Das Kommunikationssystem zwischen Medien, Wissenschaft und Politik

Wissenschaft und Öffentlichkeit stellen sich gegenseitig Fragen und geben sich Antworten, ohne angeblich eine gemeinsame Sprache zu finden. Die zunehmende Professionalisierung bzw. Spezialisierung der Wissenschaft in den letzten Jahrzehnten mahcte die Wissenschaftssparche für die Gesellschaft, besser gesagt für das außerwissenschaftliche Publikum teilweise unverständlich. Auf der einen Seite ist die Wissenschaft auf die Akzeptanz der Gesellschaft angewiesen und sucht nach einer öffentlichen Glaubwürdigkeit. Auf der anderen Seite bringt die Medialisierung und Popularisierung der Wissenschaft viele Herausforderungen mit sich. Die Orientierung der Wissenschaft an den Medien kann dazu führen, dass die Wissenschaftliche Themen von Laienpublikum unvollständig bzw. falsch verstanden werden. Außerdem ist immer möglich, dass die Medien innerwissenschaftliche Kontoversen zu beinflussen.

Trotzdem versuchen die Wissenschaftler dazu beitragen, die Kluft der Unverständlichkeit zwischen Wissenschaft und ihrer sozialen Umwelt zu überbrücken. Die Kluft, die wegen der Spezialisierung der Wissenschaft immer größer wird. Es ist also allerdings ein gegenseitiger Einfluss zwischen der Wissenschaft und Gesellschaft. Aus diesem Grund muss die Wissenschaft sich in den demokratischen Gesellschaften im Gespräch mit der Öffentlichkeit sprechfähig halten.

Historische Betrachtungsweise hat sich die moderne Wissenschaft immer so entwickelt hat, dass sich verständlicher ausdrückt. Seit den fünfziger Jahren, besonders nach der Entwicklung der elektronischen Medien wie Radio, Fernsehen hat sich eine neue Phase der sozialen Medien gebildet. Es gibt ein Dreieck der Wissenschaftskommunikation, das heißt : 1. Wissenschaft 2.Medien und 3.Öffentlichkeit

Die Wissenschaftssoziologen sind auf der suche nach der Antwort, welche Konsequenzen sich die Orientierung der Wissenschaft an den Medien ergibt. Also seit 50er Jahren haben die Wissenschaftssoziologen in USA und England damit begonnen, das Verhältnis zwischen der Wissenschaft und der Öffentlichkeit zu formulieren. Das beruht auf zwei fundamentalen Begriffen.

1. Deficit Model

2. Engagement Model

Gemäß der ersten Definition, gibt es eine Form von Hierarchie der Wissenschaft und Medien. In diesem Model steht Wissenschaft an der Spitze und spielt die Öffentlichkeit eine sozusagen passive Rolle. Der Begriff “Survey of Public Understanding of Science and technology” hat seit 80er Jahren in USA und England mit dem Ziel der Verbesserung des Öffentlichen Verständnisses der Wissenschaft begonne.

Dieses Modell ist die lineare Kommunikation (Von Oben nach Unten) zwischen den beiden Seiten, besser gesagt Sender und Empfänger, Experten und Laien. Das heißt die Öffentlichkeit ist einfach externes Publikum. Historische Betrachtungsweise geht das Amerikanische Modell “Deficit Model” auf die militärische Motivenach der Zweiten Weltkrieg, genauer gesagt das ist die Folge des Kalten Krieges zurück. Gemäß dieses Modells “Public Understandin of Science and technology” muss die Öffentlichkeit zumidest einen bestimmten Bildungsniveau im Hinblick auf Wissenschaftliches Wissen haben.

In diesem Modell, das auch als das Modell “Scientific Literacy” bezeichnet wird, Wird nach dem Bildungsstand der Bevölkerung eines Landes recherchiert. Zum Thema “Scientific Literacy” wäre hilfreich wenn man den Artikel von Robert M. Hazen mit dem Titel “Why Should You Be Scientifically Literate? 2002” liest. Er schreibt in seinem Artikel:

I once asked a group of twenty-four Ph.D. physicists and geologists to explain the difference between DNA and RNA — perhaps the most basic idea in modern molecular biology. I found only three colleagues who could do so, and all three of those individuals did research in areas where this knowledge was useful.

Deficit Model als das Bemühen der Wissenschaft um Akzeptanz ist in den letzten Jahren kritisiert worden und viele Wissenschaftssoziologen sind der Auffassung, dass das abgefragte Wissen keinen Bezug zu relevanten Gedanken der Befragten hat. Außerdem kann dieses Modell nicht als ein demokratisches Modell bezeicjnet werden.

Deswegen wurde “Deficit Model” im Laufe der Ziet durch “Engagement Model” bzw. “Public Engagement with Science and Technology” ersetzt.

Im Gegensatz zum ersten Modell wird danach recherchiert, wie sich die Bevölkerung eines Landes mit den wissenschaftlichen Themen beschäftigen und wie viel die Öffentlichkeit an der Wissenschaft interesse hat.

In diesem Model spielen die Laien keine passive Rolle sondern beteilgt sich in der Wissenschaftskommunikation.

Der Einfluss die Medien auf die Öffentlichkeit wird unterschiedlich beurteilt. Auf der einen Seite wird gesagt, dass die Medien diejenigen wissenschaftliche Informationen verbereiten sollten, die aus der Sicht der Wissenschaft notwendig ist.

Manche Forscher wie Cloitre und Shinn sind der Meinung, dass daas Modell der Popularisierung endgültig keinen Erfolg gehabt hat und ein gescheitertes Modell ist. Nach deren Meinung bleibt die Kluft zwischen Wissenschaftssprache und Alltagsverständnis immer noch unüberbrückbar. Medialiesierung der Wissenschaft oder besser gesagt die instrumentalisierung der Medien durch die Wissenschaft. Also die Massenmedien spielen dabei eine wichtige Rolle. Als ein historisches Beispiel dafür, kann man das Problem des Klimawandels nennen.

Das Kommunikationssystem zwischen Medien, Wissenschaft und Politik hat gezeigt, wie z.B die Hypothese eines Klimawandels als ein wissenschaftlicher ergebnis durch die Medien in die Politik gezogen werden kann.

0
Ich mag doch keine Fische vergeben
Meine Bewertung zurückziehen
Du hast None Fische vergeben
0 von 6 Fischen

bewertete diesen Eintrag

Noch keine Kommentare

Mehr von Erfan Kasraie