Sie gelten als Stars, als Ikonen der Musikindustrie, dennoch bleibt immer die Frage, wieviel an ihnen Realität und authentisch ist und wieviel Inszenierung.
Dieser Blog enthält Vermutungen, basierend auf Dokus, auf Dokumentationen.
Bei Falco gab es diese Irritationen im Privatleben: möglicherweise war Falco ein sexuell-impotentes Drogenwrack, und versuchte von dieser Realität vielleicht auch gezwungen von der Musikindustrie, von vielleicht korrupten und manipulativen Geschäftemachern und Ausbeutern abzulenken.
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Möglicherweise wechselte er von einer Lüge, das Familienleben betreffend zur anderen.
Erst versuchte Falco anscheinend, die heile Familie zu inszenieren, obwohl schon von Anfang an, von der Geburt seiner vermeintlichen Tochter an, Zweifel an seiner Vaterschaft bestanden.
Vielleicht hat die Sache irgendwie an ihm gefressen, vielleicht aus Kalkül, vielleicht aus einer schlechten Gewohnheit der inszenierten Skandale, der durch ständige Zweideutigkeit und Doppeldeutigkeit stammenden Inszenierung, ließ er viele Jahre später einen Vaterschaftstest machen, der, wie vorherzusehen und von allen verschweigenden und vertuschenden Insidern, Pseudo-Freunden und ihn ausbeutenden Geschäftemachern angenommen, ergab, dass er nicht der Vater war.
Nun haben auch Frauen sexuelle Bedürfnisse, und Frauen fehlender oder impotenter Männer holen sich die sexuelle Befriedigung oftmals anderswo; da unterscheidet sich die Frau von Falco nicht von Lady Chatterley im Roman „Lady Chatterleys Lover“ (Sir Chatterley ist ein impotenter kriegsverletzter Rollstuhlfahrer, sie wendet sich deswegen einem am Hof Bediensteten zu), von Zarin Katharina, die wegen dem impotenten und schwerkranken Zaren viel Sex mit russischen Offizieren hatte, von meiner Großmutter, die während des Zweiten Weltkrieges, als ihr Mann, mein Großvater, jahrelang weg war, Sex mit einem Knecht oder einem Zwangsarbeiter hatte (es ist unbekannt, ob freiwillig oder Vergewaltigung) ein sozusagen „illegitimes“ Kind gebar.
Die Journalistin Barbara Stöckl fragte Falco, Johannes Hölzl, einmal ziemlich direkt, ob er nicht (sinngemäß) unauthentisch, pure Inszenierung, heisse Luft, ein Medienfake sei.
Und in der Tat kann man bei Falco den Eindruck haben, dass oftmals das Gegenteil von dem stimmt, was er sang. Wenn er zum Beispiel einen Amadeus (in seinem Welthit „Rock ne Amadeus“ ) besingt, dem die Frauen zu Füssen lagen, und der mit unzähligen Frauen Sex hatte, dann vielleicht deswegen, um von der Wahrheit abzulenken, dass er ein impotentes Drogenwrack war, dass gar keine Frau befriedigen, geschweige denn schwängern konnte.
Die gigantischen Ausgaben für Drogen könnten bei Falco auch ein wichtiger Grund sein, warum er trotz sicher großen Einnahmen einen ziemlich großen Schuldenberg hinterließ.
Und das absolute Scheitern Falcos im Privatleben, von einer bewussten Lüge, das Familienleben betreffend (heile Ehe und Kleinfamilie), zur anderen bewussten Lüge (der betrogene Ehemann, dem ein sogenannt „illegitimes“ Kind untergejubelt wurde), gewechselt zu haben, könnte auch ein Grund sein, für seinen möglichen Selbstmord auf der Insel dominikanische Republik.
Denn der späte Wechsel von der einen Lüge zur anderen Lüge brachte scheinbar seine Ehefrau und sein vermeintliches Kind in ernstzunehmende Probleme: die Mutter stand dann vermutlich fälschlicherweise als Betrügerin da, obwohl Falco von allem Anfang an Zweifel an der Vaterschaft hatte (weil Falco wegen Drogenmißbrauch vermutlich impotent war), ebenso wie seien Betreuer, Ausbeuter, Vermarkter, Mißbraucher, oder wie auch immer man dazu sagen soll.
Falco, bzw. die Falco-Familie hatte scheinbar keinen einzigen Freund, bzw. Freund der Familie, der angesichts der Situation ausbrach aus der turbo-kapitalistischen Inszenierung, auf seinen Profit verzichtete, um die vertuschte Wahrheit, die zu Katastrophen führen sollte, zu sagen: nämlich dass alle von Anfang an Zweifel an der Vaterschaft Falcos hatten.
Diese vermutliche Wahrheit zu sagen, hätte vielleicht kurzfristig etwas gekostet, aber es hätte langfristig vielleicht Schaden verhindert, Frau und Kind vor Schaden bewahrt, und Falco den Wechsel von der einen Lüge zur anderen Lüge unmöglich gemacht.
Aber Falco war scheinbar völlig alleine und hatte keinen einzigen wahren, solchen Freund, der etwas opfert, um sich anbahnende Familienprobleme zu verhindern.
Als vermutliches Drogenwrack konnte Falco scheinbar auch gar nicht wechseln, sich gar nicht ins Privatleben zurückziehen. Ich möchte betonen, dass meine Großmutter, auch wenn sie ein sozusagen „illegitimes“ Kind hatte, während mein Großvater viele Jahre lang im Weltkrieg gewesen war, dennoch eine sehr gute Frau, Mutter, Großmutter und Erzieherin war. So war meine Großmutter die einzige Person meines Lebens, die erkannte, dass ich oftmals ein nervöses Augenzucken bekam, wenn mein Vater den Raum betrat. Ich konnte anfangs gar nicht glauben, was sie sagte, aber ich stellte dann fest, dass sie recht hatte. Mich beschäftigte damals nicht nur die Frage, wieso sie das vor mir und nur bei geringem Kontakt erkannt hatte, sondern auch die Frage, wieso das sonst niemand erkannt hatte, nicht meine Mutter, nicht meine Schwester, nicht meine Tanten und Patentanten, nicht meine Onkels, die es eher bemerken hätten können.
Ganz anders als Falco war da Tracy Chapman: sie war nicht drogensüchtig, konnte mit den Einnahmen und Rechtsfragen, die mit ihrer Musikkarriere zusammenhingen, gut umgehen, sich konnte sich auch wegen der Verlogenheit der Musikindustrie fast völlig zurückziehen.
Ich persönlich habe nie verstanden, warum in ihrem Song „Behind the Wall“ so getan wird, als wäre die (weisse) Polizei, die zu spät zur Szene kommt und keine gesicherten Informationen mehr bekommt, das Problem, und nicht der prügelnde weisse Ehemann.
Auf jeden Fall gibt es in der schwarzen Musik einen starken Trend zum schwarzen Rassismus, also dazu, zahlreiche Weisse zu unrecht zu dämonisieren.
Dieser eine Song von Tracy Chapman „Behind the Wall“ unterscheidet sich da nicht sehr von zahlreichen Songs von „Public Enemy“, die auch mein Leben insofern geprägt haben, und den Mann/türkischen Sunniten, der mir den Schädel einschlug, zu „inspirieren“, neben Erdogan-Sagern wie „Die EG/EU ist ein Christenclub, der Muslime ausgrenzt“, der neben Public Enemy, Rage against the Machine, Drogen und eben Public Enemy mit ein Grund waren, mich fast zu töten.
„Diese Wirtschaft tötet“, sagte der frühere Papst Bergoglio/Franziskus, und das kann man auch auf die oftmals korrupte Musikindustrie beziehen, die wegen Profitmaximierung oftmals Gewalt glorifiziert, Rassismus erzeugt. Ebenso wie man Thomas Bernhards sinngemäßem Sager, Österreich sei eine Menschenvernichtungsmaschine, auch auf die möglicherweise korrupte Kunstvermarkter- und Musikvermarkterszene, auch oftmals Kunstjournalistenszene beziehen kann.
Vielleicht hatte Tracy Chapman auch ein schlechtes Gewissen, daß sie aufgrund der Zwänge in der Musikindustrie Songs wie „Behind the Wall“ mit rassistischem (anti-weissen, anti-weisse-Polizei) Unterton hatte singen müssen, vielleicht hat sie eben wegen diesem schlechten Gewissen dann auch Luke Combs, einem weissen Country-and-Western-Sänger, die Rechte gewährt, „Fast Car“ zu covern, was dazu führte, dass Tracy Chapman als erste Afroamerikanerin wurde, die bei einem großen Country-Event, den Country Music Association Awards, die Texterin des Siegerlieds wurde.
Tracy Chapman ist ein universitär gebildete Frau, sie hat Soziologie studiert, IIRC, in diesem Zusammenhang hat sie sicher viel gelernt von Weissen und gute Kontakte zu Weissen, vermutlich hatte Tracy Chapman von Anfang an ein schlechtes Gefühl mit „Behind the Wall“ wegen dem rassistischen, anti-weissen Unterton, den das Lied hatte. Ich hatte heute/gestern eine Debatte mit 2 Afro-Stämmigen im Park (die erstklassig Deutsch sprachen, und vermutlich schulisch gut integriert waren): die jungen Leute kennen von Tracy Chapman heute praktisch nur mehr „Fast Car“, wegen dieser Country-Award-Verleihung 2023. Andere Songs wie „Behind the Wall“ musste ich ansprechen, die kannten sie scheinbar gar nicht.
Falco wollte übrigens seinen größten Hit, „Rock me Amadeus“, gar nicht machen, durchaus zurecht. Das Lied ist künstlerisch wertlos, es enthält quasi-islamische Polygynie-Glorifizierung, mit dem männlichen Starkult, bzw. Geniekult, mit dem Star Mozart, der jede Nacht eine andere Frau fickt, und mit einem Mozart, der schwer verschuldet war, ebenso wie Falcos Schulden, um seine oftmals sehr teuren Drogen zu finanzieren. Diese Glorifizierung einer pseudo-islamischen Polygynie in Falcos „Rock me Amadeus!“ widerspricht in Wirklichkeit dem Werk von Amadeus Mozart, beispielsweise der Kritik an Islam und islamischem Harem in Mozarts „Entführung aus dem Serail“, was die – polemisch gesagt - österreichische Musikjournaille frei nach Karl Kraus, diese Musikjournalismusgauner, viele Jahrezehnte lang vertuschten. Und Mozart war hemmungslos und geriet auch deswegen in Konflikt mit zahlreichen seiner Geldgeber, darunter auch Geistliche, wie der Salzburger Erzbischof. Mozart war in mancher Hinsicht genauso unmoralisch wie Falco, so gesehen macht die Parallele einen Sinn. Bei Caravaggio ist die Ambivalenz, hochwertiger Künstler und gleichzeitig Mörder, Schläger, etc., besser aufgearbeitet. Das Musik-Genie-Pathos dürfte auch im falle von Wolfgang Amadeus Mozart ähnlich wie im falle von falco großteils, auf Lüge, Manipulation und Fälschung beruhen: Vater Leopold Mozart dürfte eigene Kompositionen fälschlicherweise als Wolfgangs ausgegeben haben, um den „Wunderkind Mozart“-Effekt zu schaffen. Diese Form von Kunstschwindel und Kunstmafia wie im Falle von Falco also auch im Falle von Wolfgang Amadeus Mozart, so gesehen macht die Parallele dann wieder Sinn. In vielerlei Hinsicht (z.B. Komposition) dürfte Anna „Nannerl“ Mozart talentierter gewesen sein, aber die damalige Zeit war zutiefst sexistisch, und verweigerte talentierten Mädchen alle Möglichkeiten. Wolfgang Amadeus Mozart konnte so gesehen nur deswegen brillieren, weil seine in vielen Bereichen talentiertere Schwester gemäß dem damaligen frauenfeindlichen Zeitgeist nichts werden konnte.
Dennoch hatte Falco auch Qualitäten: da war was Sprachspielerisches, dass typisch ist für viele Rapper (auch wenn Gangster-Rap und Ähnliches äußerst problematisch sind, auch wegen den Verbrechen, die sie glorifizieren oder verursachen). Und hierin ähnelt er Eminem mit seinem legendären Interview „What rhymes on Orange ?“