Ein paar Muslimas wollen in Salzburg ein besseres Restaurant betreten und werden wegen ihrer Kopfbedenkung nicht reingelassen. Oh weh ! Oh weh ! Was für ein Geschrei und Gejaule ! Die Ärmsten seien diskriminiert, und das sei gegen den Gleichheitsgrundsatz und außerdem und überhaupt: Eine Missachtung der Religionsfreiheit.
Meine verehrten Windelträgerinnen: Da geht kein Gleichheitssatz, da geht keine Diskriminierung und da geht auch keine Religionsfreiheit und auch nicht eine eventuelle Drittwirkung dieser Grundrechte: Das ist ein Dresscode und der Dresscode gilt für alle und für jede Religion und für jedes Geschlecht. Selbst wenn irgendein Gott befundet hätte, man wäre das auserwählte Volk oder das Volk aller Völker oder was auch immer zu der vermeintlichen Vormachtsstellung führen mag.
Natürlich werden NGO-Anwälte noch bestens verdienen und es werden noch die Gerichte bemüht werden müssen und natürlich wird noch weiter provoziert werden, denn man ist es ja gewohnt, dass sich die Gastländer in Europa schön brav dem Diktat fügen.
Es nähme mich auch nicht Wunder, wenn unser VfGH wieder einbricht und dazu in schwindelerregender Weise vor sind hinschwurbelt, so könne man mit diesen Tanten nicht verfahren.
Wäre einmal nachzufragen, wie es so Jeansträgern beim Opernball geht und was die für schneidige Argumente einbringen, wenn sie - oh Wunder - nicht eingelassen werden.
Wenn es Euch nicht passt, meine Damen: Auf Wiedersehen, nein auf Nimmerwiedersehen !
Quellen bei Bedarf:
(3) https://kurier.at/chronik/salzburg/cool-mama-kopftuchverbot-sky-restaurant-dresscode/403132611