Eine sehr deutsche Kämpferin gegen Antideutsche

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Am 17. Mai 2024 – der geschundene Leichnam von Shani Louk wurde im Gaza-Streifen gefunden, auf die Synagoge in Rouen wurde ein Brandanschlag verübt – eröffnete die „junge Welt“ eine Glosse über einen jungen Deutschen, der gerne in die IDF aufgenommen werden möchte und daran scheitert, dass er kein Jude ist, mit den Worten: „Deutsche, die Genozid geil finden, sind ja nix Neues.“ Es ist nicht allein der fehlende Artikel, sondern mehr noch die implizite Gleichsetzung der Taten der deutschen Nazi-Armee mit dem Krieg, den die IDF in Gaza führen muss, die diesen Satz zu einem Dokument der Barbarei macht. Zu dieser Barbarei gehört auch der schnoddrige Tonfall, in dem der Deutsche als „Kartoffelzionist“ bezeichnet und ihm zur Konversion durch Beschneidung („Schnipp Schnapp“ ) geraten wird. Die Probleme, die sich mit diesem „antideutschen Schwanz“ bei der „Masturbation auf Videos von mordenden Soldaten“ ergeben könnten, werden zwar nicht weiter ausgeführt, aber der tief sitzende, sehr deutsche Wunsch, es mögen die Nachfahren der Opfer von einst sich von den Tätern nicht unterscheiden, ist unverkennbar. Und so erweist sich die Autorin, deren Name (Annuschka Eckhardt) hier keine Rolle spielen darf, nicht nur als eine sehr deutsche Kämpferin gegen die Antideutschen, sondern vor allem als wackere Kämpferin für die Belange des Tätervolkes.

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Matt Elger

Matt Elger bewertete diesen Eintrag 22.05.2024 19:25:20

Aron Sperber

Aron Sperber bewertete diesen Eintrag 22.05.2024 06:55:39

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