
Vorab Menschen nehmen Verbote und Gebote sehr selektiv auf. Es gibt Muslime, die es als Schande empfinden, wenn ein Muslim in einem Restaurant Schweinefleisch zubereitet. Andererseits findert der gleiche Muslim es für normal selbst Alkohol zu konsumieren, was ihrem Glauben entsprechend auch verboten wäre. Dies bedeutet, dass man Teile einer Religion sehr wichtig nehmen kann, wie hier die Berührung von Schweinefleisch und es ganz einfach in jedem Glauben unterschiedliche Schattierungen der Ausübung des Glaubens gibt.
Mit anderen Worten ist nicht nur der Koran - sprich einzelne Textstellen sind widersprüchlich, sondern auch das Verhalten der Gläubigen. Selbstverständlich kann Religion die Ursache für unterschiedliche Einstellungen sein:
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"Laut der „Ersten internationalen Studie zur Wertewelt der Deutschen, Deutsch-Türken und Türken“ lehnen vorehelichen Geschlechtsverkehr von Frauen (!) 7 Prozent der Deutschen, aber 56 Prozent der Türken in Deutschland und 84 Prozent der Türken ab. Es ist nur ein Beispiel von vielen und ließe sich leicht durch Studien über andere islamische Herkunftsländer und Ethnien ergänzen. Es zeigt, dass überwiegend gänzlich andere moralische Maßstäbe für die Frauen gelten als für die Männer. Und dies soll in einem islamischen Land tatsächlich nichts zu tun haben mit Werten, die der Islam vermittelt?
Anders gefragt: Müsste die islamische Welt nicht eigentlich in heller Aufregung sein, wenn Studien ständig wiedergeben, dass ihre Männer trotz ihrer Zugehörigkeit zu einer vermeintlich frauenfreundlichen Religion mehrheitlich von frauenfeindlichen Einstellungen geprägt sind? Hat dieser frauenfreundliche Islam in den Jahrhunderten seiner Existenz denn gar nichts bewirken können?"
Unbestritten ist Sexismus ein gemeinmenschliches Problem, aber auch eines das durch kulturelle bzw. religiöse Faktoren entweder verstärkt oder abgeschwächt werden kann. Die Realität in den muslimischen Ländern beweist, dass der ISLAM den Sexismus verstärkt.
Vielleicht sollte man in diesem Zusammenhang auf Ausführungen verweisen, die man auf der Website der Ahmadiyya-Gemeinde, der Frau Hübsch angehört, finden kann. Eine davon hört sich so an: „Eine Muslima, die Kopftuch oder Schleier trägt, wendet sich somit bewusst von allem ab, was ihre spirituelle Entwicklung beeinträchtigen könnte. Sie will erkannt werden als eine Frau, die zu innerem Frieden gelangt, indem sie den Geboten Gottes folgt. Darüber hinaus möchte sie nicht belästigt werden.“
Nachdem Belästigung als etwas schädigendes bzw. beeinträchtigendes wahrgenommen wird sollte man eigentlich annehmen, dass NIEMAND belästigt werden will!!
Bedeutet der Umkehrschluss der Ahmadiyya-Gemeinde, dass Frauen und Mädchen ohne Kopftuch belästigst werden wollen? Auch wenn dieser Umkehrschluss nicht zwingend ist, so stellt die Ahmadiya-Gemeinde klar, wie man sich zu kleiden hat um eine Belästigung zu verhindern.
Genau hier zeigt sich wie wichtig die Verwirklichung des von Außenminister Kurz geforderten Kopftuchverbotes im öffentlichen Bereich ist und warum die konservativen ISLAMVERBÄNDE dagegen Sturm laufen.
Die Ahmadiyya-Gemeinde gibt sich zwar als fortschrittlich, was allerdings im Hinblick auf Äußerungen die beim Prozeß des Ehepaares Khan, welche ihre Tochter getötet haben, massiv anzuzweifeln ist. Der als Zeuge geladene Vorsitzende der Gemeinde, Uwe Abdulla Wagishauser, machte deutlich, welche Pflicht gläubige Eltern hätten, wenn die Tochter eine voreheliche Beziehung eingeht: „Sie müssen ihre Tochter dann verstoßen, als Tochter musst Du wählen zwischen der Beziehung oder der Familie.“ Es verwundert dann auch nicht, dass es in der siebten Bedingung des Treuegelöbnisses der Ahmadiyya-Gemeinde heißt, der Glaube müsse als kostbarer erachtet werden als die eigenen Kinder. Und so bestätigte auch Frau Khan vor Gericht: „Kinder sind, bis sie 18 sind, Eigentum der Ahmadiyya-Gemeinde.“
In Anbetracht von hohen antiemanzipatorischen Gehalt von religiöser Schrift und religiösem Alltag dürfte es ein Trugschluss sein, wenn man die islamische Religion als Faktor für frauenfeindliches Verhalten von vornherein ausschließt.
Es wird Zeit zu akzeptieren, dass der Kulturrelativismus ein Hauptproblem unserer Zeit ist, welches weder durch rechtspopulistische Hetze, noch durch Relativierung von LINKS und schon gar nicht durch religiöse Apologeten lösbar ist.
Quellen:
http://cicero.de/salon/koelner-silvesternacht-nicht-auf-die-tricks-der-islamverteidiger-hereinfallen
http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Kurz-will-Kopftuchverbot-vor-allem-an-Schulen/264590477