Warum Political Correctness menschenverachtend ist und warum Menschen gerne das Sprachdiktat beherrschen

In Rotherham England wurden 1400 Mädchen von Pakistani vergewaltigt und es wurde nicht ermittelt, weil man Angst vor Rassismus-Vorwürfen hatte (Telford und Oxford kamen 2018 noch dazu).

Das Kölner Neujahrsfest auf 2016 war ein Desaster. 2017 echauffierte sich Simone Peter über den Polizeifunkspruch „Nafri“.

Frauen haben in Deutschland und Schweden bei Täterbeschreibungen gelogen, damit man sie nicht als Rassisten darstellt. Im Hallenbad Vahrenwald pöbeln Badegäste am Frauenbadetag, lassen ihren Müll liegen und drohen den Mitarbeitern körperliche Gewalt durch ihre Männer an. Dieses wird aber nicht thematisiert, da es sich um muslimische Frauen handelt und man keine feindlichen Ressentiments gegen Ausländer schüren möchte. „Das Thema sollte eigentlich nicht in die Öffentlichkeit kommen“, sagte die Sprecherin Ulrike Serbent in derWelt, der man wahrscheinlich keinen Vorwurf machen kann. Es kam nach langer Zeit über Umwege raus und wieder sind die Menschen, die in so einem Klima arbeiten müssen und jahrelang Angst erleiden, den vermeidlich moralisch überlegenen Gutmenschen, egal. Gerade den Menschen, die anderen Menschenverachtung vorwerfen.

Polizisten haben Angst davor Polizeiarbeit zu machen, beziehungsweise so große Angst davor, sich einen kleinen Fauxpas zu erlauben, dass sie ihre Arbeit nicht vernünftig verrichten können. Das ist so deprimierend, wie wenn ein Chirurg, der eine schwere Operation tadellos bewerkstelligt, mehr getadelt wird, wenn er im OP Saal flucht, als wenn er auf die Manieren achten würde und einer nach dem anderen bei ihm über die Klippe springt. Dieser Chirurg würde dann auch die geforderten Prioritäten setzen, oder könnte vor Angst nicht mehr vernünftig arbeiten. Das ist die wahre Menschenverachtung der PC Ideologie. Nach einem Ehrenmord ist der TAZ und der Politik ist das Relativieren wichtiger als die Opfer. Für die Frauen, die in diesen Familien leben heißt es, „weiter machen, Einzelfall und ein großes EGAL“ und mit dem wissen, dass eine Frau umgebracht wurde, weil die sich ihrer Familie widersetzt hat, verteidigt man lieber das Tragen des Kopftuches, als sich über den Druck, der wahrscheinlich ausgeübt wird, um es zu tragen, Gedanken zu machen. Der Mensch steht hinten an.

Nein, ich bin kein Befürworter einer Streitkultur, in der man Leute beleidigen kann, wie einem der Schnabel gewachsen ist. Genauso bin ich dagegen, dass Meinungen nicht geäußert werden dürfen und ganze Themen und Inhalte aus einer Debatte verschwinden sollen, wenn sie nicht der gewünschten Ausdrucksform und Redenorm entsprechen oder ein Verdacht besteht, dass der Inhalt, die These oder die Theorie jemanden beleidigen könnte. Diese Haltung, dass die heute propagierte Political Correctnes immer eingehalten werden soll, um die Gefühle von Minderheiten nicht zu verletzen, führt dann letztendlich in die Diktatur der immer schnell Beleidigten oder derer, die begriffen haben, wie sie eine Diskussion für sich nutzen können, wenn sie schnell beleidigt sind.

NDR Info verfasste auf Facebook einen Post in dem stand, dass die Geburtenrate in Deutschland auf einen Wert von 1,5 Kindern pro Frau gestiegen ist. Also auf eine Rate, die es seit 33 Jahren zuletzt gab. Nun fragte jemand, ob es an der hohen Geburtenrate von Migranten liegt und schon startete der Shitstorm. „Wie kann man so etwas fragen“ „Es ist traurig, dass jemand so etwas wissen möchte, es ist doch egal und jedes Kind ist doch gleich viel wert.“ Dieser Mann hat lediglich gefragt, ob es an den Migranten liegt, was sich bestätigte und ihm wurde gleich unterstellt, dass er die Wertigkeit von Menschen in Klassen kategorisiert.

Beziehungsweise hat man ihm vielleicht nichts unterstellt, denn er hätte es ja auch toll finden können, dass die Migranten zur Geburtenrate beitragen. Er hat aber einfach gegen das Dogma der PC verstoßen, zu dem zählt: „Alle sind gleich.“ Die PC ist ein reiner Selbstzweck geworden, der keiner vernünftigen Diskussion mehr dient. Das darf man nicht sagen weil.... das ist so! Keiner der Social Justice Warrior hatte daran gedacht, dass es für die Integration wichtig ist, zu wissen, wie viele Menschen nicht mit der deutschen Sprache aufwachsen und wen wir wie integrieren müssen. Die gleichen Leute werden später wieder vorwerfen, dass man zu wenig von den Migranten wusste und dass sich keiner um die Integration gekümmert hat. Außerdem sind diese Parameter auch wichtig, um den Zustand deuten zu können. Bspw. ob die Geburtenrate an der guten Politik und der Wirtschaft liegt oder daran, dass sich Kulturkreise, die patriarchisch strukturiert sind, besser vermehren. Vielleicht ist das eine wahr und das andere Schwachsinn aber die PC verbietet es uns, es herauszufinden und stört somit eine wichtige Debatte, die für die nächsten Prognosen wichtig wäre.

Wie schon erwähnt dient die PC den Beleidigten und denen, die das Opfer- Täter-Verhältnis umkehren. Eines von vielen Beispielen, ist das Mädchen, was aus einem Linienbus geschmissen wurde, weil sie einen Döner gegessen hatte. Sie behauptete, dass sie aufgrund des Kopftuches rausgeschmissen wurde und verschaffte sich Gehör. Es gibt halt keine Lobby der Toleranzindustrie, wenn man aufgrund unpassender Kleidung ausgeschlossen wird, oder an Orten isst, an denen es untersagt ist. Die Brücke muss schon über die Ethnie oder Religion geschlagen werden.

Ich habe ein gewisses Verständnis dafür, wenn jemand die existierenden dämlichen Spielregeln für sich nutzt und somit komme ich zur Gruppe, für die ich weniger Verständnis habe.

Die schlimmste Gruppe der PC Verfechter sind aus diesem Grund die Extrovertierten, Sinnlosen und Nutzlosen. Die, die den Schmerz der anderen fühlen, um ihrem Leben einen Sinn zu geben. Die schon erwähnten Social Justice Warrior.

Diese Verhaltensweise vergleiche ich eins zu eins mit dem Münchhausen-Syndrom. Ein Kind, meist das eigene, ist krank und die Mutter kriegt jetzt Aufmerksamkeit und Mitgefühl von Ärzten und Freunden. Alle halten sie für einen tolle Mutter. Das Kind wird gesund, oder als solches diagnostiziert. Plötzlich bekommt sie Angst davor, ihre Identität als Mutter eines kranken Kindes und die damit verbundene Aufmerksamkeit ihres Umfeldes zu verlieren. Die Mutter beginnt nun sich Krankheiten für das Kind auszudenken und macht es künstlich Krank, um ihren Status beizubehalten. Und genau das ist es, was die SJW machen.

Sie wollen den Status der Gutmenschen haben, aber keiner braucht sie. Wenn sich kein Moslem über den Ausdruck „Weihnachtsmarkt“ beschwert, gibt es irgendwo einen SJW, der meint, es könnte sich jemand beleidigt fühlen. Dabei fällt ihnen in ihrem Übereifer und ihrer Dummheit gar nicht auf, wie sehr sie andere Kulturen beleidigen, indem sie ihnen beleidigt sein unterstellen. So etwas nennt man auch Rassismus niedriger Erwartungen. Sie sorgen dann dafür, dass der rechte Rand nun argumentieren kann: „Ja, wegen den Ausländern müssen wir jetzt Traditionen ändern.“ Nein! Wegen nutzloser SJW, die ihr Ego auf kosten andere pushen wollen.

Bei einem Laternenumzug eines Kindergartens um 2014, waren Kinder von Muslimen sowie von Christen beteiligt. Anschließend ging es in die Kirche und man hat gemeinsam gesungen. Mich freute es sehr, auch einige moslemische Kinder in der Kirche zu sehen. Es hatte nichts mit Missionierung zu tun. Den vierjährigen Christen wie auch Moslems ging es nur um Bunte Laternen und Kindermusik und niemand wurde gezwungen. Im nächsten Jahr fand der Umzug nicht mehr statt, da man glaubte, dass man Menschen einer anderen Religion ausschließt. Man dachte also für die Anderen mit. Wie sozial und aufmerksam! Die christlichen Familien haben sich beschwert und haben dann etwas allein organisiert. Super gemacht SJW. Das nennen ich Spaltung vom feinsten.

Das Gleiche erzählte mir eine Lehrerin über ihren Schulweihnachtsmarkt.

Und was bleibt unseren Münchhausen SJW noch? Karnevalskostüme! Selbst Männer, die sich als Frauen im Karneval verkleiden, sind beleidigend laut der Antonio Amadeus Stiftung. Ich kann mir nicht vorstellen, beleidigt zu sein, wenn sich eine Frau als Mann verkleidet und einmal im Jahr Männerklischees spielt. Was ich mir aber vorstellen kann, ist, dass die grundsätzlich immer Beleidigten, egal welche Ethnie oder welches Geschlecht, sich beleidigt fühlen. Vielleicht auch nur weil man sich überhaupt verkleidet oder irgendetwas feiert, satt beleidigt zu sein. Ich glaube auch nicht das es Frauen beleidigt, wenn sie von Männern parodiert werden. Schlimmstenfalls ist es peinlich, weil es schlecht gemacht ist. Menschen mit Humor lachen gerne darüber, wenn sie gut parodiert werden.

Eine weitere lustige Geschichte ist der Edeka Werbespott. Sabine Bamberger-Stemmann, Chefin der Landeszentrale für politische Bildung in Hamburg, hatte sich darüber beschwert, dass das Kennzeichen des Autos im Spott MU:SS 420 lautet. Die Werbeabteilung hatte ein Zufallskennzeichen gewählt und kam über den Song, der im Spott läuft (Muss noch dies, Muss noch das) auf das Kennzeichen. Frau Bamberger-Stemmann deutete vielleicht aus Langeweile oder mangels sinnvoller Beschäftigung, Schutz- Staffel 20.April 1889 in das Kennzeichen und machte ihre Theorie Publik. Es war dieser Frau egal, dass sie Menschen grundlos einen großen Schaden zufügen könnte. Da haben wir ein Beispiel dafür, wie die Leute über die PC Macht ausüben wollen und das die PC nichts mit Respekt und Toleranz zu tun hat, sondern menschenfeindlich geworden ist. Edeka entschuldigte sich und es ist kein großer schaden entstanden, da die Bevölkerung diese Theorie für eine lustige Verschwörung hielt.

Die SJW benehmen sich wie Autobahn Steinewerfer die sich daran ergötzen, dass die Fahrenden ihr Fahrverhalten ändern, wenn sie auf der Brücke stehen.

Political Correctness dient nicht den integrierten Ausländern oder denen, die aus ihren archaischen Strukturen ausbrechen wollen. Sie dient den Kriminellen dazu, sich als Opfer auszugeben und den nutzlosen Social Justice Warrios um ihr krankes Ego zu pushen.

Political Correctness dient nicht den Menschen. Political Correctness frisst Menschen. Political Correctness muss weg!!!

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vera.schmidt

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