AfD-Wähler: Weidel empfiehlt den russichen Rubel statt dem Euro.

Es war ein großer Tag für die europäische Finanzkomik, als Alice Weidel mit strengem Blick und noch strengerem Halbwissen verkündete, der Euro sei nun offiziell eine „instabile Weichwährung“. Man müsse ihn nur schief ansehen, und schon würde er wie ein überreifer Pfirsich in sich zusammenfallen. Die Märkte hätten gezittert – nicht wegen der Aussage, sondern weil sie sich fragten, wie jemand mit so wenig ökonomischem Verständnis überhaupt einen Satz vollständig beenden konnte.

Doch Alice blieb standhaft. Sie erklärte, der Euro sei „so weich wie ein schlecht gekochtes Frühstücksei“, und deshalb müsse nun jeder Bürger dringend seine Ersparnisse in russischen Rubel anlegen. Der Rubel, so verkündete sie, sei „die härteste Währung der Welt“. Härter als Diamant, härter als Stahl, härter sogar als die Realität, die sie konsequent ignorierte.

Die Menschen waren verwirrt. Einige fragten sich, ob Weidel vielleicht heimlich eine Karriere als Finanzkabarettistin bei der Bank of Russia begonnen hatte. Andere überlegten, ob man Rubel überhaupt irgendwo kaufen konnte, ohne dabei aus Versehen eine geopolitische Krise auszulösen. Doch Weidel blieb unbeirrt: „Der Rubel ist sicher! Der Rubel ist stabil! Der Rubel ist wie ein Fels in der Brandung!“ Eine Brandung, wohlgemerkt, die sie selbst mit jeder Rede weiter anfachte.

Und so standen die Bürger da, mit ihren Euros, die angeblich kurz davor waren, sich in Pudding zu verwandeln, und mit dem Rat, ihr Geld in eine Währung zu stecken, die schwankte wie ein schlecht gelaunter Elch auf Glatteis.

Aber gut: Wer braucht schon ökonomische Vernunft, wenn man Rubel‑Romantik haben kann.

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