Es könnte ja sein, ich oder jemand wie ich käme vielleicht unter Umständen als Ukraine-Verhandler in Frage.
Dazu ist allerdings vieles zu sagen:
1.) Putin sagte den Taliban die Unterstützung im „Kampf gegen den Terrorismus“ zu. Was meiner Vorstellung widerspricht, Frauenraub (gemäß der Logik des „Raub der Sabinerinnen“ im antiken Rom) in Afghanistan komme infrage (Afghanistan deshalb, weil der EuGH judizierte, dass afghanische Frauen generell politisches Asyl genießen). Auf jeden Fall ist es richtig, auf diesen meinen Interessenkonflikt hinzuweisen. Die Aussage von Putin kann mana uch als unerhört betrachten, denn er war wegen seiner Syrienpolitik mitbeteiligt an der männerdominierten Syrienflüchtlingswelle des Jahres 2015; wenn Putin Assad früher hätte fallen lassen, und nicht unterstützt, bzw. lange gehalten hätte, dann hätte es die männerdominierte Syrienflüchtlingswelle des Jahres 2015 nicht gegeben, und alle Folgeprobleme. So gesehen weigert möglicherweise sich Putin, ein Problem zu lösen, das er selber verursacht, bzw. mitverursacht hat. Letztlich ist der Syrienkonflikt, auch die damalige Flüchtlingswelle ein Zeichen für einen Rückzieher des Westens, von dem man vermuten kann, dass Putin gut daran täte, sich auch manchmal ein Beispiel daran zu nehmen. Außerdem haben Putin bzw. der russische Vertreter im UNO-Sicherheitsrat damals im Jahr 2001 nach den 9-11-Anschlägen gemeinsam mit dem Westen für die westliche Intervention in Afghanistan gestimmt, sinngemäß, um den „Terror der Taliban bzw. dem die Taliban Unterschlupf bieten“ zu bekämpfen, was man als einen gewissen Widerspruch betrachten kann. Abgesehen von der rein rechtlichen Frage, ob ein Terroranschlag überhaupt einen NATO-Bündnisfall auslösen kann, was zweifelhaft ist, aber so gehandhabt wurde, stellt sich die Frage, ob die westlichen Medien die Möglichkeit verschwiegen, dass Osama Bin Laden mit diesem Anschlag auf einen Wiederaufbauversprechensbruch durch die USA, bzw. durch den Westen reagiert haben könnte. Andererseits hat Helmut Schmidt, der frühere deutsche Bundeskanzler, die deutsche Beteiligung am Afghanistan-Einsatz befürwortet, auch wenn er sehr skeptisch war, bzgl. ihren Erfolgschancen. Man kann diese Aussage von Putin, mit den Taliban in Sachen „Terrorbekämpfiung“ aber auch so interpretieren, dass er damit auf Distanz zur FPÖ (vielleicht auch zur AFD) geht, insbesondere zum FPÖ-Vorsitzendem Kickl, der Kontakte mit den Taliban abgelehnt hatte. Die Verdachtsmomente gegen die frühere deutsche Kanzler Merkel, sie habe durch Atomenergie- und Kohleverstromungsausstzieg Deutschland absichtlich abhängig gemacht von russischem Gas, um Putin zum Ukrainekrieg zu provozieren, sie sei mitbeteiligt in der Kriegsprovokation durch die Debalzewo-Ausbuichtung im Minsk-Abkommen, etc., treffen den jetzigen Kanzler Merz (trotz des ähnlichen Namens) keineswegs, denn Merz war zu Merkel-Zeiten so eine Art macht- und funktionsloser innerparteilicher Rivale, er hatte in dieser Zeit kein Ministeramt inne. Man kann es auch so sehen, dass der Ukrainekrieg auch eine Folge des Teilrepubliksanerkennungsprinzips ist, das 1990/1991 die Badinter-Kommission in Hinblick auf Zerfallsprozesse im ehemaligen Jugoslawien festgelegt hatte. Eine Alternative wäre das Reziprozitätsprinzip gewesen. Allerdings ist auch die Abspaltung des Kosovo von Serbien in gewissem Sinne ein Abgehen von den Prinzipien der Badinter-Kommission. Es stellt sich auch die Frage, inwieweit diese Juristenkommissionen gesichtswahrende Auswege für in die Sackgasse geratene Politiker sind.
2.) Ich spreche weder Russisch noch Ukrainisch, und müsste daher vielleicht meinen russischen Freund hinzuziehen. Ich habe derzeit nicht einmal einen Reisepass.
3.) Als Vermittler fungieren normalerweise Leute mit politischer Erfahrung, die ich nicht habe. Erfahrene Politiker wie zum Beispiel der 2023 verstorbene frühere finnische Ministerpräsident Martti Ahttisari. Dieser war allen bekannt, und er brauchte keine passenden Texte zu schreiben, um Vermittler zu werden´; das ist der politische Normalfall und man täte vielleicht besser, sich daran zu orientieren.
4.) Grundsätzlich spricht aber auch einiges unter Umständen dafür: bei allem Verständnis dafür. Dass Kriege hin und wieder unvermeidlich erscheinen können, so habe ich doch als eine Art Kriegsversehrter (Kriegsverletzter) Sympathie für die Soldaten, welcher Seite auch immer. Also in diesem Konflikt: egal, ob mit den Soldaten auf der russischen oder der ukrainischen Seite,
5.) Ich wollte eigentlich einen anderen Text schreiben, den man je nach Sichtweise entweder als Kritik oder als Verteidigung von Von der Leyen sehen kann. Im Internet kursieren derzeit Videos, die behaupten, Von der Leyen sei rassistisch-antirussisch. Diesen Eindruck kann ich nicht teilen, aber plausibler ist anzunehmen, dass Von der Leyen so wie Aristokraten oder -innen getragen sein könnte von einem Rachegefühl für die Ermordung der Romanovs, also desjenigen adeligen Herrschergeschlechts, das bis 1917 herrschte und damals von den kommunistischen Revolutionären (in deren Nachfolge auch Putin steht), getötet wurde. Die Romanovs waren eigentlich keine rein Russisch-Stämmigen, sondern eine Fusion zwischen dem russischen Adeligengeschlecht der Romanows und dem (deutschen) Adelsgeschlecht der Schleswig-Holstein-Gottorf. Oftmals sind es AristokratInnen, die sich radikal antiputinistisch äußern, das gilt für Von der Leyen mit ihrem „Wir werden Putin zur Rechenschaft ziehen“ (gemeint: vor ein Kriegsverbrechergericht stellen) ebenso wie für Karl (von) Schwarzenberg, die Habsburger oder auch diese adelige Dame, die hin und wieder im ORF auftritt, und dort Putin, bzw. die mit ihm kooperierende Karin Kneissl scharf, bzw. überscharf kritisiert.Österreich ist ein in mancher Hinsicht eine Art rest-neutrales Land, auch wenn der EU-Beitritt und andere Prozesse einiges verändert haben. Hildegard von Bingen (Theologin, Nonne und Kräuterkundige) und Theodor Körner Edler von Siegringen (SPÖ-General, -Bürgermeister, -Bundespräsident) waren auch Adelige, aber ganz andere Adelige. Körner praktizierte eher Unterwürfigkeitspolitik gegenüber Stalin, mit realpolitisch gutem Ausgang des Staatsvertrages und des Abzuges der Roten Armee aus Ostösterreich. Es wäre interessant zu wissen, was Körner über die heutige EU-Politik sagen würde. Ein Zitat von ihm, das passen könnte, wäre „Zum Glück bin ich schon alt und schwerhörig, da brauche ich mir das Gerede der Politiker und Politikerinnen nicht mehr anhören“. Stallin starb 1953 im Alter von 75, Putin ist nun 74. Manchmal sind Diktatoren so alt, dass es sich nicht mehr lohnt, Hunderttausende Menschenleben zu opfern, in der Hoffnung, sie zu stürzen. Manchmal ist es besser, auf ihren natürlichen Tod zu hoffen, und darauf, dass ein gemäßigterer Nachfolger kommt. Ich sage nicht, dass es hier angebracht ist, sondern dass es angebracht sein könnte, eine Möglichkeit, die in den Medien vielleicht unterrepräsentiert ist.
6.) Ich käme vielleicht auch als Verhandler im Iran-US-Konflikt einigermaßen infrage. Ich habe mich schon vor Kriegsbeginn in diesem Fall für eine diplomatische Lösung ausgesprochen. Und ich bin auch in anderer Hinsicht untypisch für Österreich. Ich lebe in Favoriten, was vermutlich der islamischste Wohnbezirk von Österreich ist. Und ich habe mich gegen den Regierungs- bzw. Allparteien- oder Fastallparteienbeschluss des totalen Kopftuchverbots an Schulen ausgesprochen, und als Alternative dazu ein Kopftuchverbot an den meisten Schultagen und eine Kopftuchpflicht für alle Mädchen an wenigen Schultagen ab einer gewissen Muslim-Quote vorgeschlagen, weil das aus meiner Sicht den stärkeren integrativen Aspekt hätte, und eher der Symbolwirkung entspräche, dass Integration keine 100%-Schuldigkeit der Kommenden ist, sondern zum Beispiel eine 90%-Schuld der Kommenden und auch eine 10%-Pflicht der Schon-Hier-Seienden. Ich habe mich auch vor dem Iran-US-Krieg für eine Lockerung bzw. Aufhebung der iranischen Kopftuchpflicht ausgesprochen, speziell in Hinsicht auf Ledige, Mannsuchende oder auf Sportlerinnen, bei denen das Kopftuch ein Nachteil bei internationalen Bewerben ist. Aber da der Iran auch einen erheblichen Einfluss auf Afghanistan hat, ist mein Vorschlag, gemäß dem EuGH-Urteil Frauen aus Afghanistan zu entführen, um die männerdominierten Flüchtlingswellen von 2015 auszugleichen, natürlich auch ein möglicher Interessenskonflikt, der vielleicht gegen mich als Vermittler spräche. Ca. am 22.6.2026 gab es verschiedentlich Berichte darüber, dass der Iran Afghanistan-Flüchtlinge zurückschiebe. Wobei der US-israelische Krieg gegen den Iran weitgehend verschwiegen oder heruntergespielt wurde. Eine ähnliche Provokationstheorie, wie man sie als Merkels mögliche Mitschuld am Ukrainekrieg vermuten kann (Merkel habe durch Atomenergieausstieg und Kohleverstromungsausstieg vielleicht absichtlich Putin zum Ukrainekrieg provoziert, weil er dann glauben konnte, die EU spalten zu können und das durch Merkel energiepolitisch von russischem Gas stark abhängig gewordene Deutschland aus der EU herausbrechen zu können), kann man auch in Bezug auf Israel und Netanjahu und den sogenannnten „Hamas-Terror“ vermuten: Netanjahu habe vielleicht absichtlich die israelischen Sicherheitskräfte auf der Westbank konzentriert und das Gaza-Umfeld ungeschützt gelassen, um Jajah Sinwar, den Hamas-Gaza-Führer, zum Anschlag zu provozieren (was man als potenzielle Mitschuld Netanjahus am sogenannten „Hamas-Terror“ betrachten kann). Es gibt ja auch uralte Videos von Netanjahu aus dem Jahr 1978, in denen er einen Palästinenserstaat ablehnt, also zu einer Zeit, als von der Hamas noch keine Rede war. Ebenso wie es zahlreiche Indizien gibt, dass Netanjahu seit vielen Jahrzehnten den Krieg gegen den Iran wollte, auch zu lange, bevor Jajah Sinwar Hamas-Gaza-Führer war. Netanjahu hätte 2006 auch auf Wiederholung der Palästina-Wahl oder Neuauswertung der Palästina-Wahl nach reinem Mehrheitswahlrecht drängen können oder müssen, was eine Anti-Hamas-Koalition unter den Palästinensern ermöglicht hätte – das hatte Netanjahu aber nicht, scheinbar weil ihm der Hamas-Scheinwahlsieg (44% der Wählenden, eine manufactured majority durch ein großparteienverstärkendes Wahlsystem) ganz recht kam, um alle Palästinenser irreführenderweise als „Terroristen“ zu framen und und das palästinensische Volk als angeblich „demokratieunfähig“. Auch Netanjahus Rede vor der UNO kurz vor dem Anschlag von Oktober 2023 hatte potenziell einen stark provozierenden Effekt auf Sinwar: Netanjahu erwähnte die Hamas nicht, sondern stellte die Fatah als Hauptproblem dar und präsentierte eine Karte, die den Gaza-Streifen und die Westbank als Teil eines Groß-Israel zeigte. Ob man Sinwar nun als „Terroristen, Freiheitskämpfer oder als „nützlichen Idioten“ Netanjahus frei nach dem durchaus problematischen Linin darstellen soll, sei einmal dahingestellt. Hanan Ashrawi, diese (christliche) Palästinenserpolitikerin, die sich von der Fatah abgespaltet hatte und mit Salam Fayad die neue Partei „Der dritte Weg“ gegründet hatte, hatte mal (vor 2023), dass beide große Palästinenserparteien, sowohl Fatah wie auch Hamas, auch wegen des permanenten Krieges und der permanenten Verbrechen durch Netanjahu-Israel völlig unfähig seien, gute Politik zu machen. Sie war dafür von jüdischen Publizisten mit der deutschen Nazi-Partei „Der dritte Weg“ in einen Topf geworfen worden.
7.) Auf jeden Fall war die Zusammenarbeit zwischen Iran und Hamas eine gewissermaßen unnatürliche, weil die Hamas sunnitisch ist, aber der Iran mehrheitlich/regierungsdominant schiitisch, und Schiiten und Sunniten oftmals spinnefeind sind und gegeneinander Krieg führen..Auf jeden Fall gibt es Berichte, dass der Iran afghanische Flüchtlingsmänner abschiebe, hingegen ihre Frauen nicht, was ein Hinweis darauf sein könnte, dass die Flüchtlingswelle der Afghanen in den Iran männerdominiert gewesen sein könnte, und auch der Iran Probleme damit habe, die denen Österreichs und Deutschland mit der männerdominierten Flüchtlingswelle aus Syrien 2015 ähneln.
8.) Update 9.8.2026: vielleicht zum Glück hatte ich diese Woche einen relativ schweren Verkehrsunfall. In dessen Folge habe ich eine faszinierende Frau kennengelernt, und habe erstmals seit langem nach Hunderten von „Körben“ und Absagen durch in Österreich lebende Frauen wieder Hoffnung, eine andere Frau als eine aus Afghanistan entführte zu bekommen. Falls sich aus dieser Situation eine Beziehung mit dieser Frau ergeben sollte, so würde das meine Eignung als Verhandler für verschiedene Konflikte erhöhen. Ich werde vielleicht ein Auge verlieren wegen dieses Fahrradsturzes, den eine plötzlich am Zebrastreifen richtungswechselnde Frau verursachte, so ähnlich wie der israelische Generl Moshe Dayan, der in den 1960er Jahren und 1970er Jahren eine wichtige Rolle spielte. Dayan hatte dieses Auge verloren, als im zweiten Weltkrieg ihm ein mit den Nazis verbündeter französischer Scharfschütze in sein Fernglas reingeschossen hat, und die Metalltrümmer und Glassplitter, die dieser Einschuss ausgelöst hatte, Dayans Auge zerstörte. Ähnlich wie viele ähnlich-augenverlustige Piraten des 16. bis 18. Jahrhunderts trug Dayan darauf eine schwarze Augenklappe. Ich erhielt vom Spital eine weisse Augenklappe, die sehr ähnlich ist. Moshe Dayan war natürlich sehr ehrlich, verglichen mit so manchem späteren israelischen Politiker – so sagte Dayan ganz offen, dass weil die Israelis das Land der Palästinenser gestohlen hatten, die Palästinenser auf ewig die Feinde der Israelis sein würden. Dayan sprach auch Arabisch, und viele Araber/Palästinenser respektierten ihn. Aus Sicht vieler Palästinenser war Dayan jemand, mit dem Frieden möglich erschien – anders als so manche heutige Politiker. Allerdings war Dayan auch ein korrupter Kunsträuber, der in Nazimanier die Machtstellung das Militär für Kunstraub verwendete. Darüber wussten praktisch alle Bescheid, und akzeptierten es. Das ist typisch für eine Korruptionsunkultur, die für Israel seit seiner Gründung typisch ist, und die sich auch in Netanjahu widerspiegelt.