töten viel mehr Menschen als gedacht.
In 170 Ländern auf der Welt gibt es Giftschlangen. Täglich werden Hunderte Menschen von ihnen gebissen, viele überleben den Angriff nicht. Doch wie viele das genau betrifft, können Forscher nur schätzen.
Weltweit werden einer Studie zufolge wesentlich mehr Menschen von Giftschlangen gebissen als bisher angenommen. Eine Analyse kommt im Fachmagazin "PLOS Medicine" zu dem Schluss, dass pro Jahr zwischen 2,1 und 7 Millionen Menschen solche Bisse erleiden. Daran sterben demnach jährlich zwischen 274.000 und 513.000 Menschen.
Fast die Hälfte der Vergiftungen und Todesfälle, also 45 Prozent, entfällt demnach auf Afrika südlich der Sahara, ein gutes Viertel (27 Prozent) auf Südasien.
"Vergiftungen durch Schlangengifte sind ein viel größeres globales Problem als bisher bekannt." Gerade in den am stärksten betroffenen Regionen müsse die Prävention, die Erfassung von Fällen, der Zugang zu medizinischer Versorgung und zu Antivenomen verbessert werden. Vor allem dort sei das 2019 ausgegebene Ziel der WHO, die Krankheitslast und Mortalität durch Schlangenbisse bis 2030 um die Hälfte zu senken, eine gewaltige Herausforderung.
https://www.n-tv.de/wissen/Schlangenbisse-toeten-viel-mehr-Menschen-als-gedacht-id31230283.html
Bei FuF würde es allerdings genügen, wenn man gewisse verstärkt auftretende Giftschlangen in Quarantäne versetzt.