Gestern habe ich zufällig eine Werbesendung von den Lichtensteins im ORF gesehen. Ich fand es ja recht interessant unter anderem, weil der Cousin meiner Mutter vor vielen Jahren einen fürstlichen Mitgiftschrank an das Haus verkauft hat.

The New Yorker https://www.newyorker.com/magazine/2017/10/30/the-family-that-built-an-empire-of-pain

Und genau darin liegt die "Kruz". Wie zuletzt der New Yorker es gut am Beispiel der Sacklers erklärt hat: das System Anbiederung der Mittelschicht an die Oberschicht funktioniert reibungslos. Die (Ein)Sacklers handeln mit OxiContin, einem extrem potententen Opium-Derivat und biedern sich, wie die Lichtensteins, mit Kunst und Kultur-Sponsoring an die herrschende Klasse an. Wie es ja auch einmal Ulrike Herrmann erklärt hat, wird hier die Hoffnung einmal 'dazu' zu gehören, an die Mittelschicht verkauft. So wird dann auch ein gigantischer Suchtgifthandel verzeichnet, denn im Gegensatz zu dem bäuerlichen Mohnzutz, macht Oxi süchtig.

Aber auch der Fürst verkauft seine Steueroase, Schwarzgeldwaschmaschine(LGT) und seinen vom Saatgut abhängig machenden Gen-Reis, als überragenden Erfolg. Aber wie zuletzt Orlov richtig gemeint hat: hinter jedem Vermögen steht ein Verbrechen. Kurz nachgedacht entstammt ja der Adel zumeist aus dem Raubrittertum. Schlimmer noch, wie Scott in 'Against the Grain' uns erklärt hat, kommt vor der 'Zivilisation' oder Domestizierung (domus) ein gigantischer Raubzug an Wald, Boden, Meer und Tier für unsere geweisselten Paläste und Städte.

Thomas

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Margaretha G

Margaretha G bewertete diesen Eintrag 02.01.2018 03:18:43

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