Das Abenteuer – die sexuelle Beziehungsreise

Unsere Beziehungsreise begann im Jahr 1998, als wir uns beide auf einem Seminar im Wonnemonat Mai kennen lernten. Seither sind wir ein Liebespaar und seit 2001 verheiratet. Wir leben mit unseren zwei wundervollen Töchtern in der Nähe von Linz.

Als wir einander begegneten, hatte ich bereits eine Scheidung hinter mir. Stefan hatte mehrere Beziehungen gelebt, aus denen er sich meist bei den ersten größeren Problemen zurückzog. Nach eineinhalb Jahren intensiver Verliebtheit tauchten die ersten Schwierigkeiten in unserer Beziehung auf. Was wir in der romantischen Phase noch aneinander bewunderten, wurde plötzlich zum Problem, zum Beispiel: Meine anfangs bewunderte Lebendigkeit wurden zum Thema und von Stefan als Emotionalität und Hysterie bewertet.

Als Stefan im Jahr 2001 eine Expedition zum Mount Everest leitete und diesen erfolgreich bestieg, um mit dem Snowboard herunter zu fahren, kulminierten unsere Probleme nach seiner Rückkehr. Wir stürzten in eine Krise, die es mir nicht mehr ermöglichte, mein Herz für Stefan zu öffnen. Zusätzlich gab es noch andere Auslöser, die alte Verletzungen reaktivierten und bei mir immer wieder die Gedanken an Trennung auftauchen ließen.

Der Imago-Paarworkshop war ein erster wichtiger Schritt. Die Theorie dazu basiert auf einem Modell von Harville Hendrix. Das Seminar ermöglichte es uns, eine strukturierte Form der Beziehungsarbeit zu erlernen, um miteinander wieder in Verbindung zu kommen. Der Ansatz von Imago hat die körperliche Liebe vernachlässigt, wir erweiterten danach das bekannte Modell der „Beziehungsreise“ aus der Imago-Therapie zur „sexuellen Beziehungsreise“. Gelenkt durch unsere Erfahrung, dass es unverschämt glücklich macht, die Liebe zueinander auch immer wieder auf der körperlichen Ebene zu leben, verlagerte sich auch unser Betrachtungsschwerpunkt auf das körperliche Erwachen von Mann und Frau – auf ihrem Weg zu erfüllender Sexualität. Denn erfüllende Liebeslust multipliziert nicht nur das Gefühl von Verbindung und Liebe zueinander. Sie verankert das Gefühl von Glück, Lebensfreude und tiefer Verbindung in der Beziehung und im Leben beider Partner. Sie ermöglicht also den Zugang zu selbstermächtigter Lebensfreude und persönlichem Wachstum.

Natürlich ist die Reise bei jedem Paar sehr individuell geprägt. Sie verläuft jedoch immer meist in den selben Schritten: Wie in der Beziehungsforschung und der Neurobiologie bereits umfassend untersucht und beschrieben (Helen Fisher, John Gottman), gehen Mann und Frau am Beginn ihrer Beziehung durch eine Zeit, welche vor allem von unbewussten Mustern geprägt wird. Sie wissen noch nicht, in wen sie sich da verliebt haben. Die sexuelle Energie fließt frei. Lust und Begehren lassen das Paar viel Zeit im Bett verbringen.

Auf diese Phase der ersten Verliebtheit folgt der Machtkampf. Je länger diese Zeit der unbewussten Beziehung andauert, desto öfter wähnen sich viele Paare in einer Sackgasse. Sie ergeben sich vielfach der Abwärtsspirale ihrer Beziehungsqualität. Lustlosigkeit, mangelndes Begehren, Verweigerung und sexueller Druck dominieren das gemeinsame Leben.

Entgegen der vorherrschenden Meinung ist diese frustrierende Beziehungssituation aber nicht das unvermeidliche Ende jeglicher Liebeslust. Vielmehr wird es gerade hier an diesem Punkt spannend. In unserer Seminarreihe "unverschämt glücklich" helfen wir Paaren, körperlich und seelisch zueinander zu finden. Wir organisieren dazu noch in diesem Jahr zwei Seminare und freuen uns sehr, wenn ihr Interesse habt. Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung: office@challengeoflove.at

Seminare "unverschämt glücklich":

vom 15.-19. November 2017 im Yspertal / Niederösterreich

vom 6.-10. Dezember 2017 in Pöllauberg / Steiermark

Mehr dazu: www.challengeoflove.at

Anmeldung: http://www.challengeoflove.at/wp-content/uploads/uvgg.pdf

2
Ich mag doch keine Fische vergeben
Meine Bewertung zurückziehen
Du hast None Fische vergeben
6 von 6 Fischen

bewertete diesen Eintrag

MartinMartin

MartinMartin bewertete diesen Eintrag 26.09.2017 09:20:21

Silvia Jelincic

Silvia Jelincic bewertete diesen Eintrag 25.09.2017 22:52:44

7 Kommentare

Mehr von Elisabeth Gatt-Iro