Häufig kommt es vor, immer gerade dann, wenn man nicht daran denkt, beim Radeln, beim Schnabeln, beim Staunen usw. Der Mund steht offen und schon passiert es. Das anfliegende Insekt wird durch die Atmung eingesogen und landet unter Umständen im Behälter zur Verdauung. Gelegentlich werden auch Insekten mit Getränken aufgesogen.

Manche versuchen noch der zersetzenden Säure durch einen Stich beim Runterrutschen zu entgehen. „Wenn man eine Wespe verschluckt und sie sticht, führt das schnell zu einem Anschwellen der inneren Schleimhäute. Somit könnten Insektenstiche im Mund- und Rachenraum folgenschwer sein.“

Andere finden keinen Halt mit ihrem Stachel und landen daher komplett im Ventriculus. Zu spät für einen Ausweg, das Ende ist besiegelt.

Je nach Größe des Insekts, kann es zu einer Verschiebung vom Massenverhältnis im Körper des so unfreiwillig besiedelten Wirtes kommen. Mancher Wirt hat in dem Fall, gegenüber der Füllung im Kopf, mehr Hirnmasse im Magen. Wie verhält es sich dann mit den Sprüchen "Wenn der Magen arbeitet, schläft das Hirn.", "Das Hirn im Bauch." oder "Glück/Liebe geht durch den Magen." ?

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Michlmayr

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nzerr

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rigoletta

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