Kurzumfrage zeigt: Red Bull Dosen weit vorne beim Stop Littering

Gegen Ende des Schuljahres wird immer im Rahmen der 'Stop Littering'-Aktion an Wegesrändern der Müll der Autofahrer weggeräumt. Bei einer kurzen Umfrage ist der häufigste weggeworfene Artikel: die Red Bull Dose.

Nachdem ich bei Red Bull die CO2 Kosten von halb Österreich nachgewiesen habe und die Giftigkeit der Innenbeschichtung, bin ich besorgt. Was ist das für eine Art von Werbung, was macht dies mit unserem Gehirn? Wie bringt uns diese PR dazu, diese Dosen in den Farben von SuperWoman und SuperMan in der Landschaft zu entsorgen – häufiger als alles andere?

Jeder kennt den Psychoanalythiker Freud und vielleicht viele seinen Kokain-, Nikotin- und Koffein-Missbrauch. Leider habe ich seine letzten zwei Bücher noch nicht in die Finger bekommen, jedoch sollen diese voller wirrer Selbstüberschätzung sein.

Woher kommt diese Selbstüberschätzung, welche ja auch bei den vielen Extrem Sportlern von Red Bull (Bild Artikel zu der Ard-Doku 'Die dunkle Seite von Red Bull';) zu sehen ist? Vermutlich kann es die MORT Evolutions-Theorie erklären. Welche wiederum die höhere Risikobereitschaft, Ignoranz und Realitätsferne beim Menschen erklärt. So konnte diese Eigenschaft vermutlich diese Intelligenz hervorbringen, aber ob diese Intelligenz wirklich ein evolutionärer Vorteil ist, wird sich die nächsten Jahrzehnte herausstellen. Denn wie Dr Varki feststellte, kommt oft mit einer Eigenschaft ein Nachteil, so wie bei der Giraffe der lange Hals, diese macht Sie ja zur leichten Beute beim Trinken. Oder es geht ein Sinn verloren, wie beim Maulwurf die Augen. Vraki fragt sich, warum hat der Mensch nicht die Augen eines Adlers oder die Fähigkeit, sich mit Schall zu orientieren? Oft gingen Eigenschaften verloren oder bildeten sich einfach nicht aus.

So könnte unsere extreme Risikobereitschaft unser evolutionärer Flaschenhals werden. Wie die sehr riskanten IPCC Prognosen, was passiert, wenn diese daneben liegen und der Klimawandel exponentiell schneller passiert? Oder der leichtfertige Umgang mit Giften wie Plutonium oder eben BPA bei Dosen etc.

So kommt es, dass sich vielleicht besonders Red-Bull-Trinker erhabener und unverletzlicher als andere fühlen, so auch mit Ihrem Verhalten gegenüber der Umgebung rücksichsloser agieren. Genau hier liegt ja die Krux am erhöhten Risikoverhalten und einer mangelnden Empathie gegenüber der uns umgebenden Realität. Es werden dann auch die eigenen Grenzen ignoriert und natürlich auch die uns umgebenden physikalischen Grenzen. Dazu gehört natürlich der in dieses Weltbild passende Mythos rund um das Buch 'Grenzen des Wachstums' oder 'Peak Oil'..

Gruß

Thomas

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