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ANGST ist ein instinkthaftes Gefühl, das uns zum Selbstschutz von der Natur mitgegeben wurde, damit wir Situationen erhöhter Gefahr auch als solche erkennen.

MUT hilft uns Ideen zu entwickeln, wie wir die eigene Angst überwinden können, um Gefahren zu begegnen.

Mittels unserer Ideen erzielen wir VERÄNDERUNGen, eine Bedrohungslage zu entschärfen.

Soweit einfach und sicher jedem klar. Wie wir jedoch auf Gefahren reagieren, zeichnet uns als Menschen aus.

Dazu eine kurze Geschichte:

3 Burschen wollen von Punkt A nach Punkt B. Sie heißen Egon, Claus und Karl. Zwischen ihnen und Punkt B liegt ein brennendes Gebäude.

Egon ist der Eilige. Ihm ist alles egal, er will nur so schnell wie möglich von A nach B. Seiner Meinung nach sind ohnedies die Hausbewohner an dem Feuer schuld, warum also sollte er deswegen einen Umweg machen und Zeit verlieren. So versucht er auf geradem Weg durch das brennende Haus zu gelangen. Natürlich handelt er sich schlimme Verletzungen ein. Mit Müh und Not erreicht er Punkt B. Doch er schimpft jetzt auch auf die Feuerwehr, dass sie ihn nicht beschützt habe. Die Hausbewohner würde er am liebsten verklagen.

Claus ist der Clevere. Er ist von Natur aus vorsichtig und wählt den Umweg um das Haus herum. So erreicht er mit einiger Verspätung, aber unversehrt, Punkt B. Doch auch er schimpft auf die Hausbewohner, dass sie nicht besser aufgepasst haben, wodurch ein Feuer entstehen konnte, wodurch er unnötig Zeit verloren hat.

Karl ist ein Kämpfer. Er betrachtet die Szene mit dem brennenden Haus, sieht, dass die Hausbewohner in Lebensgefahr sind und dass die Feuerwehr Mühe hat, dem Feuer Herr zu werden. So beschließt er der Feuerwehr zu helfen und rettet die Hausbewohner, in dem er eine Leiter organisiert, obwohl er dabei selbst in Gefahr gerät, sich zu verletzen. Schlussendlich trägt er ein paar Brandblasen davon und seine Kleidung ist beschädigt. Irgendwann erreicht er doch noch Punkt B. Er schimpft aber auf niemanden, denn die Hausbewohner haben ihn für ihre Errettung gefeiert und mit Dank überschüttet.

Dieses Beispiel ist ein Spiegel unserer heutigen Gesellschaft. Sind wir Egon, der egoistisch jede Verantwortung von sich weist und stur auf seinem Weg beharrt? Sind wir Claus, der sich ohne Schaden durchlaviert, auch wenn andere dadurch zu Schaden kommen? Oder sind wir Karl, der sich couragiert der Situation stellt und mithilft, damit die Geschichte einen guten Ausgang nimmt?

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Maria Lodjn

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liberty

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G. Szekatsch

G. Szekatsch bewertete diesen Eintrag 13.01.2016 12:28:18

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