Schluss mit Manspreading in der Wiener U-Bahn!

Mit Slogans wie „Sei ein Ehrenmann und halt deine Beine zam!” oder "Sitzt du noch, oder spreadest du schon?" rufen die Wiener Linien dazu auf, beim Sitzen in den Öffis auf andere Rücksicht zu nehmen.

Schummelzettel Wiener Linien

Sie versuchen mit dieser Aktion auf zahlreiche Beschwerden über breitbeiniges Sitzen zu reagieren und die Männer augenzwinkernd und freundlich dazu zu bewegen, auf Manspreading zu verzichten.

Eigentlich schlimm, darauf hinweisen zu müssen. Aber dass vor allem Männer in öffentlichen Verkehrsmitteln breitbeinig sitzen und so mehr Platz beanspruchen, als ihnen zusteht, ist anscheinend ein weltweites Phänomen. Auch Verkehrsbetriebe in Städten wie Madrid, Istanbul, New York City und San Francisco starteten in der Vergangenheit eigene Informationskampagnen gegen Manspreading.

Wie die Tagespresse meldet, kann dies aber mit erheblichem Risiko verbunden sein. Das erste Opfer ist bereits zu beklagen! (Achtung: Satire! ;))

Erstmals ohne Manspreading U-Bahn gefahren: Mann fallen Hoden ab

"Dem Wiener Bauingenieur Manfred L. (48) fielen bei seiner U-Bahn-Fahrt in die Arbeit die Hoden ab. Grund: Durch die Werbeplakate fühlte er sich genötigt, seine Beine nur mehr in einem Winkel von 30 Grad zu spreizen. Der tragische Fall wirft die Frage auf: Gehen die Wiener Linien zu weit?

WIEN – „Wenn die Beine nicht ständig mindestens 90 Grad gespreizt sind, glaubt der Körper von Patienten mit fortgeschrittener fragiler Männlichkeit, oh nein, ich bin jetzt eine Frau! Dadurch stellt der Organismus die Produktion von Testosteron sofort ein“, erklärt Notarzt Aleksandar Jovanovic. Die Folge: vermeintliche „Fremdkörper“ werden durch den Körper sofort abgestoßen.

Operation gelungen

In einer Notoperation wurden dem Patienten am Wiener AKH zwei stecknadelkopfgroße Brocken Hirnmasse entnommen und am Penisschaft angenäht. Dies entspricht laut Spital einer 1:1 Replikation der Ursprungshoden.

Obwohl Manfred L. schon auf dem Weg der Besserung war, zweifelt er die Therapie der Oberärztin an und versucht dieser seit drei Stunden die Wirkung seiner Medikamente zu erklären. „Fräulein, ihr Doktortitel schön und gut, aber ich bin ein Mann, ich weiß was ich tue“, wütet L., verweigert die Behandlung durch die Oberärztin und lässt sich die Kanüle vom Hausmeister stechen, während er seinen Infusionsbeutel mit dutzenden Tabletten Ibuprofen füllt.

Am Weg der Besserung

Zurück auf seinem Zimmer liegt Manfred L. mit gespreizten Beinen quer über zwei Krankenhausbetten, um sich gesundzuspreaden. Sein Zimmernachbar Ivo L. hat sich schon auf die Kante seines Bettes gewälzt. „Tschuldige, Ivo, aber i brauch den Plotz, wennst vastehst, wos i man“, zwinkert ihm Manfred zu.

Nach seinem Krankenhausaufenthalt wird Manfred L. auf Reha ins steirische Kurhotel „Hodiohdiohdiohdieh“ (vier Sterne und sechs lächelnde Hodensäcke im renommierten Hoden Magazin 4/2018) geschickt. Dort werden seine neuen Hoden drei Wochen lang mit Musik von Andreas Gabalier bei 180 Dezibel beschallt. Schon bald soll die fragile Männlichkeit des tapferen Bauingenieurs und leidenschaftlichen Manspreaders wieder voll hergestellt sein.

Gegenmaßnahmen

Um echte Männer nicht zu verlieren, planen die Wiener Linien nun einen sogenannten Herrenwaggon für jede Garnitur. Dort gibt es nur drei Sitze, die jedoch fünf Meter breit sind. Außerdem liegen Zigarren zur freien Entnahme auf, nachmittags gibt es Survival-Camps, abends wird gegrillt und die U-Bahn-Fahrt wird von Michael Fleischhacker und Christian Rainer moderiert.

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