Das kleine Dorf Aknalich befindet sich ca. 35 Kilometer westlich von Armeniens Hauptstadt Jerewan entfernt. Dort soll der welweit größte jesidische Tempel entstehen. Der Sakralbau entsteht aus Respekt gegenüber jenen jesidischen Flüchtlingen, die 2014 vor dem Völkermord des IS / ISIS / Islamischen Staats in die kleine Kaukasusrepublik fliehen konnten.

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Das kleine Dorf Aknalich befindet sich ca. 35 Kilometer westlich von Armeniens Hauptstadt Jerewan entfernt. Dort soll der welweit größte jesidische Tempel entstehen. Der Sakralbau entsteht aus Respekt gegenüber jenen jesidischen Flüchtlingen, die 2014 vor dem Völkermord des IS / ISIS / Islamischen Staats in die kleine Kaukasusrepublik fliehen konnten.

Jesiden stellen die größte ethnische Minderheit Armeniens. Ihr Glaube ist älter als die meisten monotheistischen Religion und weißt an einigen Stellen starke Parallelen zum Judentum auf. Auch christliche und islamische Einflüsse bestehen. Darüber hinaus spielt die Sonne eine zentrale Rolle im Jesidentum. Laut Zensus lebten im 2011 35.000 Jesiden in Armenien. Durch die Flüchtlingsbewegung dürfte sich ihre Zahl deutlich vergrößert haben.

Die Fluchtbewegung der Jesiden in das heutige Armenien, historisches Ostarmenien, setzte bereits 1820 ein, als sie im osmanischen Reich religiös motivierter Verfolgung ausgesetzt. Seit den, von der UN als Völkermord anerkannten, Gräueltaten des ISIS im August 2014 gibt es wieder eine merkbare Fluchtbewegung von Jesiden nach Armenien.

Weiter geht es in englischer Sprache im Link:

http://www.eurasianet.org/node/79546

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Silvia Jelincic

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