Umweltschutz per E-Auto oder Das große Märchen für CO2-Träumer!

An alle, die noch an die CO2-Klimalüge glauben: Wißt Ihr eigentlich, daß bei der Produktion von 1 Akku für 1 E-Auto ca. 17 Tonnen CO2 anfallen? Diese Menge erzeugt ein halbwegs sparsames Auto mit 6l/100km Verbrauch auf ca. 100.000km Laufleistung!

Jaaa, aber ein E-Auto (ohne Akku) ist doch einfacher konstruiert als ein Verbrenner und läßt sich daher mit weniger CO2-Ausstoß bauen!?

Ja: Beim Bau eines Mittelklasse-Verbrennerautos wird CO2 in der Größenordnung von 4,5 Tonnen freigesetzt, bei einem E-Auto (ohne Akku!) gerade mal ca. 20% oder ~ 1 Tonne weniger. So entstehen beim Bau eines E-Autos incl. Akku immer noch ca. 16 Tonnen mehr CO2 als beim Bau eines Verbrenner-Autos: demnach ist ein E-Auto auf den ersten ca. 90Tkm Laufleistung zwangsläufig eine größere CO2-Schleuder als ein Verbrenner-Auto mit 6l/100km Verbrauch!

Und dann? Wer glaubt, in diesem Vergleich würde das E-Auto ab 90.001km "klimafreundlicher" fahren als der Verbrenner, der lügt sich die Taschen mit der Illusion voll, bei der Stromerzeugung würde kein CO2 anfallen.

Real hat das E-Auto nur dann eine bessere CO2-Bilanz, wenn bei der Erzeugung des Stromes pro gefahrenem km weniger CO2 entsteht als der o.g. Verbrenner ausstößt (ca. 170 g/km). Im deutschen Strommix von 2018 fallen ca. 470 Gramm CO2 pro kWh an, damit kommt ein E-Auto ungefähr 7 km weit. D.h. das E-Auto verursacht mit deutschem Strom pro gefahrenem km ca. 67 Gramm CO2-Emissionen, immerhin rund 100g/km CO2 weniger als der Verbrenner. Bis das E-Auto damit seine produktionsbedingten ~ 16 Tonnen CO2 Mehrausstoß gegenüber dem Verbrenner eingespart hat, müssen aber beide eine Laufleistung um 160.000 km erreichen - erst danach wird die CO2-Bilanz des E-Autos gegenüber dem Verbrenner positiv.

Das funktioniert aber wieder nur theoretisch, denn nun vernichtet die Lebensdauer des Akkus mit ca. 1.000 Ladezyklen bis zum nötigen Austausch die meisten grün-feuchten Träume.

Um mit 1000 Ladezyklen 160.000 km weit zu kommen, darf man im Schnitt frühestens alle 160 km nachladen, und dann hat der Akku im Alltag je nach Modell und Fahrprofil nur noch ca. 48 bis 376km Restreichweite.

Durchschnitlich fährt der Deutsche etwa 50km pro Tag. Wer sein so betriebenes E-Auto jeden Abend an die Steckdose hängt (um täglich die maximale Start-Reichweite verfügbar zu haben), braucht also schon nach ca. 50Tkm einen neuen Akku (Größenordnung beim E-Golf mit 36kWh und einem Weltmarktpreis um 230 US-$ pro kWh: ca. 7.400€).

Die Produktion des neuen Akkus hat aber wieder ca. 17 Tonnen C02 freigesetzt. Dann sieht die CO2-Bilanz des E-Autos mit deutschem Strom-Mix gegenüber einem 6l-Verbrenner-Auto so aus:

Verbrenner: 50.000 km x 170 g/km = 8,5 Tonnen CO2

E-Auto: 50.000 km x 67 g/km + 17 Tonnen (Akkuproduktion) = 20,3 Tonnen CO2

Alle 50km nachgeladen, verursacht also ein aktuelles E-Auto in der Gesamt-CO2-Bilanz ca. 2,4 mal mehr CO2-Ausstoß als ein Verbrenner-PKW mit 6l/100km Verbrauch!

Aber der Erde es ist eh wurscht, weil das Klima eben nicht vom CO2 aufgeheizt wird - siehe den 1.Link ganz oben. Daher werde ich mit ruhigem Gewissen Verbrenner-PKW fahren, bis sie verboten werden.

Update: Ein aktuelles Video zur globalen Umweltbilanz der E-Autos

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philip.blake

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