Sachverhalt: Eine liebe Freundin im Nachbarlande (nicht, dass ich es auch in Österreich für möglich hielte) schickt mir ein versichertes Packerl.

Nach einer geraumen Zeit fragt sie an, ob ich es schon bekommen hätte - nein.

Die Sendungsverfolgung ergibt, es hängt.

Meine Freundin fährt zur Post und urgiert: Man kenne sich nicht so genau aus, aber es wird schon kommen.

Auch ich suche mit der Sendungsverfolgung und stelle fest, das Packerl hängt in einem Logistikzentrum: Und es hängt, und hängt und hängt ....

Ich versuche mich online zu einer Beschwerdemöglichkeit durchzugooglen und zu -ackern - völlig sinnlos, ich lande immer wieder am Beginn meiner Suche.

Meine Freundin erschien noch zweimal bei der Aufgabestelle: "Hamr nicht, kriech mer auch nicht wieder rein."

Irgendwie kam dann meine Freundin zu einer Servicenummer, bei der man sich Problemlösungen erhoffen kann: Geschätzte 47 Mal wurde nicht abgehoben - Service eben.

UND DANN geschah das Wunder - ein Kundiger.

Der Weise von der Post wusste zu sagen, dass man das Packerl als Brief aufgegeben hätte und das könne man mit der Post nicht weiterbefördern. Den Satz muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Die Post befördert keine Briefe: Fürs Leben was gelernt.

Das Ende dieser Farce: Das Packerl/der Brief wird an den Absender retourniert, der es dann zu Post tragen muss und als Packet aufzugeben hat.

Ich schreibe einen Blog, wenn ich es bekommen habe.

2
Ich mag doch keine Fische vergeben
Meine Bewertung zurückziehen
Du hast None Fische vergeben
6 von 6 Fischen

bewertete diesen Eintrag

SusiK

SusiK bewertete diesen Eintrag 24.10.2026 11:36:27

Aron Sperber

Aron Sperber bewertete diesen Eintrag 24.10.2026 11:12:47

2 Kommentare

Mehr von trognon de pomme