Es ist noch nicht lange her, dass Kinder den Göttern geopfert wurden, um ein Unglück von der gesamten Gemeinschaft abzuwenden. Drei logische Bedingungen werden eingehalten:

a) Die Götter akzeptieren das Kinderopfer und helfen der Gemeinschaft das Unglück zu überstehen.

b) Ohne Kinderopfer geht die Gemeinschaft samt Kinder zugrunde.

In abgewandelter Form basiert das Geldopfer auf das gleiche Prinzip:

a) Gott akzeptiert das Geldopfer.

b) Ohne Geldopfer verbleibt der Verstorbene in der Hölle.

In beiden dargelegten Fällen wird die Existenz Gottes nicht in Frage gestellt. In beiden dargelegten Fällen unterstellt man Gott den Willen, das Unglück abwenden zu wollen und zu können! Lehnt der Gläubige das Opfer ab, so gehen er samt seiner Gemeinschaft zugrunde. Das Opfern ist somit von Vorteil. Die Beweiskette bricht zusammen, sobald ein Atheist (Ungläubiger, Gottesleugner) ins Spiel kommt. Das Prinzip des Ablasses kann Leugner nicht gebrauchen.

Monotheisten sind benachteiligt, da sie jedes Unglück universell begründen müssen. Gott bestraft aus irgend einem Grund die Menschen und wendet sich ihnen sofort wieder zu, sobald sie bereuen. Das ist kindisch! Auch wenn der monotheistische Gott den Menschen gewisse Freiheiten gibt, weiß er als Allwissender von Vornherein, wie der Mensch handeln wird. Wozu ihn dann bestrafen (oder belohnen?). Tiere erhalten keine Freiheiten, obwohl jedem Katzen- und Hundehalter bewusst ist, dass seine Haustiere einen freien Willen haben, der von ihrem Halter gewaltig abweicht. Vielleicht ist das der wahre Grund, warum die wahren Gläubigen keine Hunde als Haustiere mögen.

Der moderne gläubige Mensch setzt sich selber auf Gottes Thron! Er bestimmt, wer bestraft und wem verziehen wird! Der oben dargestellte Formalismus ändert sich nicht. Interessant ist, dass viele Kirchenleute mit diesen modernen Atheisten, die Gott durch den Menschen ersetzen, gemeinsame Sache machen. Der Atheisten macht keinen Halt vor verschlossenen und leeren Kirchen!

Der Mensch akzeptiert den Tod vieler wertvollen unter Naturschutz stehenden Vögel durch Schreddern (Windkraftwerke). Der Tod der Vögel wird akzeptiert, das die schreddernden Windkraftwerke notwendig sind, den Klimawandel aufzuhalten. Werden die Windkraftwerke aus falscher Rücksicht gegenüber den Vögeln abgeschaltet, so wird der Klimawandel alle Menschen und alle Vögel von der Erde verbannen! So betrachtet ist das Vogelopfer gerechtfertigt!

Dieser Mensch-religiöse Glaube verlangt, dass der schlechte Klimawandel Menschen gemacht ist, da ansonsten das Opfer nicht angenommen wird. Somit wird vorausgesetzt, dass es den schlimmen Klimawandel auch gibt und er durch Opfer aufgehalten werden kann. Klimaleugner stören den Ablauf der Erdrettung. Sie dürfen geschreddert werden. Sie werden geschreddert werden.

Interessant ist, dass der Glaube an die heilige Windenergie vor allem dort auftritt (wütet), wo die Nazis gewütet haben (aufgetreten sind). Eine lohnendes Forschungsgebiet!

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philip.blake

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