, hat nur jeder fünfte Asylbewerber einen gültigen Pass bei sich. 80 Prozent der Flüchtlinge, die ihre Beamten in den ersten vier Monaten dieses Jahres kontrolliert haben, konnten sich nicht ausweisen oder versuchten mit gefälschten Dokumenten ihre Identität zu verschleiern."

07.06.2017: "Zwei Drittel der Ausländer, die nach Deutschland kommen, haben keinen Pass."

20.02.2019: "97 Prozent der Asylbewerber aus dem bevölkerungsreichsten Staat Afrikas (Nigeria) kamen im ersten Halbjahr 2018 laut Statistiken des Bundesinnenministeriums ohne Dokumente an."

Warum reist man ohne Pass oder sonstige Identitätspapiere um die halbe Welt und bricht damit mehr oder weniger die Brücken zu seiner Heimat ab? Die gängige Antwort "Wirren der überstürzten Flucht" mag in Einzelfällen wahr sein, aber dass rund drei Viertel von Millionen "Flüchtlingen" ohne Pass in Deutschland ankommen, kann in meinen Augen nur einen Grund haben: die allermeisten wollen betrügen, um in die deutsche Vollversorgung zu kommen!

Da die Gewährung von Asyl laut 2018er Koalitionsvertrag von jeglichen Obergrenzen ausgenommen ist, kann jeder Mensch auf der ganzen Welt dieses Angebot annehmen, solange (bildlich) noch irgendwo in Deutschland ein Stehplatz frei ist. Wie einfach es den "Flüchtlingen" im Asylverfahren gemacht wird, zeigt exemplarisch der Fall des Soldaten Marco A., der als Deutscher (mit ein paar Französischkenntnissen) schon im ersten Versuch als Asylbewerber anerkannt wurde.

Dass Deutschland noch nicht von -zig Millionen angeblich passlosen "Flüchtlingen" überrannt wurde, dürfte primär daran liegen, dass die ärmeren Länder der Erde mehrheitlich so weit entfernt sind, dass die Reise für die meisten Menschen unbezahlbar ist.

Aber die in Deutschland angekommenen "Flüchtlinge" arbeiten schon kräftig daran, das zu ändern: Je mehr in Deutschlands Sozialsysteme einwandern, umso mehr Geld überweisen sie in ihre Heimatländer, damit noch mehr von ihnen nachkommen können.

So betreibt Deutschland selbst mit Vollgas den Zusammenbruch seiner Sozialsysteme, weil eine unbegrenzt gutgläubige Asylgewährung der wichtigste Glaubenssatz im Land zu sein scheint.

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