Worin Ihr investieren sollt? In Euch selbst!

Inzwischen hat es nichts mehr mit Verschwörungstheorien oder Spinnerei zu tun, wenn man glaubt, dass bald eine Epoche zu Ende geht, ein Umdenken passieren wird, vielleicht ein Finanzcrash auf uns zu kommt. Wir spüren, dass das Ende des Schlaraffenlandes naht, und dass die Zeit und die Macht des „weißen Mannes“ vorbeigehen wird. Unsere Kultur, die eigentlich gar keine mehr ist, wird genauso zerfallen, wie viele andere Kulturen zuvor. Ich könnte mir vorstellen, dass Hochkulturen immer automatisch an den Punkt gelangen, an dem sie einfach auseinanderbrechen, sich selbst auflösen.

Das soll nicht heißen, das morgen alles zusammenbrechen wird. Wir wissen nicht, wann es passiert, wie viele Jahre oder Jahrzehnte es noch dauern wird, aber ich denke, dass kommende Generationen in einer anderen Welt leben werden. Die Frage ist nur, wie wir mit dieser Situation umgehen werden. Ich beobachte, dass sich sehr viele Leute schon jetzt Sorgen um ihr Geld machen und sich fragen, wie sie ihr Erspartes für Krisenzeiten am besten investieren. Die einen kaufen Edelmetalle, die anderen Grund und Boden. Immobilien sind momentan besonders hoch im Kurs.

Würde mich jemand fragen: „Herr Düringer, worin sollte man jetzt investieren?“, dann würde ich einfach sagen: „In sich selbst.“

Investieren Sie in Ihren Körper, in Ihre Gesundheit, in Ihren Geist. Sie werden einen kräftigen, gut koordinierten Organismus viel nö- tiger haben als Erspartes oder Materielles. Gesund sein und damit überleben zu können hat auch viel mit Eigenverantwortung zu tun. Natürlich nicht nur, denn Unglücksfälle oder Schicksalsschläge können passieren, darin besteht kein Zweifel. In der Regel kann man aber selbst sehr viel zum eigenen körperlichen Wohlbefinden beitragen.

In einer Studie, die ich gelesen habe, wurde einmal gefragt: „Wer ist Ihrer Meinung nach für Ihre Gesundheit verantwortlich?“ 52 Prozent der Befragten kreuzten an: „Die Sozialversicherung“. 26 Prozent sagten: „Der Arzt“. Die wenigsten meinten, sie selbst seien für ihre Gesundheit verantwortlich. Das ist grotesk.

Beim Erlangen oder Bewahren körperlicher Fähigkeiten hilft das mechanische Denken sehr. Unsere Körper sind zwar etwas Lebendiges und Beseeltes, haben aber auch eine biomechanische Komponente. Wir haben Gelenke, eine Gelenksschmiere wie Öl, eine Zentralpumpe, die alles versorgt. Unser Herz schlägt von alleine und wird nicht über das Gehirn gesteuert, sondern über das vegetative Nervensystem. Wir verfügen über ein Entgiftungssystem, nämlich das Lymphsystem. Wir sind also auch mechanische Wesen. Wenn man dann Mechanik versteht, begreift man auch, wie der Körper funktioniert. Ein Elektroniker versteht womöglich nur das Gehirn.

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Unplugged 1-Stein

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Silvia Jelincic

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