Monty Phytons haben viele Meisterwerke geschaffen. Der Höhepunkt ihres Schaffens war wohl die Satire "Das Leben des Brian" in der religiöse Bigotterie und Pharisäertum mit beißendem Spott bedacht wurden. Wenn ich mir die Reaktionen auf das Vorhaben von Innenminister Kickl Asylwerber während des Verfahrens konzentriert unterzubringen ansehe, kann ich nur sagen, dass "Das Leben des Brian" keine Satire darstellt sondern eine Prophezeiung. Die Reaktion des gesammelten rot-grün Journalistenkorps erinnert mich fatal an die köstliche Steinigungsszene in diesem Film: Der Hohepriester erhielt für jede Nennung des Namens Jehova einen Stein an den Kopf geworfen, obwohl er diesen nicht in gotteslästerlicher Weise ausgesprochen hat.

Kickl ist es genau so ergangen:

Obwohl sofort klargestellt wurde, dass keine KZs beabsichtigt sind, steigerte sich die Journaille in geiferndes Gekreische.

Dabei ist Kickls Vorhaben in hohem Maße sinnvoll und begrüßenswert. Grundsätzlich sind Asylwerber als das zu sehen was sie - abgesehen von wenigen Ausnahmen sind:

Nämlich illegale Eindringlinge.Diese Sichtweise herrscht etwa in Israel vor, wo auch entsprechende Konsequenzen (Internierung in einem Lager und Abschiebung in aufnahmebereite Drittstaaten, etc)gezogen werden.

Eine konzentrierte Zusammenfassung von Asylwerbern bietet eine Reihe von Vorteilen:

1) Zustellungen könnten nur mehr durch Aushang an der Amtstafel des Grundversorgungszentrums erfolgen, was unnötige Postwege und Kosten ersparen und Zustellmängel im Verfahren ausschließen würde.

2) Eine 24 Stunden übersteigende Abwesenheit des Asylwerbers ohne triftigen Grund (z. B. Arztbesuch oder Vorsprache bei einer Botschaft zur Erlangung eines Visums für eine Aus- bzw. Heimreise) führt zur zwingenden Abweisung des Asylantrags.

3) Nach einer abweisenden Entscheidung ist ein Folgeantrag erst nach 5 Jahren wieder zulässig.Vorher eingebrachte Asylanträge sind zurckzuweisen.

4) Eine Verurteilung wegen einer Vorsatztat, die mit einer 6 Monate übersteigenden Haftstrafe bedroht ist führt zum automatischen Verlust des Asylrechts (analog zum Amtsverlust bei Beamten wie er in § 27 StGB vorgesehen ist) ohne, dass ein weiteres Verfahren nötig ist.

5) Bei einer abweisenden Entscheidung kann der der abgelehnte Asylwerber sofort in Schubhaft genommen werden, um ihn umgehend abzuschieben.

6) Geordnete Unterbringung und Versorgung der Asylwerber durch Sachleistungen ohne Taschengeld.

Alle diese Aspekte würden eine abschreckende Wirkung auf Illegale entfalten und uns so viel Geld ersparen.

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