In einem Bereich hat sich der Sozialismus weitgehend durchgesetzt: Sexualität.

Um das zu verstehen muss man zuerst wieder auf den Grundgedanken des Sozialismus zurückkommen.

Der Sozialismus geht davon aus, dass „ungleiche Verteilung“ auf "systematischer Diskriminierung" basiert, denn ohne dieser würden (wir ja alle völlig gleich) alle gleich viel haben.

In grauer Vorzeit, als man beim Jagen noch regelmäßig starb und daher jene Stämme ausstarben in denen Frauen sich regelmäßig in Gefahr brachten, etablierte sich die Idee dass die gefährlichen Jobs den Männern zu überlassen seine und die Frauen zuhause zu bleiben haben.

Das war nicht sexistisch sondern eine Konsequenz aus dem Umstand dass der Tod eines Mannes einfach leichter zu verschmerzen war als der Tod einer Frau. (Ein Mann kann noch immer 10 Frauen schwängern. Andersrum ist es schwieriger)

Frauen hatten für diese Gesellschaften also schlichtweg mehr Wert als Männer.

In eben diesen Gesellschaften brachten die Männer die Ressourcen nach Hause. Solange die Gruppen eher Großfamilien waren, wurde gerecht verteilt. Wer nicht spurte wurde verbannt. Hier ist der Urkommunismus zu finden: in der Familie.

Diese Lebensweise scheitert aber an unübersichtlichen Gruppen. In Gruppen ab einer gewissen Größe ist es nötig festzuhalten wer was geleistet hat, weil sonst gewisse Elemente nichts tun, aber kräftig konsumieren.

Plötzlich gibt es also Reiche und Arme, weil es Menschen gibt die mehr heim bringen als andre.

In eben so einer Situation ist es für die (abhängige) Frau besser sich einen reichen Mann zu angeln und im Idealfall nicht zu teilen. Aber im Zweifelsfall ist ein Drittel eines Reichen immer noch besser als ein ganzer Armer.

In heutigen Zeiten ist das wohl völlig anders? Nein.

Eine der größten Datingplattformen, OKCupid, veröffentlicht regelmäßig ihre Findings.

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Im Durchschnitt finden Männer 50% der Frauen attraktiv und 50% unattraktiv.

Frauen hingegen finden 80% der Männer unattraktiv. Frauen ticken also immer noch gleich: sie wollen „einen der Guten“, einen der oberen 20%. Auch wenn sie nur (in den Augen der Männer) durchschnittlich ist.

Nun erkennen wir die logische Konsequenz einer solchen Sex kapitalistischen Gesellschaft: Reiche mit einem Harem und Arme mit Tennisarm. Das führte natürlich zu gewissen Spannungen, musste man ja um die Frauen kämpfen, ja bemühen. Wer will das schon? Sicher nicht die untersten 20%!

Soziale Gerechtigkeit musste her!

Nun wären unterschiedliche sozialistische Lösungen möglich gewesen. Der wahre sozialistische Weg ist denen die zu viel haben was wegzunehmen und es jenen zu geben die zu wenig haben. In anderen Worten, die untersten 20% hätten ein Anrecht gehabt die obersten 20% zu … vernaschen. (darf man auf F&F das f* Wort sagen?)

Der Kapitalist würde es systematische Vergewaltigung nenne, der Sozialist hingegen wird es soziale sexuelle Gerechtigkeit nennen.

Die schwächere Lösung war einfach immer genau einem Mann genau eine Frau zu geben. So erhielten die Mächtigsten immer noch die attraktivsten Frauen und der Pöbel verteilte sich auch irgendwie.

Die Lösung war dass die sexuelle Frustration endlich halbwegs gleich verteilt wurde und wie wir wissen ist eine sexuell frustrierte Gesellschaft recht gut darin ist hohe Gebäude zu bauen.

Nun leben wir aber in einer Zeit in der die Frau sich von allen Fesseln befreien möchten. Die Monogamie wurde, durchaus korrekterweise, als ein Instrument der Männer identifiziert und steht nun systematisch unter Beschuss. Das Resultat habe ich bereits vorweggenommen: 80% der Frauen kämpfen nun um 20% der Männer. Zur Freude der oberen 20%.

Ich sehe das grundsätzlich als eine gute Entwicklung an. Wettbewerb hat noch keinem geschadet. Der Umstand dass eine Ehe eben nicht mehr bis ans Ende aller Zeiten andauern muss, verhindert dass Familien zu 80iger Jahre Karikaturen von Familien werden. Ja, natürlich, die Männer die auf sich schauen haben es jetzt deutlich einfacher und gelegentlich mehr als eine Frau und die Männer die meinen sie hätten ein Anrecht auf eine Frau, nun die schauen nun wieder vermehrt wie Tennisspieler aus, aber so ist die Natur nun mal.

Wettbewerb und Konkurrenz kommt in großen Schritten zurück und langsam aber sicher fällt die letzte Hochburg des Sozialismus, zerschmettert von Sozialisten die auch hier wieder erstaunliches Unwissen an den Tag legen und glauben dass das Zerstören der Monogamie irgendetwas ist das mit ihren Werten in Einklang zu bringen ist.

Genau das Gegenteil ist der Fall.

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Zauberloewin

Zauberloewin bewertete diesen Eintrag 10.09.2019 11:34:31

Dieter Knoflach

Dieter Knoflach bewertete diesen Eintrag 09.09.2019 23:55:40

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