Früher, als ich noch jünger war (bis vor zwei Wochen, um genau zu sein), glaubte ich allen Ernstes, die Lachse zögen zum Laichen aus ihrer Heimat - den Oberläufen der europäischen und nordamerikanischen Flüsse - in die Sargassosee. In Wirklichkeit, Sie ahnen es wahrscheinlich schon, ist es genau umgekehrt. Die Lachse, genauer die Atlantischen Lachse treiben sich im Nordatlantik herum und zum Laichen kehren sie an den Ort ihrer Geburt in einem der europäischen und nordamerikanischen Flüsse zurück. Der Fisch mit der Sargassosee ist der Aal, genauer der Europäische Aal.

Aus Aalen wird das vor allem in Großbritannien und Irland gern getrunkene, gleichnamige Bier gefertigt. Die weit verbreitete und sich immer weiter verbreitende Trunksucht in den beiden Ländern hat den Bestand auch der nordamerikanischen Aale inzwischen so weit reduziert, daß die Aale vom Aussterben bedroht sind.

Der Kasus macht mich weinen, aber wie auch immer, ich wollte eh von den Vermehrungsgewohnheiten der Athabasken erzählen. Die Athabasken sind eine indigene Bevölkerungsgruppe (vulgo: Indianer) in Alberta (Kanada). Wenn die Paarungszeit gekommen ist, ziehen die Athabasken samt zugehörigen Weibchen (siehe Bild oben) nach Osten, bis sie die Atlantikküste erreichen. Dort fällen sie Bäume, aus denen sie Einbäume schnitzen, mit denen sie wiederum den Atlantik überqueren und schließlich im Baskenland (teils Frankreich, teils Spanien) ankommen. Dort wird gerimmelt und gerammelt, daß die Baskenmütze qualmt. Die Athabasken kehren dann mit den frisch geschwängerten Weibchen in ihr Heimatland zurück, wofür sie sich heutzutage des Shuttle-Services der Air Athabasca bedienen.

Das sind, liebe Kinder, die Wunder der Fortpflanzung.

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Don Quijote

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Hochwald

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