Wenn das stimmt, wenn es wirklich stimmt, was @robby verlinkt hat und heute Thema des Tages ist, dann ist diese Regierung schlichtweg nur noch Abschaum - Verzeihung, ich finde keine anderen Worte.

Die Türkisen wollten bereits vor einigen Monaten die Notstandshilfe abschaffen, scheiterten aber, vermutlich am blauen Widerstand. Es wurde jedenfalls still um dieses Vorhaben, was mich noch wunderte. Aus dem Grund ist leicht vorstellbar, dass Sebastian Kurz den Migrationspakt in den blauen Dunst warf, um der Notstandshilfe den Garaus machen zu können. Wenn das tatsächlich so ist, was die nächste Zeit zeigen wird, dann ist dieser Deal an Gemeinheit und Charakterlosigkeit nicht zu überbieten. Dann wird Österreichs Ansehen in der Welt beschädigt, Österreichs Glaubwürdigkeit aufs Spiel gesetzt, damit man Arbeitslosen das letzte Hemd ausziehen kann, ein letztes Hemd, das sie noch einigermaßen mit Würde tragen können. Denn die Mindestsicherung ist würdelos. Das ist sie wegen der Bedürftigkeitsprüfung, die wie ein Offenbarungseid über den Geldbeziehern schwebt. Man zieht sich quasi nackt aus, muss alles offenlegen, darf nichts besitzen, nicht einmal ein altes Auto. Das wird alles überprüft.

Dorthin, in diesen sozial entblätterten und finanziell entmündigten Zustand will Sebastian Kurz die Arbeitslosen treiben. Es gibt haufenweise Menschen, die unverschuldet arbeitslos sind, für die es einfach keinen Job mehr gibt. Man braucht sich nur im Bekanntenkreis umzusehen. Menschen, die einen guten Job hatten, die gut ausgebildet waren, fielen wegen Bankrotts ihrer Firma in die Arbeitslosigkeit. Solche Menschen sollen nun zusätzlich entmündigt und entblößt werden, sollen behandelt werden, als hätten sie eine Krida am Hals? Man macht Arbeitslose zu Bankrotten.

Wieder stellt sich die Frage: Wie weit darf Wirtschaft gehen? Darf sie über Leichen gehen? Darf sie arbeitslose Menschen entwürdigen?

Die Sozialisten hätten das nie getan. Lieber haben sie die Stadt schwer verschuldet, als Menschen das letzte Hemd auszuziehen. Sebastian Kurz ist eine Marionette der Wirtschaft. Immer mehr solcher Wirtschaftsmarionetten werden am Ende vom schwarzen Himmel fallen. Gerne dürfen sie faschistisch regieren, skrupellos oder psychopathisch sein, wenn nur die Kassen klingeln. Man schaue nach Brasilien!

Aber halt! Werden die Kassen denn noch klingeln können? Geht es noch um Wirtschaft oder geht es schon um Faschismus? Wirtschaft und Faschismus scheinen am Ende gerne eine Liaison einzugehen? Jedenfalls war es auch "damals" so. Und was hat es gebracht? Nichts. Am Ende lag alles in Schutt und Asche und die Faschisten hängte man.

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G. Szekatsch

G. Szekatsch bewertete diesen Eintrag 04.11.2018 16:55:20

robby

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Persephone

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